NOCH EINMAL ÜBER DEN REICHTUM
DES WESTENS, ÜBER DEN PRIVILEGIERTEN
ZUSTAND DER WESTLICHEN ARBEITERINNENKLASSE GEGENÜBER
DER WELTARBEITERINNENKLASSE,
DIE VERARMT WURDEN, UND ÜBER
DIE SPALTUNG DER WELTARBEITERINNENKLASSE, DIE WIEDERUM EINE FOLGE
VOM
PRIVILEGIERTEN ZUSTAND DER WESTLICHEN ARBEITERINNENKLASSE IST
“Bis die Löwen ihre eigenen Geschichtsschreiber
haben, werden die Jagdgeschichten immer den Jäger erheben.”
Afrikanisches Sprichwort
Statt der Fußnote
Wir
schrieben in unseren vorherigen
Schriften, dass sowohl die Entstehung
des Kapitalismus zuerst im Westen, als
auch der heutige Reichtum des Westens,
als auch der privilegierte Zustand
der westlichen ArbeiterInnenklasse innerhalb
der WeltarbeiterInnenklasse, eine Folge
der Ausplünderungen und Ausbeutungen
der Kontinente ist. Weiterhin schrieben wir,
dass der Kapitalismus, um seine heutige
Herrschaft beibehalten zu können, keine
andere Wahl als seine Entstehungsgründe weiterzuführen
hat. Ebenso ist es notwendig,
dass die westliche ArbeiterInnenklasse
den bisherigen Verrat beendet, damit sie
eine internationalistische Komponente
der WeltarbeiterInnenklasse und
der Weltrevolution werden kann.
Und wir sind jedes Mal nach der Veröffentlichung
der Schriften mit den folgenden Fragen
konfrontiert:
“Wird die westliche ArbeiterInnenklasse
auch nicht ausgebeutet?” oder “Befindet
sich die westliche ArbeiterInnenklasse
außerhalb der ArbeiterInnenklasse?”
Darüber hinaus sind wir mit der Existenz
von vielen Mythen begegnet, die über den
heutigen Reichtum des Westens und über
den privilegierten Zustand der westlichen
ArbeiterInnenklasse sind. Natürlich werden
wir uns nicht mit all diesen Mythen,
die herum erzählt werden, befassen, sondern
werden wir uns nur mit zwei davon befassen,
denn diese zwei Mythen sind Nährboden
für die Anderen. Einer von diesen Mythen
ist zu dem Reichtum des Westens, welcher
versteckt oder offen von der Mehrheit
der westlichen Bevölkerung akzeptiert wird.
Und so lautet er: „Die WestlerInnen waren übergescheit,
haben die Maschine erfunden,
die Technik benutzt und wurden reich.“
Ein anderer Mythos ist der Mythos,
der in Bezug auf den Wohlstand
der westlichen ArbeiterInnenklasse erfunden
wurde, und die Erfinder dieses Mythos sind
die westlichen Linkenkräfte.
Und so lautet er: “Der Wohlstand der westlichen ArbeiterInnenklasse
ist eine Folge
der Produktionsintensität, die auf der Technik
und Industrialisierung im Westen basiert,
und natürlich ist er auch eine Folge des harten Kampfes der
westlichen ArbeiterInnenklasse.“
Gerade in diesem Schreiben werden wir
versuchen neben der Beantwortung der auf uns gerichteten Fragen
die oben genannten
zwei Mythen auf die Welt zuzuholen, also
werden wir uns im Allgemeinen mit dem
Wohlstand der westlichen Gesellschaft
und im Besonderen mit dem privilegierten Zustand
der westlichen ArbeiterInnenklasse gegenüber
der WeltarbeiterInnenklasse befassen.
Nun fangen wir an mit der Beantwortung
der zu uns gestellten Fragen und mit der Konfrontation von Mythen
und Wahrheiten.
Über
den herumerzählten Mythos
zur Entstehung des Kapitalismus als
erstes im Westen und zum heutigen
Reichtum des Westens
Die
Auferstehung des Kapitalismus erst an
der nordatlantischen Küste erscheinend in West-Europa, ist
weder ein Zufall noch der “Intelligenz”
englischen Unternehmers und der europäischen christlichen
Kultur zu verdanken.
Damit der Kapitalismus entstehen, sich entwickeln und sich verbreiten
kann, müssten andere
Gesellschaften und Geografien ausgeplündert
werden. Und so geschah es auch.
Diesen Prozess beschreibt Marx so:
“Die Entdeckung der Gold- und Silberländer
in Amerika, die Ausrottung, Versklavung und Vergrabung der eingeborenen
Bevölkerung in die
Bergwerke, die beginnende Eroberung und Ausplünderung von
Ostindien, die Verwandlung
von Afrika in ein Gehweg zur Handelsjagd auf
Schwarzhäute, bezeichnen die Morgenröte
der kapitalistischen Produktionsära.
Diese idyllischen Prozesse sind Hauptmomente
der ursprünglichen Akkumulation. Auf dem Fuß
folgt der Handelskrieg der europäischen Nationen,
mit dem Erdrund als Schauplatz.”
(K. Marx, Das Kapital, Erster Band)
Wiederum beschreibt Noam Chomsky
gleichen Prozess so:
„Wie Adam Smith auch beobachtet hat, ist
der Erfolg von Europa ein Produkt ihrer Herrschaft über den
Gewaltmitteln, und weil sie von Kopf
bis zu Fuß in eine Gewaltkultur steckte.
In 1614 schrieb Einer der holländischen Eroberer
der ostindischen Inseln:
<<Handel kann nicht ohne Krieg und Krieg nicht
ohne Handel geführt werden. >>
Parker schrieb auch so:
<<Die Weißen der Welt, die die erste globale
Hegemonie in der Geschichte geschaffen, und
sie auch nur für eine kurze Zeit haben verteidigen können,
erfolgte nicht durch irgend einen gesellschaftlichen, moralischen
oder natürlichen Vorteil, sondern durch ihre militärische
Überlegenheit.>>
Selbstverständlich ist die Zeitweiligkeitsfeststellung
diskussionswürdig.“
Nun, der Kapitalismus ist als eine Folge der interkontinentalen
Ausplünderung und der Ausbeutung im Westen aufgetaucht, nicht
als
ein zufälliges Ereignis, sondern als Folgen
der konkreten und historischen Tatsachen.
Sowohl das Auftauchen des Kapitalismus als auch heute die Weiterführung
seiner Existenz beruhen
auf die internationale Ausbetung und Plünderung. Zwar hat
der Kapitalismus sich als „Nation“ und „Nationalstaat“
organisiert, aber hat er niemals
einen nationalen Charakter getragen, weil der Kapitalismus, wegen
seiner Natur, zu einem internationalen Verhalten verurteilt ist.
Durch
die Kolonisierung von Amerika, Afrika, und dem größten
Teil von Asien, mittels der Eroberungen
von der westlichen Mächte und als Folge
der Forttragung der Reichtümer nach Westen
und der Versklavung der Menschen dieser Gebiete, entstand der
Kapitalismus in Europa und aus
gleichen Gründen konnte auch der heutige
reiche Westen aufgebaut werden.
Aber das Gemälde, das durch dieses blutige Abenteuer von
Kapitalismus entstanden ist, ist entsetzlich.
Heute erfolgt mehr als 95 % des Welthandels zwischen den USA,
Westeuropa und Japan-Pazifik, dagegen der Anteil der ärmsten
47 Länder,
die durch die Plünderung verarmt wurden,
beträgt nur 0.3 % (3 %).
„Die jährlichen Umsätze des Konzerns Philipp Morris
sind höher als das Bruttosozialprodukt des Landes
Neuseeland. Heutzutage machen zwanzig Transnationale Konzerne
mehr Umsätze als die Bruttosozialprodukte von 80 Ländern.
Die jährlichen Gewinne von IBM und Shell sind
höher als die Staatshaushalte der Länder
Philippinen und Peru. Die Besitze der an der Spitze liegenden
300 Konzerne (nun stellen wir klar, dass
diese Konzerne westliche sind) sind ca. ein viertel des gesamten
Produktionsgüter der Welt.“
Fast 1,5 Milliarden Menschen leben am Rande
des Verhungerns. Jedes Jahr sterben 20 Millionen Kinder an Hunger,
Hungerbedingten Krankheiten
und durch das Embargo vom imperialistischen
Westen. In ärmsten Ländern der Welt verbrauchen 50%
der Menschen täglich soviel Kalorien,
wie täglich in den Konzentrationslagern während
der Nazizeit. Das durchschnittliche Einkommen
pro Person in Luxemburg ist 420 fache
des durchschnittlichen Einkommens pro Person
in Äthiopien. Die durchschnittliche Lebenserwatung
in Äthiopien beträgt 40 Jahre aber dagegen
in Luxemburg 80 Jahre.
Afrika, Asien und alte Ostblockstaaten wie
Rumänien, Bulgarien wurden zu einer Atommüll-
und Konsumgüterabfalldeponie gemacht. In den
größten Teil der Gebiete, die außerhalb
der Grenzen von Westen liegen, herrschen permanente Kriege, die
durch den Westen
verursacht werden.
Jeden Tag sind Millionen von Menschen, die arm
und vom Krieg betroffen sind, als Folge
der Gewalttätigkeiten in einem ständigen Wanderungszustand.
Der größte Teil von Afrika wurde dermaßen geplündert,
so dass es nicht mehr nötig ist, den weiterhin auszubeuten,
und es wird sogar geplant
diesem Gebiet menschenleer zu machen, um als
eine Mülldeponie zu nutzen.
Die Schöpfer dieses Gemäldes sind die Westlichen, die
eine kleine Minderheit der Welteinwohner darstellen.
Dies ist das Gemälde, welches Adam Smith im
letzten Viertel des 18. Jahrhunderts nicht ahnen konnte, wie es
fertig sein würde und nun ist
dies sehr offensichtlich.
Über
das dialektische Verhältnis
zwischen der Welt-Herrschaft
des Westens, dem Wohlstand der westlichen
Arbeiterinnenklasse und der Spaltung
der WeltarbeiterInnenklasse
William
Howitt, der auch ein Westlicher ist,
gestand das blutige Abenteuer des Westens
und sagt dazu:
„Die Barbareien und ruchlosen Gräueltaten
der so genannten Christlichen Rassen, in jeder
Region der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten,
finden keine Parallele in irgendeiner Ära der Weltgeschichte,
bei
irgendeiner Rasse, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos
und schamlos.“
Die Geständnisse von William Howitt sind nicht
nur die blutige Geschichte von dem blutigen Abenteuer der herrschenden
westlichen Klassen,
sondern auch gleichzeitig die blutige Geschichte
von dem Verrat der westlichen ArbeiterInnenklasse wegen ihrer
Sonderinteressen an den Allgemeininterressen der WeltarbeiterInnenklasse,
weil dieses blutige Abenteuer nicht allein von
den westlichen Herrschenden trotz der westlichen
Arbeitenden, sondern mit denen zusammen
verwirklicht wurde. Der Beteilungsgrund
der westlichen Arbeitenden an diesem blutigen Abenteuer ist nicht,
weil sie betrogen wurden, sondern, weil sie privilegiert wurden.
Dies war
gestern so und ist auch heute so. Deswegen ist
die blutige Geschichte des Westens, gleichzeitig
auch die Geschichte des Verrats von der westlichen ArbeiterInnenklasse
an der WeltarbeiterInnenklasse.
Das heißt, wie die Bourgeoisie, um für ihre Ausbeutung
und Plünderung in Südafrika eine gesellschaftliche Basis
zu schaffen, die
weißen ArbeiterInnen in das System zu integrieren und die
ArbeiterInnenklasse zu spalten, die weißen ArbeiterInnen
gegenüber den schwarzen
ArbeiternInnen privilegierte, und dadurch wurden
die weißen ArbeiterInnen wegen ihren
privilegierten Zustandes die Stütze der Bourgeoisie
in der ArbeiterInnenklasse; so hat auch
die weltweite Spaltung der ArbeiterInnenklasse, entsprechend diesem
Beispiel in Südafrika
erwirklicht.
Als der weiße Mann angefangen hatte seine
eigene Geschichte zu schaffen, stützte er sich
auf drei grundlegende ideologische Vorkommnisse. Diese drei Vorkommnisse
waren: der Christentum,
die Zivilisation und „die Überlegenheit
der weißen Rasse. Da die ersten beiden Vorkommnisse, über
die wir hier diskutieren werden,
indirekt mit dem Thema zu tun haben, werden wir
sie nicht erwähnen und fangen mit dem dritten Vorkommnis,
das direkt mit unserem Thema zusammenhängt, nämlich
„die Überlegenheit
der Weißen“, an.
“Der Weiße ist überlegen und er ist verurteilt
zum Herrschen!!!” Ja, so befahlen die westlichen Kolonialmächte.
Aber so zu befehlen, konnte es
nicht reichen, damit dieser Befehl funktionsfähig
wird, war es nötig die Arbeitenden des weißen Kontinents
zu privilegieren.
So wurde der Weiße “überlegen”, nämlich
durch
seine Privilegierung. Als Vorraussetzung
für dieses, wurden die Schwarzen verurteilt
zu Sklaven zu sein. Somit wurde die Privilegierung
der weißen ArbeiterInnen geheiligt. Und dieser Zustand hat
sich nie geändert. Während
die Schwarzen unbezahlte Sklaven waren,
waren die weißen ArbeiterInnen Lohnsklaven.
Als die Schwarzen zu Lohnsklaven befördert
wurden, wurden die weißen ArbeiterInnen zur
ArbeiterInnenaristokratie befördert.
Im Jahre 1945 begann eine neue Ära bei
der Spaltung der Weltarbeiterklasse. Seit diesem Datum hat die
Privilegierung der westlichen ArbeiterInnenklasse gegenüber
der verarmten
WeltarbeiterInnenklasse aus der Sicht
der Bourgeoisie noch mehr an Beutung gewonnen.
Da in diesen Jahren eigentlich die Bourgeoisie in
vielen westeuropäischen Ländern ihre Macht
verloren hatte, hätte auch die ArbeiterInnenklasse
in diesen Ländern an die Macht kommen können,
wenn es eine revolutionäre Führung da gewesen wäre.
Aber es ist nicht geschehen. Es ist nicht geschehen, weil, bevor
der Krieg „zu Ende“ war,
die Welt zwischen den USA, England und dem
„Sowjetrussland“ wieder aufgeteilt und eine Übereinstimmung
getroffen wurde, so dass
die Revolution in den westeuropäischen Ländern
nicht erlaubt wird. Die Revolution wurde
verhindert, aber sie konnte die Tür jederzeit
wieder anklopfen. Außerdem, zwar hatte
die stalinistische Clique unvergesslichen Dienst erwiesen, damit
die Bourgeoisie wieder in
Westeuropa an die Macht kommt, dennoch hatte Sowjetrussland mit
Osteuropa seine Herrschaftsbereiche vergrößert und
war als eine Bedrohung für den Westen herausgekommen.
Obwohl, statt der revolutionären
ArbeiterInnensowjets, ein Sowjetrussland
unter der Kontrolle von stalinistischer Clique aus
der Sicht des Kapitalismus bevorzugt wurde,
bedeutete dies nicht, dass es für den Kapitalismus keine
Bedrohung mehr darstellt. Wegen dieser zwei Tatsachen, nämlich
um die revolutionäre
Tätigkeit der westlichen ArbeiterInnenklasse zu verhindern
und um den Einfluss des Sowjetrussland auf die westlichen ArbeiterInnenklasse
zu
brechen, wurde die westliche ArbeiterInnenklasse
noch mal privilegiert. Und so wurden die mit dem
Wohlstand zusammenhängenden Forderungen
der westlichen ArbeiterInnen geduldet. Darüber hinaus wurde
dieser privilegierte Zustand
institutionalisiert und wurde diese Institution
als „Sozialstaat“ benannt.
Nun seit dem wurde diese Kriegsstrategie,
benannt als „Sozialstaat“, verwirklicht.
Also gegen die sozialistische Revolutionsstrategie
eine neue Kriegsstrategie: „Sozialstaat“.
Nun wegen dieses historischen, ideologischen,
politischen und strategischen Hintergrundes wurde die westliche
ArbeiterInnenklasse immer der
privilegierte Teil der WeltarbeiterInnenklasse
geworden. Während die westlichen ArbeiterInnen
als Folge dieser privilegierten Spaltung, die
"Konsumkrankheit" als Anteil bekommen haben,
haben die Armen des Schwarzen Kontinents
als Anteil erschöpfend Umkommen bekommen.
Während die westlichen ArbeiterInnen
als Anteil gesunde Ernährung und gesundes Leben bekamen,
bekam die schwarze Menschheit
als Anteil, ihre Gesundheit aufzugeben, um
überleben zu können. Während die westlichen ArbeiterInnen
als Anteil ein garantiertes Leben
und ein garantiertes Altersdasein bekamen,
bekamen die schwarzen Arbeitenden als Anteil Aufopferung ihrer
Leben für die Hoffnung, dass
ihre Kinder wenigstens überleben würden.
Während die westlichen ArbeiterInnen als Anteil
die Sparkonten in den Banken bekamen, bekamen
die schwarzen ArbeiterInnen als Anteil ein verschuldetes Leben
und einen verschuldeten
Tod. Während die Kinder der westlichen
ArbeiterInnen als Anteil ein garantiertes Leben
vom Geburt an und Sparkonten in den Banken,
in dem Alter, wo sie das Geld und die Banken
nicht aussprechen können, bekamen, bekamen
die Kinder der schwarzen ArbeiterInnen als Anteil
vom Geburt an verschuldet zu sein und
einen Kampf gegen -wenn sie schaffen- Hunger, Krankheit, Kälte
und vielen Gefahren, die ihre Leben
bedrohen, um überleben zu können.
Während die westlichen ArbeiterInnen als Anteil
ein Regime mit dem Rechtsgrundsatz, der auf
die Menschenrechtskonvention von Helsinki
beruht, der mit der Tränen von den Armen geschrieben und
mit deren Schrei in der Welt deklariert wurde, bekamen, bekam
die Schwarze
Menschheit als Anteil ein Militärregime,
ein Apartheidregime.
Über
den von der westlichen Linke
erfundenen Mythos zum Wohlstand
der westlichen ArbeiterInnenklasse
Obwohl
die westliche sozialistische
Linke zugibt,
dass der Reichtum des Westens mit der internationalen Ausbeutung
zusammenhängt,
lehnt sie aber ab, dass die internationale
Ausbeutung sich auf den Löhnen und dem
täglichen Leben der ArbeiterInnen dieser Länder reflektiert.
Und sie erklärt den Wohlstand der ArbeiterInnen in diesen
Ländern mit der
Produktionsintensität, die die westlichen
ArbeiterInnen mittels der Hochtechnologie und Technik im Westen
erschaffen haben, und mit
der kämpferischen Geschichte der westlichen Arbeiterinnenklasse.
Nun nehmen wir für einen Moment an, dass diese Annahme richtig
ist. Ja, aber worauf und auf
welchen historischen Prozess ist es
zurückzuführen, dass die Hochtechnologie und
Technik in den Händen des Westens liegen?
Kann es vielleicht etwas Zufälliges oder
„das Resultat der Hochintelligenz
des Westlers“ sein?
Die Entstehung des Kapitalismus erst an der nordatlantischen Küste
und seine heutige Herrschaftsposition sind weder ein Zufall noch
das Resultat der „Hochintelligenz“ des Westlers,
und auch nicht ein lokales Ereignis. Genau so
wie ein kapitalistischer Staat innerhalb seiner
eigenen „Nationalengrenzen“ sich an seine
inneren Dynamiken anlehnend und sich in seiner Grenzen einsperrend
nicht existieren kann, ist es auch unmöglich, dass ein kapitalistischer
Staat
sich an seine inneren Dynamiken anlehnend den innerhalb seiner
Grenzen lebenden Arbeitenden
„Wohlstand“ darbietet. Darüber hinaus ist es
im kapitalistischen System weder die Produktion
noch der Verbrauch, noch der Mehrwert etwas
Lokales.
„Die so genannten Transnationalen Konzerne sind nicht nur
multinational, sondern auch global,
und sie planen und denken ihre Profitberechnung
im globalen Kontext. Folglich planen sie auf der globalen Ebene,
wo, wie viel und welcher Teil in welchem Land oder Region produziert
wird.
Die Faktoren, die den Ort bestimmen, wo
die Waren produziert werden, sind wie das Niveau
der Löhne, die Qualifikation der Arbeit, die Eignung der
Infrastruktur, die Steuersätze, ob die Steuerrechte 'streng'
oder nicht, die Umweltschutzempfindlichkeit, die Verkaufsmöglichkeiten
der produzierten Ware
oder die Nähe zum Markt u. Ä.“
In solch einer offensichtlichen Situation, wo alles
in dieser Art und Weise offen dasteht, beharrt
die westliche sozialistische Linke die Wahrheit zuzudecken. Es
ist nicht zu Ende… Entsprechend
dem Mythos, ein anderer Grund für den Wohlstand der westlichen
ArbeiterInnenklasse sollte ihre kämpferische Vergangenheit
sein!!!
Wenn wir diese Aussage in das tägliche Leben
der ArbeiterInnen der armen Welt übertragen,
wird so ein Resultat herauskommen:
Da die ArbeiterInnen der armen Regionen nicht gekämpft haben,
haben sie nicht die gleichen Privilegien wie die westliche ArbeiterInnenklasse.
Die westlichen Sozialisten, die Erfinder dieses Mythos, haben
entweder über die Entstehung
des Kapitalismus und über seinen Charakter nicht genügendes
Wissen…(wir wünschten, dass es so wäre) oder sie
denken, weil es um ihre Interessen geht, dass es für sie
zu Gute kommt, wenn sie
das Leben aus der Sicht der Privilegierten
betrachten. Welches wohl?
Der Reichtum des Westens ist nicht, wie die der größte
Teil der westlichen Bevölkerung denkt,
eine Folge der Intelligenz und der Fleißigkeit
des Westlers, und es ist auch nicht, wie
die westliche Linke es so theoretisiert hat,
eine Folge der heldenhaften Kämpfe der westlichen ArbeiterInnenklasse.
Zum Beispiel, die deutsche
ArbeiterInnenklasse (nur ein Teil davon) kämpfte
nur zweimal (1918 und 1923) auf den Straßen im
letzten Jahrhundert, und auf beiden Schlachten wurden sie besiegt.
Aber trotzdem haben sie „Rechte“ bekommen, welche
sie ein Jahrhundert
lang wohlbehaglich machte. Andererseits, obwohl
die ArbeiterInnen in Asien, Afrika und Südamerika,
im Verlauf ihrer ganzen Geschichte auf den
Straßen und Bergen, in den Fabriken ihren Zorn
in Aufstand umgewandelt haben, konnten sie dennoch die Bedrohung
des Hungers nicht
beseitigen, geschweige denn die Erreichung
des Wohlstands.
Der Grund für den privilegierten Zustand der westlichen ArbeiterInnenklasse
gegenüber den Arbeitern aus Asien, Afrika und Südamerika
ist
nicht ihr kämpferischer Charakter, und der Grund
für die Armut der nicht-westlichen ArbeiterInnen
ist auch nicht, dass sie nicht gekämpft haben.
Ja, aber was ist es dann das Geheimnis von Privilegierung der
westlichen ArbeiterInnenklasse? Oder das Geheimnis von Armut der
nichtwestlichen
ArbeiterInnen?
Wenn wir auch nur für einen Moment die Welt
als Südafrika vorstellen könnten, könnten wir vielleicht
die Möglichkeit haben, diesen
Widerspruch zu verstehen. Nun so, wie jeden
bekannt ist, in Südafrika, im Land der Schwarzen, befinden
sich die Weißen als Besatzungsmacht
und sie bilden nur 11% der gesamten Bevölkerung
des Landes. Die weißen ArbeiterInnen,
die ein Teil der weißen Minderheit sind,
die wiederum 11% der gesamten Bevölkerung
bilden, sind in jedem Bereich des Lebens gegenüber der Schwarzen,
die die Mehrheit bilden, privilegiert. (Auch heute, wo von dem
Einsturz des Apartheidregimes die Rede ist, ist der Lohn
eines/r schwarzen Arbeiters/in kaum die Hälfte
des Lohnes von einem/ r weißen Arbeiter/in.)
Und die weißen ArbeiterInnen in Südafrika,
die aufgrund ihres privilegierten Zustandes
im Verlauf ihrer ganzen Geschichte haben sich
immer im Kampf der schwarzen ArbeiterInnen
in der Gegenfront befindet, nämlich sie sind
an der Seite des Apartheidregimes gestanden.
In diesem Fall, haben die schwarzen ArbeiterInnen von Südafrika
während des Apartheidregimes
(was ist das Herrschende wohl jetzt?) und auch
nachdem „Einsturz“ des Apartheidregimes nie das bekommen,
was ein/e weiße/r Arbeiter/in
bekommen hat, weil sie nicht gekämpft haben?
Die schwarze Wahrheit, die jedem Mensch
bekannt ist, aber für diejenigen, die sich von
der weißen Ideologie und von seiner Geschichte
nicht trennen und auch nicht zugeben möchten,
ist, dass die Schwarzen immer die Kämpfenden
in Südafrika gewesen sind. Natürlich haben die
weißen ArbeiterInnen auch gekämpft, aber nicht gegen
die Unterdrückung, sondern gegen
diejenigen, die unterdrückt wurden. Genau so
wie in diesem Fall, als die Arbeitgeber,
um den Bedarf der Produktion zu decken, für
die Arbeit, die halbe Qualifikation erfordert, einige
schwarze ArbeiterInnen einsetzen wollten,
leisteten daraufhin die weißen ArbeiterInnen bewaffneten
Widerstand gegen die schwarzen ArbeiterInnen.
Wissen wir denn falsch?
Oder haben die weißen ArbeiterInnen ihren privilegierten
Zustand durch die großen Kämpfe erhalten, und wir wissen
es nicht? Was die weißen ArbeiterInnen gegenüber den
schwarzen
ArbeiternInnen in Südafrika privilegierte, ist auch
das gleiche, welches die ganzen westlichen ArbeiterInnen gegenüber
den ArbeiternInnen
der arm gemachten Welt privilegiert.
Die Bemühung, ohne die historischen Prozesse in Erwägung
zu ziehen, die den Kapitalismus
entstehen lassen, die Herrschaftsmacht des
Westens in der Welt als ganzes und die
Privilegierung der westlichen ArbeiterInnenklasse,
die innerhalb dessen Grenzen lebt, gegenüber
den Armen der Welt, um zu verstehen, wird diejenigen, die in der
gleichen Front mit der Bourgeoisie nicht sein dürfen und
auch nicht
wollen, trotzdem in der gleichen Front mit der
Bourgeoisie zusammen bringen/ sind auch
zusammen gekommen.
Die westliche sozialistische Linke hat noch nicht
die Fähigkeit, im revolutionären Sinne mit der offiziellen
Geschichte abzurechnen, gezeigt, und
folgt immer noch der Fußspuren der offiziellen Geschichtsschreiber.
Deswegen leistet
die westliche sozialistische Linke ernsthaften Widerstand, damit
die Verbindung zwischen den
Wohlstand der westlichen ArbeiterInnenklasse
und der Spaltung von WeltarbeiterInnenklasse
nicht entsteht. Aber, ob die westliche
sozialistische Linke will oder nicht will, es ist
bereits zu einer Trennung der Wege gekommen.
Es ist nicht mehr möglich, dass die westliche sozialistische
Linke ihrer Mittelweglinie weiterführt,
dies werden die heutigen scharfen Kämpfe hindern.
Als
eine Antwort auf die Frage der
westlichen Linke: “Wird die westliche
Arbeiterinnenklasse nicht ausgebeutet?”
Natürlich
wird die westliche ArbeiterInnenklasse
ausgebeutet, auch die ArbeiterInnen im Westen,
wie die ArbeiterInnen in anderen Regionen der
Welt, müssen ihre Arbeitskraft an den Kapitalisten verkaufen
und sie besitzen auch nicht die Produktionsmittel. Zumindest ist
dies unserer
Ansicht nach nicht der Diskussionsgegenstand.
Was wir besprechen, ist die Privilegierung der westlichen ArbeiterInnenklasse
gegenüber den
Armen der Welt, und was diese Privilegierung
sowohl für sie als auch für die WeltarbeiterInnenklasse
bedeutet. Nun denken
wir für einen Moment, dass die Welt eine Fabrik
und die ArbeiterInnenklasse die ArbeiterInnen
dieser Fabrik ist. Wie wir alle wissen, gibt es in
den Fabriken die ArbeiterInnen und auch die VorarbeiterInnen,
also die, die auch ein Teil
der ArbeiterInnenklasse sind, aber aufgrund ihres relativen und
reellen Zustandes, nämlich wegen
ihres privilegierten Zustandes, mit den
Arbeitgebern eine Schicksalsgemeinschaft haben,
und somit die ArbeiterInnenklasse spalten. Diese VorarbeiterInnen
sind trotz ihres privilegierten
Zustandes, trotz ihrer Spaltung der ArbeiterInnenklasse und trotzdem,
dass sie auch
eine verräterische Position gegen die allgemeinen
Interessen der ArbeiterInnenklasse haben,
ein Teil der ArbeiterInnenklasse. Diese Position,
die die VorarbeiterInnen innerhalb der ArbeiterInnenklasse und
gegen sie einnehmen,
ist heute die gleiche Position, welche die
westliche ArbeiterInnenklasse innerhalb der WeltarbeiterInnenklasse
und gegen sie einnimmt.
In einer Situation, in der die Welt eine Fabrik ist
und die WeltarbeiterInnenklasse die ArbeiterInnen dieser Fabrik
ist, dann ist der westliche Teil der ArbeiterInnenklasse, die
VorarbeiterInnen dieser Fabrik. Diesen Teil können wir auch
als Arbeiteraristokratie benennen. Die westlichen ArbeiterInnen
sind innerhalb der westlichen
Grenzen einfache ArbeiterInnen, aber sie sind gegenüber den
ArbeiternInnen, die außerhalb der westlichen Grenzen leben,
privilegierte VorarbeiterInnen. Die westliche
ArbeiterInnenklasse, die, obwohl ihrem Klassencharakter nach ein
Teil der WeltarbeiterInnenklasse ist, ist aufgrund ihrer Privilegierung
eine Stütze der internationalen
Bourgeoisie innerhalb der WeltarbeiterInnenklasse.
Dieser privilegierte und spalterische Zustand der
westlichen ArbeiterInnenklasse gegenüber
den Armen der Welt ist heute nicht etwas Neues.
Die Privilegierung der westlichen Arbeitenden
wurde am Vorabend des Kolonisierungszuges
für die Kolonisierung der Welt durch die westlichen Herrschenden
geboren und mit der rassistischen
Ideologie, ähnlich wie „die Weißen sind überlegen
und sind verurteilt die Herren der schwarzen
Menschheit zu sein“, ihre Nabelschnur durchgeschnitten,
und damit die Arbeitenden
des weißen Kontinents auch nicht versklavt
wurden, wurde die Versklavung der Armen
des schwarzen Kontinents als die Voraussetzung dafür getauft,
und es wurde mit der „Sozialstaat“-Strategie institutionalisiert.
Demzufolge wurde dieser Zustand bis heute einer
der wichtigsten Gründe um die Fortsetzung
der Existenz von Kapitalismus. Aber all diese bedeuten nicht,
dass die westliche ArbeiterInnenklasse nicht ausgebeutet wird
oder, dass sie nicht mehr ein Teil der WeltarbeiterInnenklasse
ist.
Über
den Charakter des heute geführten
Kampfes der westlichen Arbeiterinnenklasse
und über die Haltung der westlichen sozialistischen Linke
gegenüber
diesem Kampf
Mit
der Vereinigunsoperation der Herrschenden
von Osteuropa und Sowjetunion mit dem Westen, trat die internationale
Beourgeoisie, die auf der internationalen Ebene mit sich allein
geblieben ist,
in einen Reorganisierungsprozess, demzufolge
begannen sie den Gleichgewicht, das bis dahin
über das Leben herrschte, neu zu definieren
und für ihren eigenen Vorteil zu reorganisieren.
Die Übertragung dieser Reorganisierung in das tägliche
Leben der westlichen Arbeitenden bedeutete, den langjährigen
Konsens, der
zwischen der internationalen Bourgeoisie und den
westlichen Arbeitenden existierte, zum Vorteil der Bourgeoisie
zu reorganisieren. Nämlich
die Bourgeoisie zog ihr Schwert und brach
den Frieden. Jedoch beharrte die westliche
ArbeiterInnenklasse um die Fortsetzung ihrer langjährigen
Komplizenschaft mit der Bourgeoisie,
also mit dem historischen Klassenfeind.
Was bedeutet diese Zusammenarbeit für die westliche ArbeiterInnenklasse,
und um ihre Fortsetzung so zu beharren? Natürlich bedeutet
dies ihren eigenen Wohlstand. Nun, was bedeutet
dies wiederum? Hohes Einkommen, der Verbrauch
der Qualitätsprodukte, die Urlaubsreisen (die neue Bezeichnung
für Entfremdung und Besetzung),
die Fernsehsendung mit vielen Programmen,
neue Autos, Autobahnen, qualitatives Gesundheitswesen, auf hoher
Technik und
Technologie basierende Qualifikation und
Ausbildung, Arbeitsgarantie, eine/n garantierte/n Zukunft und
Alter, usw. usw.…
Nun, was ist der Preis für diesen Wohlstand? Was gestern
der Fall war, ist noch heute so. Nämlich,
arm gemachte, ausgeplünderte Regionen und mit
der Vernichtung konfrontierte Mehrheit von Armen. Der heutige
Kampf der westlichen
ArbeiterInnenklasse beruht auf diesen Standpunkt.
Nun zur Haltung der westlichen sozialistischen
Linke in diesem Kampf:
Die westliche sozialistische Linke, die gesehen
hat, dass die westliche ArbeiterInnenklasse aus
ihrem jahrhundertlangen Schlaf aufwacht, begann
für ihre Programme, die sie lange Jahre auf den staubigen
Regalen behalten hat, auf den Markt
ein Käufer zu suchen. Sie begnügte sich damit
nicht und erklärte noch diesen Kampf für heilig.
Sie begnügte auch damit nicht und wurde auch
noch der Sponsor dieses Kampfes. Der Prozess
dauert noch. In Bezug auf ihre Privilegierung
besteht die westliche ArbeiterInnenklasse immer
noch auf die begonnene Verhandlung mit ihrer
Bourgeoisie. Aber die westliche sozialistische Linke betrachtet
diesen Zustand als die Verteidigung
der gewonnenen Rechte und sponsert diesen
Kampf weiter.
Warum wohl? Angeblich kämpfen die westlichen Arbeitenden,
um ihre „erkämpften“ Rechte zu verteidigen.
Um, was die Forderungen der westlichen
ArbeiterInnenklasse bedeuten und was die revolutionäre Haltung
gegenüber diesen
Forderungen sein sollte, festzustellen, sollten
drei Tatsachen richtig benannt werden.
Die erste Tatsache ist: Diese Forderungen sind
nicht die gewonnenen Rechte, sondern von der Bourgeoisie der westlichen
ArbeiterInnenklasse gegebene Privilegien.
Zweite ist: Diese Forderungen haben gegen die Allgemeininteressen
der Weltarbeiterklasse
eine Bedeutung und folglich im reaktionären
Sinne spalterisch.
Die Dritte ist: Alle dieser Forderungen (sie als
eine Bitte zu nennen, wäre noch besser) sind
der kapitalistischen Konsumkultur entsprechende Forderungen wie
noch mehr Verbrauchen, noch
mehr Autos, noch mehr Autobahnen, noch mehr Urlaub, mehr Fernsehprogramme
für noch mehr Verdummung, noch mehr Sextourismus nach Asien
und Afrika u. Ä. also Forderungen für mehr Möglichkeiten,
um von der kapitalistischen Konsumkultur noch mehr zu profitieren,
in diesem Sinne auch zur Entfremdung führende Forderungen.
Außerdem, nur weil die ArbeiterInnen es möchten, jede
Forderung von ihnen zu unterstützen oder zu verteidigen,
kann kein revolutionäres Verständnis
sein. Sowie gegen ihren Rassismus, Sexismus, ihr Entzücken
von dem Militarismus zu sein, ein revolutionärer Existenzgrund
ist, muss auch gegen
die herrschende Kultur, die das tägliche Leben
der ArbeiterInnenklasse, ihren Bewusstsein und
ihre Traumwelt beherrscht, zu kämpfen, ein revolutionärer
Existenzgrund sein.
Dementsprechend sollten auch die Forderungen
der westlichen ArbeiterInnen verurteilt werden,
aber nicht nur, weil sie die Weltarbeiterklasse
spalten und Armut für die Mehrheit bedeuten, sondern, weil
sie gleichzeitig noch mehr Teilnahme
an der vernichtenden und entfremdenden
Konsumkultur des Kapitalismus bedeuten. Wenn
wir auch nur für einen Moment die Klassen- und Revolutionsdimension
beiseite lassen, und diese Forderungen, die von der Konsumkultur
abhängig sind, nur aus der Sicht von physikalischen
Gesetzen betrachten würden, müssten wir gegen
diese Forderungen sein. Es ist so, wenn wir nur
für einen Moment annehmen, dass die Menschen,
die in den Regionen leben, die sich außerhalb
des Westens befinden, auch so viel verbrauchen möchten wie
die Menschen im Westen,
- schließlich so viel zu verbrauchen ist auch ihr
Recht - und dass so etwas auch nur für einen Moment möglich
ist;(es ist besser, dass es nicht möglich ist) einen Verbrauch
in diesem Maß würde
der Planet physikalisch nicht verkraften.
Was
sind die unumgänglichen zur
Erreichung einen revolutionären
Programm, Organisation, Strategie
und die internationale Vereinigung
von Weltarbeiterinnenklasse?
In
diesem Prozess, die erste unumgängliche
Bedingung für eine revolutionäre Haltung und für
eine revolutionäre Gegenbewegung, ist gegen
den „Sozialstaat“-Strategie zu sein,
die die WeltarbeiterInnenklasse spaltet, die das größte
Hindernis der Erreichung ihre Vereinigung
ist, die für die, die in den Grenzen des Westens
leben, „sozialen Wohlstand“ und „soziale Gerechtigkeit“
bedeutet, und für die Armen
der Erde Armut, Ungerechtigkeit und Vernichtung bedeutet. Natürlich,
wenn die westliche
sozialistische Linke so eine Haltung einnimmt,
hat sie keine Chance, die westliche ArbeiterInnenklasse zu gewinnen.
In der Tat
aber, trotz der Verteidigung der Privilegien der
westlichen ArbeiterInnenklasse, hat die westliche sozialistische
Linke bis heute nicht geschafft, ihre Unterstützung zu gewinnen.
Die Unterstützung
der westlichen ArbeiterInnenklasse hat nicht die westliche sozialistische
Linke gewonnen, sondern
die faschistischen Parteien, die die reaktionären Privilegien
der westlichen Gesellschaft sehr direkt
und am radikalsten verteidigten, gewonnen und
sie gewinnen immer noch.
Die faschistischen Parteien haben nicht nur die Unterstützung
der westlichen ArbeiterInnenklasse gewonnen, sie haben noch parallel
dazu das Rutschen der systemintegrierten politischen
Parteien radikalerweise nach rechts, verursacht
(die typischen Beispiele zu dem Rutschen nach
rechts sind: in Deutschland hat SPD die Mission
von CDU und in England hat die Arbeiterpartei
die Mission von der Konservativen Partei, übernommen). Selbst,
wenn die Situation
das Gegenteil dieses Bildes wäre, um die Unterstützung
der westlichen ArbeiterInnenklasse
zu gewinnen, ihre weiße Sonderinteressen zu
verteidigen, die die WeltarbeiterInnenklasse
spaltet, die gegen die Allgemeininteressen der WeltarbeiterInnenklasse
ist, die den gemeinsamen
Kampf für die Gemeinsamenbefreiung unmöglich macht,
kann kein revolutionärer Existenzgrund
sein. Die Praxis des Lebens hat öfters gezeigt,
dass es nicht möglich ist unter dem Kapitalismus,
der eine Gesamtheit von ungleichen Verhältnissen
ist, die revolutionäre Meinung und Tätigkeit eine gleichzeitige
Unterstützung von den ganzen Unterdrückten und Ausgebeuteten
bekommt.
Jedes Mal wurde zuerst die Freundschaft von
denen gewonnen, die sich ganz unten in den ungleichen hierarchischen
Verhältnissen befinden. Aus diesem Grund, auf der Seite der
Armen der
Welt zu sein, wird die zeitweilige Feindschaft der westlichen
ArbeiterInnenklasse unvermeidlich machen. Tatsächlich gibt
es schon eine nicht
ausgerufene Feindschaft der westlichen
ArbeiterInnenklasse gegen die Armen der Welt aufgrund ihrer Sonderinteressen.
Dementsprechend das erste vorrangige Tun ist
diese „versteckte“ Feindschaft zu enthüllen,
bloßzustellen und dann sie zu beseitigen.
All dies zu schaffen, ist nur dadurch möglich,
indem Mensch gegen die reaktionären weißen Privilegien
der westlichen ArbeiterInnenklasse ist,
die diese Spaltung und die Feindschaft,
die eine Folge dieser Spaltung ist, hervorbringt.
Andernfalls wird es nicht möglich sein, weder die heutige
tragische Spaltung der Weltarbeiterklasse,
noch den Grund, warum die reichen Nationen (Slowenien, Kroatien,
Ostdeutschland, Tschechen, Litauen und Estland), die die ehemalige
Sowjetunion, Osteuropa und Jugoslawien bildeten,
die armen Nationen (Albanien, Bosnien, Slowakei, Makedonien),
mit denen sie jahrelang eine
Schicksalsgemeinschaft hatten, in den Armen der vernichtenden
Armut zurückgelassen haben, um
sich mit dem reichen Westen zu vereinigen, noch
die Kriegstrategien, die als MAASTRICHT und
NAFTA benannt werden, die gegen die Armen der
Welt gegründet wurden, noch den Wunsch für
die Planung der Bevölkerungsanzahl von
den Armen der Welt an die Kriegsorganisationen
wie CIA und Pentagon zu übergeben, und noch
die vielen weiteren Probleme von heute, zu verstehen. Ohne all
dies zu verstehen, wird es
nicht möglich sein, ein revolutionäres Programm,
eine revolutionäre Organisation, eine revolutionäre
Strategie zu schaffen und die internationalistische
Vereinigung der WeltarbeiterInnenklasse
zu bilden.