Solange der Reichtum, der von den Armen der Erde geraubt wurde, nicht zurückgegeben wird und solange die Westlichen, sowohl von den Ländern, als auch aus den Leben der Armen der Erde nicht verschwinden, werden sie immer wieder in den Westen kommen!!!

Die Berliner Mauer, die ungefähr ein halbes Jahrhundert als die Schandmauer bezeichnet und nach ihrem Fall zum Teil in Museen zum Gedenken an diese "Schande" überführt wurde und der Rest an Touristen verkauft und sowohl durch die Touristen, als auch durch die Medien auf der gesamten Erdoberfläche verteilt wurde, existiert heute nicht mehr. Die weiße Welt, die erst gestern mit der Parole "Es lebe die Freiheit" die "Schandmauer" zu Fall brachte, errichtet heute mit einer verblüffenden Heuchelei unüberwindbare Mauern um die Armen in Südamerika, Afrika und Asien. Während die Europäische Gemeinschaft über ihre Grenzen hinaus Grenzen errichtet, um die Menschen, für deren Armut sie mitverantwortlich ist, zu hindern, in ihr Imperium zu gelangen, bauen die USA vom Atlantik bis zum Pazifik entlang der mexikanischen Grenze eine unüberwindbare Mauer.
Mit der Errichtung der Mauer um die arme Menschheit wird versucht die Menschen, deren Rohstoffe man seit Jahrhunderten ausbeutet und sie so zur Armut und Vernichtung verurteilt, daran zu hindern am reichen und luxuriösen Leben des Westens teilzunehmen.
Die errichteten Mauern um die Armen der Erde werden am heftigsten von der westlichen ArbeiterInnenklasse verteidigt. Die westliche ArbeiterInnenklasse zeigt damit einen nationalistischen Einigkeitsgeist, mit den Gewerkschaften, den Konservativen, den Sozialdemokraten und den faschistischen Parteien, in einer Position mit gleichen Zielen in der Kriegsfront gegen die Armen.
Die westlichen „revolutionären“ Kräfte aber flirten mit beiden Fronten, indem sie anstatt die kompromisslose Verteidigung der Bewegungsfreiheit der Arbeitskraft bzw. der praktischen Öffnung der Grenzen für die armen ArbeiterInnen der Erde verteidigen argumentieren sie, dass die ausländischen Beschäftigten die Arbeiten verrichten, die westlichen ArbeiterInnen nicht wollen.
Die westlichen „revolutionären“ Kräfte scheuen sich, zu verteidigen, dass so wie ein/e westliche/r Arbeiter/in ein Anrecht auf die Arbeit eines anderen westliche/n Arbeiter/in hat, genau so auch ein/e eingewanderte/r Arbeiter/in ein Anrecht auf
die Arbeit eines/r westlichen Arbeiters/n hat, und dass sie in Konkurrenz zueinander stehen. Die westlichen „revolutionären“ Kräfte stellen die angekommenen von verarmter Welt als hilflose Menschen dar, die vor ihrem diktatorischen Regime, vor Krieg und Hunger flüchten mussten. Der weiße Westen ist nur deshalb seit Jahren weit entfernt von Kriegen, Hunger, Armut und Angst, weil er die Armen dieser Welt in ihrer Existenz bedroht, und diese in Form vom permanenten Erleben von Krieg, Hunger, Armut und Angst zahlen. Die Bedingung für die Rückkehr der EinwandererInnen in „ ihre Länder“ und die Einwanderungsstop hängt nur davon ab, ob die weiße Welt ihre Hände von den armen Ländern wegnimmt und die Reichtümer, die sie über solange Zeit geplündert hat, den Armen der Welt zurück gibt. Die EinwandererInnen sind ein Teil der Armen der Welt, die es geschafft haben über die Grenzen des Westens zu gelangen. Diesen Zusammenhang sollten die westlichen „revolutionären“ Kräfte endlich erkennen und dies somit stets behaupten, anstatt mit der feindlichen Haltung des Westens gegenüber EinwanderInnen aus armen Ländern und Flüchtlingen zu kokettieren. Denn so werden die Westlichen von der Anklagebank gehoben und auf den Stuhl der Hilfsbereitschaft gesetzt. Und die Armen, die in Wahrheit die Ansprüche haben, werden den Westlichen als Schuldner gegenübergestellt.

Jenseits des ersten und letzten Wortes

Nun, wir wiederholen unser erstes und letztes Wort noch einmal, damit unsere Freunde und auch Feinde wissen: Solange die kolonialen westlichen Kräfte von der Welt, die sie verarmt haben und von den Leben der Menschen dieser verarmten Welt nicht verschwinden und die Reichtümer, die sie über lange Zeit ausgeplündert haben, nicht an die wirklichen BesitzerInnen zurück geben, werden die Armen, die durch Ausplünderung erschaffenen Grenzen des reichen Lebens des Westens erzwingen und weiter kämpfen um zurück zu bekommen, was ihnen sowieso gehört. Dies soll gesagt werden damit jede/r lerne welcher Seite er/sie angehöre.

 

 

 

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