ÜBER DEN PRIVILEGIERTEN ZUSTAND DER WESTLICHEN ARBEITERINNEN
GEGENÜBER DER MEHRHEIT DER ARBEITERINNENKLASSE UND IHR ZAPPELN
ZUR VERTEIDIGUNG DIESES PRIVILEGIERTEN ZUSTANDES, UND WAS DIE
HALTUNG DER REVOLUTIONÄREN BEWEGUNG IM ALLGEMEINEN GEGENÜBER
DIESEM ZUSTAND SEIN SOLLTE, UND WAS DIE KOMMUNISTISCHE HALTUNG
GEGENÜBER DER AUFFASSUNG UND TÄTIGKEIT DER WESTLICHEN
ARBEITERINNEN UND DER REVOLUTIONÄREN BEWEGUNG, DIE VON DER
VERTEIDIGUNG DER PRIVILEGIEN DER PRIVILEGIERTEN ABHÄNGT,
SEIN SOLLTE.
Anstatt
der Fußnote:
In
letzter Zeit, wie schon jeder weiß, findet ein strenges
Verhandeln zwischen den westlichen ArbeiterInnen, den Arbeitgebern
und ihrem Staat statt. Ab und zu kommt es zu gegenseitigen Drohungen,
aber es wird trotzdem weiter verhandelt. Der Grund dieser Verhandlung
ist klar: “Der Sozialstaat”. Wir möchten uns
im Rahmen dieses Schreibens mit dem Mythos “Sozialstaat”,
seinen Existenzgründen und mit dem Verteilungskrieg zwischen
den westlichen Arbeitenden und den Arbeitgebern und was all dies
für die Armen der Welt bedeutet, was die Auffassung und die
Haltung der westlichen Linken gegenüber diesen Ereignissen
sind und was die kommunistische Auffassung und Tätigkeit
in Anbetracht des vorhandenen Zustandes sein sollte, beschäftigen.
Noch
etwas über den “Sozialstaat”
und seine Bedeutung
Die
im Westen herrschenden kapitalistischen Staaten werden wie auch
immer von den WestlerInnen als “Sozialstaat” bezeichnet.
Es ist zuerst eine Notwendigkeit zu betonen, dass genau dieser
Begriff “Sozialstaat” zu ernsthaften Manipulationen
führt. Aus diesem Grunde muss die hinter diesem Begriff versteckte
Wahrheit unbedingt bloßgestellt werden. Der Staat hat aufgrund
seiner Natur keinen gesellschaftlichen (sozialen) Charakter. Der
Staat trat als ein Mittel für die Privilegierten der Gesellschaft
hervor, damit sie dem Rest der Gesellschaft die Anerkennung ihrer
eigenen Privilegien aufzwingen und ihre Privilegien fortsetzen
konnten, und so auch heute noch können. Die Geschichte des
Staates ist auch die Geschichte der Klassen, der Klassenunterschiede
und der Klassenkämpfe, die die unvermeidliche Folge dieser
Klassenunterschiede sind. Und dies bedeutet: Solange es Klassen
gibt, wird es immer, als Folge der unterschiedlichen und antagonistischen
Klasseninteressen, Klassenkämpfe geben. Und das bedeutet
wiederum, dass die herrschende Klasse, die ihre Herrschaft weiterführen
will, als Mittel der Fortsetzung ihrer Herrschaft den Staat immer
brauchen wird. Wenn es in einer Gesellschaft einen Staat gibt,
dann heißt das, dass es in dieser Gesellschaft auch Klassen
gibt; und wenn es Klassen gibt, dann bedeutet das, dass der herrschende
Staat zur herrschenden Klasse gehört. Aus diesem Grunde ist
es unmöglich, dass der Staat einen sozialen (gesellschaftlichen)
Charakter haben kann. Also dann, warum bezeichnet mensch den Staat
mit solchen Eigenschaften wie etwa Nationalstaat oder Sozialstaat
usw., obwohl es ganz deutlich ist, was sein Existenzgrund ist
und welchen Charakter dieser hat? Der Grund dafür ist, den
deutlichen Existenzgrund dieser nackten Tatsache zuzudecken. Der
einzige Staat, der diese schlichte Deutlichkeit hat, und sie auch
öffentlich ausrufen kann, ist der Arbeiterstaat, weil er
auch gegen seine eigene Existenz ist. Und sein Existenzgrund ist
nicht eine Klasse privilegiert zu machen bzw. die Privilegien
dieser privilegierten Klasse zu bewachen, sondern eine Welt ohne
Klassen und ohne Privilegien zu schaffen. Der Existenzgrund aller
anderen Staaten außer dem Arbeiterstaat ist die Privilegien
der privilegierten Klasse zu verteidigen und sie zu reproduzieren.
Genau aus diesem Grund kann der Staat sich nicht mit so einer
Klarheit präsentieren, und deswegen hat er auch das Bedürfnis
diese Nacktheit unter den Bekleidungen wie Nation, Volk oder Religion
zu verstecken. Aber den Staat mit diesen Bekleidungen zu zeigen,
bedeutet wiederum nicht, dass der Staat auch wirklich einer Nation,
einem Volk oder den Menschen, die dieselben Glauben teilen, zugehört,
denn diese Gemeinschaften, obwohl sie solche Eigenschaften unter
sich teilen, haben untereinander antagonistische Interessen und
Widersprüche. Infolgedessen kann es einen Staat, der die
gemeinsamen Interessen dieser Gemeinschaften, vertritt, die antagonistische
Interessen haben, nicht geben. Das wiederum heißt aber nicht,
dass die Interessen von einem Teil der ausgebeuteten Klasse und
der ausbeutenden Klasse sich niemals vertragen können, und
das heißt auch nicht, dass eine Form der politischen Strukturierung,
die die Vereinigung der Interessen der ausbeutenden Klasse und
eines Teils der ausgebeuteten Klasse vertritt, nicht existieren
kann. Heutzutage privilegiert die Bourgeoisie die westliche ArbeiterInnenklasse
gegenüber dem Rest der Arbeitenden der Welt, so dass durch
diesen Weg dieser privilegierte Teil der WeltarbeiterInnenklasse
die Vereinigung der WeltarbeiterInnenklasse untergräbt und
als eine Reservekraft des kapitalistischen Systems fungiert. Es
ist die Rede von einem Zustand, in welchem die Interessen der
Bourgeoisie sich mit den Interessen eines Teils der WeltarbeiterInnenklasse,
nämlich dem der westlichen ArbeiterInnenklasse, in vieler
Hinsicht treffen. Das ist nicht das einzige Beispiel in der Geschichte,
und solange die Klassenkämpfe weiter existieren, wird es
immer solche Beispiele geben. Aber diese Wahrheit bedeutet wiederum
nicht, dass der westliche Staat gleichzeitig auch zu den westlichen
ArbeiterInnen gehört, also ein Mittel zur Weiterführung
ihrer eigenen Herrschaft ist, weil die westliche Arbeiterklasse
trotz ihrer Privilegien nicht die herrschende Klasse und nicht
die ausbeutende Macht ist. Klar geht sie Arm in Arm mit der Bourgeoisie,
aber da sie nicht eine ausbeutende Macht ist, ist sie auch nicht
eine herrschende Macht über den Staat. Die westliche Arbeiterklasse
verteidigt den kapitalistischen Staat, anders gesagt, den “Sozialstaat”,
nicht deshalb, weil dieser Staat ihr gehört, sondern weil
diese “Sozialstaat”-Strategie der Ausdruck ihres privilegierten
Zustandes gegenüber der WeltarbeiterInnenklasse ist. Das
kapitalistische Ausbeutungssystem ist auf die Bühne der Geschichte
als westzentristisch getreten und hat alle Verhältnisse zugunsten
des Westens organisiert. Diese westzentristische Strukturierung
hat die westlichen ArbeiterInnen gegenüber den ArbeiterInnen
der verarmten Welt privilegiert, und dieser Zustand führte
sie auch unvermeidlich zu partikulare Interessengemeinschaft mit
der Bourgeoisie. Diese Interessensgemeinschaft hat ihren politischen
Ausdruck im “Sozialstaat” gefunden. Dies ist keine
auf den Klasseninteressen basierende, sondern auf den partikularen
Interessen basierende Interessengemeinschaft und deshalb kann
sie auch nicht permanent sein. Es ist auch unvermeidlich, dass
diese zwei antagonistischen Klassen schließlich miteinander
in Konflikt geraten werden, und dabei der bestehende Staat als
Mittel der Unterdrückung der westlichen Arbeiter funktionieren
wird, und sich dann die westliche Arbeiterklasse in Bewegung setzt,
um den kapitalistischen Staat, mit anderen Worten, den “Sozialstaat”,
den sie heute verteidigt, zu vernichten.
Über
den Charakter des Kampfes, der heute von der westlichen Arbeiterinnenklasse
geführt wird
Seit
ihrem Auftritt auf die Bühne der Geschichte wird die westliche
ArbeiterInnenklasse gegenüber dem restlichen Teil der Arbeiter
der Welt privilegiert, und sie hat ihren privilegierten Zustand
in jedem Stadium der Geschichte immer weiter steigernd fortgesetzt.
Zum Beispiel wurden die westlichen Arbeiter niemals versklavt.
Während die AfrikanerInnen versklavt wurden, wurden die westlichen
ArbeiterInnen für geeignet gehalten Lohnsklaven zu sein.
Nun werden einiger wagen, dies zu sagen, dass die Sklaverei abgeschafft
und demzufolge auch diese Differenzierung aufgehoben ist, nämlich
dass beides als Lohnsklaven geglichen sind. Unsere Antwort darauf
lautet so: Wenn ihr den Mut habt, fragt doch die wahren Betroffenen
dieser Situation. Fragt doch mal eine/n europäische/ n ArbeiterIn!
Wir werden sehen, ob ihr von ihm/ihr diese Antwort bekommen könntet,
dass der Lohnsklave zu sein, für ihn/sie hier oder dort keinen
Unterschied hat. Stellt die gleiche Frage auch einem afrikanischen
Armen; wie wird er wohl eure Frage beantworten? Zuletzt haben
wir gesagt, dass die Privilegien der westlichen ArbeiterInnenklasse
allmählich zugenommen haben. Parallel zur Entwicklung und
dem Wachstum den Kapitalismus hat auch der Wohlstand der westlichen
ArbeiterInnen zugenommen. Dies hat drei Hauptgründe:
1.
Das Bedürfnis der Bourgeoisie, die ArbeiterInnenklasse zu
spalten.
2.
Die Integration der ArbeiterInnenklasse in das System durch die
Verhinderung der Umwandlung ihres aufsteigenden Kampfes in eine
proletarische Revolution, sowohl in dem Verlauf des ersten Quartals
des 20. Jahrhunderts und als auch nach dem Ende des Zweiten Totalen
Imperialistischen Krieges.
3.
Die Existenz der Sowjetunion und der in ihrem Kontrollbereich
liegenden Länder und der Volksrepublik China.
Aus
diesen drei Gründen machte der Kapitalismus den westlichen
Arbeitenden privilegierend zu seinem Verbündeten. Andererseits
hat die westliche ArbeiterInnenklasse auf ihren Kampf, der das
Potential für die Revolution hatte, also auf die Idee der
proletarische Revolution verzichtet und hat die von der Bourgeoisie
aufgeworfene Idee des “Sozialstaates” akzeptiert und
sie verteidigt. Die historische Bedeutung davon ist: Die Bourgeoisie
würde der westliche Arbeitenden einen noch größeren
Anteil von dem durch die Plünderung der Welt beschafften
Reichtum geben, und die westlichen Arbeitenden sollten jedoch
auf den revolutionären Kampf verzichtend, zum Komplizen werden.
So geschah es auch. Von den Zeitpunkt an haben die verschärften
Klassenkämpfe ihren Platz den Verhandlungen überlassen.
Der Gegenstand dieser Verhandlungen war die Verteilung des Reichtums.
Also daraus besteht das Wesen des heute von den westlichen Arbeitern
geführten Kampfes. Und mit anderen Worten heißt das
Verteilungskrieg. Besonders der nach 1945 ziemlich konfliktlos
fortgesetzter Verteilungskrieg hat sich in letzten zehn Jahren
verschärft. Der Grund ist, dass die internationale Bourgeoisie,
mit der Integration Osteuropas und der Sowjetunion in den kapitalistischen
Markt, in eine Phase der Restrukturierung eingetreten ist, und
dass anlässlich dieses Restrukturierungsprozesses das Gleichgewicht,
das bis an jenem Tag über das Leben herrschte, zum eigenen
Vorteil neu zu gestalten ist. Tatsächlich gibt es keinen
Konkurrenten mehr. Die Arbeiterklasse wurde zur Stütze des
Systems, indem die ehemalige revolutionäre Dynamik der westlichen
ArbeiterInnenklasse unwirksam gemacht wurde. Nun mehr setzt eine
größere und mächtigere Teilnahme am internationalen
Markt voraus, innerhalb der Grenzen den Gürtel enger zu schnallen.
Also, aus diesen Gründen hat die Bourgeoisie ihr Schwert
gezogen und Schluss mit dem Frieden gemacht. Die westliche ArbeiterInnenklasse
hat jedoch die Gewerkschaften und die westliche Linke, die ihre
Vermittler sind, nachdrücklich mitgeteilt, dass sie die seit
so vielen Jahren mit ihrem Klassenfeind, also mit der Bourgeoisie,
geführte Komplizenschaft weiterhin fortsetzen will. Weil
sie aber kein positives Resultat erzielt hat, hat sie wie die
Bourgeoisie auch ihr Schwert gezogen und ist auf die Straße
gegangen. Aber im Gegenteil zur Bourgeoisie, geschieht dies mit
der Absicht den Frieden, den sie seit langem mit der Bourgeoisie
geschlossen hat und fortsetzt, zu schützen. Obwohl der Konflikt
zwischen der Bourgeoisie und den westlichen ArbeiterInnen wie
ein Kampf zwischen zwei Klassen aussieht, ist es nicht richtig
zu sagen, dass dieser Konflikt ein Klassenkampf ist. Dieser Konflikt
ist ein Krieg um die Verteilung des aus der Plünderung der
Welt erhaltenen Reichtums, der zwischen der Bourgeoisie und dem
privilegierten und aristokratischen Teil der Weltarbeiterklasse
stattfindet. Deswegen muss er bloßgestellt und verurteilt
werden.
Über
die Haltung der Westlichen Linken gegenüber diesem im Westen
stattfindenden Verteilungskrieg
Die
westlichen, sozialistischen Linken, die gesehen haben, dass die
westliche Arbeiterklasse aus ihrem jahrhundertelangen Schlaf aufwacht,
haben ihren Platz auf der Bühne mit der Miene wie eines Prinzen,
der in seinem Atem den Zauberkuss trägt, und der sich in
Bewegung setzt, damit die von ihren hundertjährigen Schlaf
soeben aufgewachte in sich verliebte Prinzessin, sich in ihn verliebt.
Er hat seine schönsten Klamotten angezogen, die er jahrelang
in den Truhen aufbewahrt hatte, und hat angefangen um die in sich
verliebte Prinzessin zu kreisen. Es ist aber nutzlos, weil die
in sich verliebte Prinzessin außer sich selbst niemanden
sieht, und ohnehin ist das Geheimnis ihrer Eigenschaft. Um sich
mit der Wahrheit nicht zu konfrontieren, hatte die Prinzessin
ein Jahrhundert geschlafen. Sie wurde aber gegen ihre Willen aufgeweckt.
In diesem Fall hat sie zwei Möglichkeiten. Entweder wird
sie die Verliebtheit in sich selbst beenden und sich mit der Wahrheit
konfrontieren, dadurch wird sie dann endlich sehen, dass die Schönheit,
hinter der sie sich versteckt, eine von anderen gestohlene Schönheit
ist. Oder sie wird, solange sie es kann, fortsetzen, die in sich
verliebte Prinzessin zu sein. Die Prinzessin führt vorläufig
den zweiten Weg weiter, und diejenigen, die das wissen, versuchen
das Herz der Prinzessin zu erobern und wiederholen alle zusammen
mit einem Spiegel in ihren Händen, das was die Prinzessin
zu dem Spiegel sagt, nämlich: „Spiegel sag, gibt es
eine andere, die schöner als ich?“ „Nein Prinzessin,
es gibt niemand, die schöner ist als du.“ Märchen
sind bestimmt was Schönes, aber wir lassen es jetzt beiseite
und erzählen die Wahrheit weiter, weil es nicht möglich
ist, derartige Beschmutzungen mit der Unschuld eines Märchens
zu erzählen. Nun hat die Bourgeoisie ihr Schwert gezogen
und mit dem Frieden Schluss gemacht, und demzufolge zog auch die
westliche ArbeiterInnenklasse ihr Schwert und nahm, Frieden und
nichts anders als Frieden sagend, ihren Platz in dem Feld ein.
Ja aber, was ist mit den westlichen Linken? Auch sie sind auf
die Bühne getreten und haben im Kampf um die Erhaltung des
Friedens mit der Bourgeoisie, der die Teilnahme an der Plünderung
der Welt bedeutet, die westlichen Arbeitenden unterstützt,
sogar sind sie Ausrufer dieses Verteilungskrieges geworden. Dieser
Prozess läuft noch weiter. Die westliche ArbeiterInnenklasse
besteht bei der Verhandlung mit der Bourgeoisie auf ihre Privilegierung.
Die westlichen „sozialistischen“ Linken hingegen betrachten
diese Situation als Verteidigung der erkämpften Rechte und
machen sich als öffentlicher Ausrufer dieses Verteilungskrieges
weiter. Warum? Weil es laut Überlieferungen behauptet wird,
dass die westlichen ArbeiterInnen ihre „erkämpften
Rechte verteidigen“, und demgemäß „sollte
mensch sie bei ihrem gerechten Kampf an ihrer Seite stehend unterstützen.“
Bevor wir uns Gedanken darüber machen, was die revolutionäre
Haltung sein sollte, ist es notwendig zwei Dinge richtig zu benennen.
Damit, sowohl die Bedeutung der Forderungen der westlichen ArbeiterInnenklasse
richtig verstanden werden kann, ebenso wie die revolutionäre
Haltung gegenüber diesen Forderungen richtig festgestellt
werden kann. Erstens: Diese Forderungen sind keine erkämpften
Rechte, sondern die von der Bourgeoisie gewährten Privilegien.
Zweitens: Diese Forderungen stellen eine gegen die allgemeinen
Interessen der WeltarbeiterInnenklasse liegende Bedeutung dar.
Deswegen sind sie im reaktionären Sinne spalterisch.
Darüber,
was die Kommunistische Haltung
sein sollte
Die
erste unumgängliche Voraussetzung, um eine kommunistische
Haltung einnehmen zu können, in Anbetracht des Verteilungskriegs
zwischen den westlichen Arbeitenden und der Bourgeoisie, ist gegen
die „Sozialstaat“- Strategie zu sein, welche für
die innerhalb der Grenzen des Westens Lebenden „sozialer
Wohlstand“ und „soziale Gerechtigkeit“ bedeutet,
und hingegen für die Armen der Welt Armut, Ungerechtigkeit
und Zerstörung heißt und welche die WeltarbeiterInnenklasse
spaltet und die auch den größten Hindernis zur Erreichung
ihrer internationalen Vereinigung darstellt. Und das heißt
wiederum, was gemacht werden soll, ist nicht für die Schönheit
der in sich verliebten Prinzessin, welches nicht ihres ist, ein
Loblied zu singen, sondern die Schönheit von ihr entreißen,
die sie mit Gewalt von anderen gestohlen hat. So dass die Prinzessin
ihrer Nacktheit feststellt und somit sie sich auch zu der Nacktheit
der großen Mehrheit anschließt, die ihretwegen, um
ihre Nacktheit zu zudecken, nackt gelassen wurden, wofür
sie ein Auge zugedrückt hatte. Und sie die Nackten der Erde
umarmt, um sich von der Kälte der Nacktheit zu retten. Es
ist notwendig das zu machen, wenn es auch der Verlust der westlichen
ArbeiterInnenklasse bedeuten wird. Andererseits darf es nicht
vergessen werden, dass die westliche ArbeiterInnenklasse nicht
WeltarbeiterInnenklasse bedeutet. Und es darf auch nicht vergessen
werden, dass mensch gleichzeitig die gesamte ArbeiterInnenklasse
nicht gewinnen kann. Zuerst wurde/wird immer der auswegsloseste
Teil der ArbeiterInnenklasse gewonnen/gewonnen werden. Und heute
der auswegsloseste Teil ist nicht die westliche ArbeiterInnenklasse.
Deswegen ist es unvermeidlich am Anfang sie zu verlieren. Selbstverständlich
kann die kommunistische Haltung sich nicht mit dem Widersetzen
gegen den privilegierten Zustand der westlichen ArbeiterInnenklasse
begrenzen. Die kommunistische Haltung ist auch gleichzeitig die
westliche ArbeiterInnenklasse bloßzustellen, die zur Einsperrung
der Armen dieser Welt in den Todesplateaus „Ja“ sagt,
um ihre eigenen Privilegien zu verteidigen. Andererseits kann
die kommunistische Haltung sich damit nicht beschränken.
Sie soll die westlichen Linken, die beim Begehen dieses Verbrechens
durch die westliche ArbeiterInnklasse, die Rolle des Ausrufers
spielen, verurteilen. Darüber hinaus sollen die KommunistInnen,
um die kommunistische Haltung in die Tat umsetzen zu können,
den weltweiten Aufbau einer kommunistischen Organisation übernehmen.
Eine Entgegengesetzte Haltung wird die Wiederholung der Geschichte
unvermeidlich machen und wird es dazu führen, dass die KommunistInnen
im Laufe der Zeit der Mächte, den sie sich widersetzt haben,
ähneln. In diesem Fall, was gemacht werden soll, ist nicht
fünfmal täglich den Feind und die in seine Mühle
Wasser tragenden westlichen Linken zu verfluchen, sondern die
Hacke zu ergreifen, um ihnen ein Grab zu graben.