Der
lange Marsch vom Traum
der Weltsowjetrepubliken
zu den Bananen-Republiken
der Weltbourgeoisie...
Die Geschichte tut nichts, sie “besitzt keinen
ungeheuren Reichtum“, sie “kämpft keine Kämpfe“!
Es ist vielmehr der Mensch, der wirkliche, lebendige Mensch, der
das alles tut, besitzt und kämpft; es ist nicht etwa die
“Geschichte“, die den Menschen zum Mittel braucht,
um ihre - als ob sie eine aparte Person wäre - Zwecke durchzuarbeiten,
sondern sie ist nichts als die Tätigkeit des seine Zwecke
verfolgenden Menschen.
Karl Marx
Vor
hundertfünfzig Jahren verbreitete sich auf der Erdoberfläche
ein Funke... Dieser Funke war der Eingriff einer Handvoll Menschen,
die die Zeit der Herrscher niederbrennen wollten, um eine freie
Zeit zu schaffen. Dieser Zusammenschluß nannte sich BUND
DER KOMMUNISTINNEN. DER BUND DER KOMMUNISTINNEN begann seinen
sich in die Unendlichkeit erstreckenden Marsch mit der Parole
“Proletarier aller Länder vereinigt euch“ für
eine freie Welt ohne Unterdrückung, Ausbeutung, Gott und
Herrscher. Während die MitgliederInnen des Bundes einerseits
an den Selbstbefreiungsaktionen der ArbeiterInnenklasse teilnahmen,
organisierten sie andererseits, ohne Zeit zu verlieren die gemeinsame
Befreiung der Unterdrückten und begannen eine internationale
Organisation zu gründen, die eine politische Führung
übernehmen sollte. 1864 wurde somit die Gründung der
I. Internationale verkündet. Während die I. Internationale
sich in der Entwicklung befand, entstand die Pariser Kommune...
Der Menschheitstraum vom Paradies wurde zum ersten Mal auf die
Erdoberfläche gebracht. Als die ArbeiterInnenklasse die Pariser
Kommune, den Traum, “ihr eigener Herr zu sein“ erlebte,
lernte die Bourgeoisie zum ersten Mal den Alptraum kennen, ihr
Privileg, Herrscher dieser Welt zu sein, zu verlieren... Die Kommunarden
konnten den Traum, “ihr eigener Herr zu sein“, nur
ungefähr zwei Monate aufrechterhalten. Die FreiheitskämpferInnen
verteidigten das Feuer der Freiheit, das sie in Paris angezündet
hatten, gegen die Belagerungen und Angriffe der Konterrevolutionäre
mit ihrer ganzen Kraft; jedoch reichte dieser heldenhafte Widerstand
nicht aus, um die Kommune weiter am Leben zu erhalten und sie
wurde vernichtet.
Die Kommunarden leisteten mit aller Kraft Widerstand, und Tausende
von ihnen wurden im Barrikadenkampf getötet oder an die Wand
gestellt. Nach der Zerschlagung der Pariser Kommune löste
sich die I. Internationale auf. Einige Jahre nach ihrer Auflösung
erreichte der Klassenkampf einen neuen Höhepunkt, woraufhin
der II. Internationale gegründet wurde.
Obwohl die II. Internationale im Vergleich zu den I. Internationale
von breiteren Massen getragen wurde und aus mehreren ArbeiterInnenorganisationen
bestand, war sie vor allem als eine internationale föderale
Organisation, weit davon entfernt, eine zentrale Weltpartei zu
sein. In nicht zu langer Zeit hat die Führung der II. Internationale
die revolutionäre Politik Stück für Stück
aufgegeben und eine reformistische Politik verfolgt; im Jahre
1914 wurde mit dem Offenen Totalen Imperialistischenkrieg , den
die westlichen imperialistischen Mächte ausgelöst hatten,
um den Weltmarkt und die Erdoberfläche neu aufzuteilen, der
Verrat an den revolutionären Gedanken vollzogen. Statt gegen
den Offenen Totalen Imperialistischenkrieg den revolutionären
Krieg zu organisieren, stimmten einige nationale Sektionen, an
erster Stelle die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, für
den Kriegsetat der Regierungen der Bourgeoisie und entschieden,
ihr “Vaterland zu verteidigen“.
Auf diesen Verrat der II. Internationale, haben Lenin, Trotzki,
R. Luxemburg und K. Liebknecht zusammen mit einer kleinen Minderheit,
entgegengesetzt der klassenversöhnlichen Linie der II. Internationale,
die Parole des Klassenkampfes hochhebend, die klassenversöhnlichen
Linie der II. Internationale angeprangert. Jedoch konnten sie
den Verrat der II. Internationale nicht verhindern. Die Führung
der II. Internationale hatte das Ziel “Arbeiter aller Länder
vereinigt euch“ durch das Ziel “Arbeiter aller Länder
vereinigt euch in Friedenszeiten, vernichtet euch aber im Krieg“
ersetzt und mit der Bourgeoisie vereint.
Es waren die Jahre des Offenen Totalen Imperialistischenkriegs.
Angst und Hoffnungslosigkeit herrschten über das Leben. In
dieser hoffnungslosen Zeit des Krieges und der Angst, erhob sich
in einer nicht erwarteten Region der Erde ein Geist... Dieser
Geist war genau derjenige, der das erste Mal 1848 in Europa umging
und sich 1871 in der Pariser Kommune erhob und seine Feinde in
Angst versetzte. Es war der Geist des Kommunismus.
Diese neue Ära begann mit der Oktoberrevolution 1917. Die
führenden Revolutionäre der neuen Ära bewegten
sich, den Traum, den sie in einer Zeit der Morgenröte im
sowjetischen Erdteil träumten, der gesamten unterdrückten
Menschheit zu verbreiten. Denn sie wußten, daß die
Zukunft des Freiheitstraumes vom werden eines Traumes der Unterdrückten
der ganzen Erde abhängig ist. Ferner glaubten fest daran,
wie auch an ihren Traum, daß ein Freiheitstraum in einem
Land geträumt werden kann, aber nur wenn er ein gemeinsamer
Traum der ganzen Unterdrückten der Erde wird, verwirklicht
werden kann. Weil dessen Traum die gemeinsame Befreiung der unterdrückten
Menschheit bedeutete. Die Hoffnung verbreitete sich in kürzester
Zeit, wurde aber nicht erfüllt... Der mit der Oktoberrevolution
von 1917 entstandene revolutionäre Aufschwung ging vor allem
durch den Verrat der deutsche Sozialdemokratie bzw. der Führung
der II. Internationale nach der geschlagenen deutschen Revolution
zurück. Mit der totalen internationalen Isolation trat das
Sowjetland zusätzlich in eine Phase des Bürgerkriegs.
Die revolutionäre Führung der Oktoberrevolution begann
mit dem Aufbau der III. Internationale, welche die Weltrevolution
führen sollte, während sie gleichzeitig unter den schweren
Bedingungen der Isolation die Revolution gegen die Konterrevolutionäre
verteidigte. Daraufhin proklamierten sie 1919 die III. Internationale.
Die Proklamation der III. Internationale fand ohne zwei führende
Persönlichkeiten der internationalen kommunistischen Bewegung,
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, statt und müsste seinen
Weg ohne diese revolutionären internationalistischen KämpferInnen
weiter gehen. Denn diese zwei KommunistInnen wurden durch die
verräterische deutsche Sozialdemokratie umgebracht.
Die Sowjetrevolution führte über drei Jahre lang einen
Krieg gegen die einheimischen Kollaborateure und die internationale
Bourgeoisie, welchen sie gewann. Der Krieg war gewonnen, aber
der Preis dieses Krieges war sehr hoch. Die Industrie und Landwirtschaft
wurden lahmgelegt, ein großer Teil der klassenbewussten
ArbeiterInnen während des Krieges an der Front getötet.
Die Sowjetrevolution, die gegen die Bourgeoisie den Krieg gewonnen
hatte, wurde mit einem tödlichen Angriff erneut erschüttert...
Der Angreifer hatte sich während des Bürgerkrieges gestärkt,
sein Messer geschliffen und auf den richtigen Moment gewartet...
Schließlich war er gekommen. Der Angreifer zog sein Messer
und stach ins Herz der Revolution. Die angreifende Kraft war die
Bürokratie; der Chef der Bürokratie war ein Kind der
Revolution, das Stalin hieß. Als ob sich die Geschichte
wiederholte... Wie bei der französischen Revolution begann
auch die sowjetische Revolution, ihre eigenen Kinder zu vernichten.
Dieser Angriff gegen die Sowjetrevolution sollte vernichtender
sein als die vorhergehenden, und die Wunden, die er hinterließ,
sollten nicht einfach zu heilen sein. So geschah es auch. Die
gesamten ideologischen und politischen Stellungen der WeltarbeiterInnenklasse
wurden durch den Bürokratischen Apparat eingenommen, die
theoretischen Werte des Marxismus verfälscht und eine Konterrevolution
in den Köpfen verwirklicht. Das ganze hatte auch eine physische
Dimension, die die Grenzen der Sowjetrepublik überschritt:
Millionen von Menschen wurden getötet, ins Exil geschickt
oder in anderer Weise Opfer des massiven Staatsterrors. All dies
war nur die eine Seite des Thermidors, welcher den Stalinismus
schuf. Die andere Seite der Konterrevolution war die Erstickung
der internationalen Revolution. Denn die internationale Revolution
hätte die Entmachtung der sowjetischen Bürokratie bedeutet,
und mußte deshalb verhindert werden. Und so geschah es auch.
In den Jahren 1921-1927 entwickelte sich besonders in Italien,
Deutschland, Frankreich, England, China u.a. eine neue revolutionäre
Welle, die sowohl den Kapitalismus als auch die sowjetische Bürokratie
bedrohte. Als Reaktion darauf gelang die Kollaboration zwischen
der Sowjet-Bürokratie und der internationalen Bourgeoisie,
um diese revolutionäre Bewegung zu stoppen. Nachdem die internationale
Revolution erstickt wurde, folgte eine konterrevolutionäre
Bewegung: In Italien kam der Faschist Mussolini an die Macht und
in Deutschland gewann die NSDAP immer mehr an Bedeutung. Der Aufruf
Trotzkis, eine Vereinigung der Kräfte aller ArbeiterInnenorganisationen
mit den Sozialdemokraten einzugehen, um die faschistische Bewegung
zu stoppen, wurde nicht wahrgenommen. Stalin erklärte die
Sozialdemokraten zu Sozialfaschisten, und daher zum eigentlichen
Feind, und befahl die Angriffe gegen die Sozialdemokratie zu richten.
Diese verräterische Politik brachte die deutschen Faschisten
1933 an die Macht. Nun begann ein erneuerter Countdown zum neuen
Offenen Totalen Imperialistischenkrieg.
Am Vorabend des Offenen Totalen Imperialistischenkrieges brach
die Spanische Revolution aus. Dort gewann die “Volksfront“
1936 die Wahlen und gründete die “Regierung der Volksfront“.
Der erste Schritt der neuen Regierung war es, die angefangene
spanische Revolution innerhalb der Grenzen der Bourgeoisie zu
halten. Aber diese Grenzen wurden durch die ArbeiterInnenklasse,
die bei den Wahlen die Volksfront aktiv unterstützt hatte,
in kurzer Zeit überschritten. Trotz der Regierung enteignete
die ArbeiterInnenklasse die Kapitalisten und nahm die Betriebe
unter ihre Kontrolle. Die ArbeiterInnen gingen also trotz Franco,
der Bourgeoisie, der Unterdrückung durch die Stalinisten
und der Manipulation der Regierung der “Volksfront“
ihren eigenen Weg. Mit anderen Worten, sie taten das, was sie
von den Kommunarden der Pariser Kommune und den Verwirklichter
der Sowjetrevolution 1917 gelernt hatten. Die Reaktion der spanischen
Herrschenden (Bourgeoisie, Großgrundbesitzer, Militär,
Kirche), die noch nicht mal den Wahlsieg der “Volksfront“
ertrugen und ihre Regierung nicht anerkennen wollten, war gegenüber
den Aktionen der Arbeiterklasse sehr entschieden und hart. Erneut
wurden die Kriegsglocken geläutet, Bajonette wurden aufgepflanzt,
Geschosse wurden in die Gewehrläufe geschoben; der spanische
“Bürgerkrieg“ hatte eine derartige Dynamik, die
nicht nur das Schicksal der SpanierInnen, Katalanen und Basken,
sondern vielleicht das aller Unterdrückten der Welt bestimmen
konnte. Eigentlich war Spanien für jeden die letzte Chance,
die letzte Warnung. Der Stalinismus benahm sich auch hier seiner
Natur entsprechend und begann eine neue Liquidation und Vernichtungsbewegung
an der revolutionären Front. Der Faschismus, der mit dem
Sieg über Spanien eine weitere Stellung erlangte, bekam die
wichtigste Auszeichnung von Stalin: diese Auszeichnung war der
Hitler-Stalin-Pakt (Nichtangriffspakt).
Nun konnte Hitler-Deutschland den offenen Krieg beginnen, um die
Weltherrschaft anzustreben. Dafür hatte Hitler alle Bedingungen
zur Verfügung. Die revolutionären Kräfte hatten
nichts mehr in der Hand. Weder eine Organisation, noch eine Führung
noch Hoffnung... Die revolutionären Kräfte der Welt
empfangen den Offenen Totalen Imperialistischenkrieg ohne starke
Widerstandskräfte.
Der einzige Aufruf zum revolutionären Krieg gegen den Offenen
Totalen Imperialistischenkrieg kam in dieser Zeit von der revolutionär-marxistischen
Bewegung unter Trotzkis Führung...
Unter den damaligen Bedingungen, unter denen das Geschreie der
Geier alles übertönte, war es der Ruf eines Schwanes,
der die Herzen der Widerstand Leistenden gegen die Unterdrückung
warm werden ließ. So ist es auch geblieben. Trotzki sah
voraus, daß durch die Ereignisse von 1933 der WeltarbeiterInnenklasse
ohne revolutionäre Führung ein Zusammenbruch drohte,
weil die III. Internationale gänzlich unter der konterrevolutionären
stalinistischen Führung stand, vor allem, daß die WeltarbeiterInnenklasse
sich in der Krise einer revolutionären Führung befand,
welche notwendigerweise gelöst werden mußte. Deshalb
rief er zu einer neuen revolutionären Internationale auf,
woraufhin 1938 die IV. Internationale verkündet wurde. Die
Verkündung der IV. Internationale war nur der erste Schritt...
Dieser wurde in einer Zeit unternommen, wo die imperialistische
Kriegshetze ihren Höhepunkt erreichte. Auf der einen Seite
der Front befanden sich das imperialistische System und die stalinistische
Bürokratie, die sich in einem schicksalhaften Bündnis
befanden. Auf der anderen Seite der Front befand sich eine geschlagene
ArbeiterInnenklasse, die ihre gesamten Stellungen verloren hatte,
und die IV. Internationale mit ihren einigen Hundert KämpferInnen,
die versuchten diese ArbeiterInnenklasse auf die Füße
zu helfen. Die IV. Internationale wurde also in einer geschichtlichen
Phase verkündet und konnte daher die Entwicklungen in keiner
Weise beeinflussen. Trotzkis Vermutung, daß der Offene Totale
Imperialistischenkrieg sowohl das Ende der Sowjetbürokratie
als auch des Kapitalismus sein werde, hat sich leider nicht bestätigt.
Der Krieg endete mit der Niederlage des deutschen Faschismus;
das revolutionäre Weltproletariat hatte jedoch auch nicht
gewonnen. Die einzigen Gewinner waren das internationale imperialistische
System und die stalinistische Sowjetbürokratie, die mit den
alliierten Kräften (U.S.A., England, Frankreich) ein Bündnis
eingegangen war, nachdem die Armeen Hitlers die Sowjetunion angriffen
hatten. Das Bündnis zwischen der Sowjetbürokratie und
der westlichen Allianz war sowohl gegen Nazi-Deutschland als auch
gegen die Armen auf der Erde gerichtet und basierte auf den gegenseitigen
Herrschaftsinteressen... Dies war eine Ironie der Geschichte,
denn dieses Bündnis wurde zwischen dem Imperialismus, den
Eltern des Faschismus, und dem bürokratischen System unter
der Führung von Stalin, dem Kind der Revolution, eingegangen.
Die siegreichen alliierten Mächte teilten die Welt neu auf
und waren im Gegensatz zu Trotzkis Vermutung aus dem Krieg stärker
hervorgegangen. Die stalinistische Bürokratie wurde zur Herrscher
nicht nur der Sowjetunion, sondern auch des Systemblocks aus ihren
neuen Satellitenstaaten. Der Imperialismus hingegen restaurierte
sich durch einen Krieg, der sein Untergang hätte sein können.
Damit ging er in den Augen der Unterdrückten als Sieger und
“Retter der Menschheit“ aus diesem Krieg hervor. Nach
1945 begann ein ineinandergreifender und tragischer Prozeß,
der für die Minderheit der Welt „FRIEDEN“ und
für die Mehrheit der Welt PERMANENTER KRIEG bedeutete; dieser
Prozeß herrschte bis 1989 über das Leben. In diesem
Prozeß entstanden drei verschiedene Fronten: Einerseits
die Bourgeoisie und das westliche Proletariat, das historisch
mit der Bourgeoisie verfeindet ist, aber für seine Sonder-Interessen
mit seinem historischen Feind eine Schicksalsgemeinschaft eingeht.
Andererseits die stalinistische Bürokratie, die gegen den
Imperialismus kämpfen muß, um ihre Vormachtstellung
aufrecht erhalten zu können, gleichzeitig aber auch gegen
die Gefahr, einer neue revolutionäre Strömung entstehen
könnte; sie sieht mit dem Imperialismus indirekt schicksalsverbunden
aus, ist jedoch direkt verbunden. An der dritten Front befinden
sich die Schwarzen der Erde, also die „les sans culottes“.
An dieser schwarzen Front konnte das Feuer des Aufstandes nie
gelöscht werden. Dieses Feuer konnte sich jedoch aufgrund
des Verrates des westlichen Proletariats und der stalinistischen
Bürokratie im Osten auf der gesamten Erdoberfläche nicht
zu einer Feuersbrunst entzünden. Im Jahre 1989 wurde die
Befürchtung Trotzkis, die er damals, vor 65 Jahren aussprach,
“entweder politische Revolution oder die Restauration des
Kapitalismus“ historisch bestätigt. Leider war es nicht
die politische Revolution, die sich verwirklichte, sondern die
kapitalistische Restauration. Die stalinistische Bürokratie
hatte nach etwa 65 Jahren die kapitalistische Restauration vollendet
und sich zu einer ausbeuterischen Klasse etabliert.
Die Veränderungen, die in der Sowjetunion und in den Ostblockstaaten
im Jahre 1985 unter der Führung von Gorbatschow geplant waren
und 1989 verwirklicht wurden, bedeuteten im eigentlichen Sinne
keine Revolution, wie in manchen Kreisen interpretiert wurde;
im Gegenteil, es handelte sich um eine Art Fusion der internationalen
Bourgeoisie mit der Stalinistischen Bürokratie, die die Errungenschaften
der Oktoberrevolution für ihre Zwecke raubte und die politische
Konterrevolution verwirklichte. Weil die Bürokratie Antikommunismus
mit Antistalinismus gleichsetzte, wurden dechiffrierte Bürokraten,
wie Ceausescu in Rumänien, Zivkow in Bulgarien und Jaruzelski
in Polen aus ihren Positionen beseitigt.
Die Herrschaft, die sie sich in der Vergangenheit gewaltsam angeeignet
hatten, haben sie nach 1989 durch persönlich organisierte
Massenbewegungen “wiedererlangt“. Somit hat die Bürokratie
ihre Macht erneut legalisiert, gestärkt und schließlich
gefestigt. Die “öffentlichen“ Reichtümer
in Form von Boden, Industrien und Arbeitskräften, die bis
gestern noch durch die Bürokratie angeblich im Namen der
Öffentlichkeit kontrolliert, jedoch durch sie willkürlich
genutzt wurden, wurden durch Gesetze, die nach 1989 erlassen wurden,
privatisiert und zum Kauf angeboten. Durch die Kooperation mit
dem internationalen Kapital überführten sie die als
“öffentliches Eigentum“ geltenden Reichtümer
und Betriebe in ihr eigenes Eigentum. In diesem Sinne wurde 1989
die wirtschaftlich Seite der politischen Konterrevolution, die
vor 65 Jahren durch die stalinistische Bürokratie begonnen
wurde, vervollständigt. Was sich also im Jahre 1989 verwirklichte,
war die Vermutung Trotzkis, die er 65 Jahre zuvor aufstellte:
“entweder die politische Revolution oder die kapitalistische
Restauration“. Was verwirklicht wurde, war nicht der Traum
von den Weltsowjetrepubliken, sondern der von den Weltbananenrepublik
der Bourgeoisie... Der Untergang der Ostblockstaaten brachte die
Neuaufteilung der Welt auf der internationalen Ebene auf die Tagesordnung.
Es ist richtig, daß der internationale Kapitalismus 1989
einen politischen Sieg davontrug, alle Ebenen dominierte und seinen
Herrschaftsbereich erweiterte, aber es gab auch eine andere Wahrheit:
der stalinistische Apparat, der 65 Jahre lang die internationale
ArbeiterInnenklasse kontrollierte, die internationale Revolution
im Keim erstickte und daher dem internationalen Imperialismus
unvergessene Dienste erwiesen hatte, existierte nicht mehr...
Mit dem Untergang der Ostblockstaaten wurde die weltweite Machtbalance,
die von der Existenz dieser Staaten abhing, erst erschüttert
und schließlich zerstört. Die imperialistische Reorganisierung
wurde begonnen. Diese Phase bedeutete für die Regionen außerhalb
des Westens eine erneute Aufteilung und Plünderung und verursachte
auch eine größere Verarmung der ArbeiterInnen in diesen
Regionen. Anderseits verursachte dieser Prozess auch innerhalb
der Grenzen des Westens elementare Veränderungen der Verhältnisse.
Hier wirkte sich die Reorganisierung im alltäglichen Leben
für die ArbeiterInnenklasse als Abbau der sozialen Sicherung
mit dem Verlust von vielen sozialstaatlichen Leistungen, im Anstieg
der Arbeitslosigkeit und der Lebenshaltungskosten aus. Das Ergebnis
war, daß die “Soziale Sicherheit“ und der breite
Wohlstand, die beide Ausdruck des “Sozialstaates“
sind, auf den Operationstisch gelegt wurden.
Daraufhin entstand im Westen Empörung. Die westliche ArbeiterInnenklasse
machte sich daran, den “Sozialstaat“, der ein Verrat
an dem Armen dieser Welt bedeutete, zu verteidigen. Die Bourgeoisie,
die ihre Existenz nur durch die Vernichtung der Reichtümer
auf der Erde erhalten und fortführen kann, hat nach dem Offenen
Totalen Imperialistischen Krieg (dieser Krieg wird nach der herrschenden
imperialistischen Geschichte als II. Weltkrieg bezeichnet!!!)
den Traum der Sozialdemokraten, die Strategie des “Sozialstaates“
verwirklicht. Diese Strategie integrierte die westliche ArbeiterInnenklasse
in das System, verhinderte sowohl eine mögliche revolutionäre
Gefahr, die von ihnen ausgehen könnte, und führte zu
ihrem Verrat an der WeltarbeiterInnenklasse. Diese neue Kriegsstrategie
bedeutete viele Jahre lang wirtschaftlichen und “sozialen
Wohlstand“ für die westliche ArbeiterInnenklasse; für
die Armen dieser Erde bedeutete es jedoch eine wirtschaftliche
und soziale Katastrophe. Und das wiederum machte die westliche
ArbeiterInnenklasse zu den Verbündeten der Herrschenden.
Das heißt, der Sozialstaat ist eine Medaillon mit zwei Seiten,
was für die Menschen der “weißen“ Welt
einen sozialen und ökonomischen Wohlstand bedeutet, ist zugleich
das Verhängnis der Unterdrückten dieser Welt, im Sinne
eines sozialen und ökonomischen Untergangs und Zerfalls.
Die Bourgeoisie hatte also mit dem Reichtum, das sie international
geplündert und ausgebeutet hatte, der westlichen ArbeiterInnenklasse,
einen hohen Lebensstandard zugestanden; als Gegenleistung dafür
hat sich die westliche ArbeiterInnenklasse statt sich mit seinem
historischen Verbündeten, der WeltarbeiterInnenklasse, zu
vereinen, mit seinem Klassenfeind, der Bourgeoisie verbündet.
Es ist aber nun am Ende angelangt. Die Bourgeoisie kündigte
ihren langjährigen Verbündeten kündigen.
Nach ihrem Triumph 1989 entschied sich das internationale System
der Bourgeoisie, den “Mythos des Sozialstaates“ mit
einerfeuchtem Händedruck aus seinem Dienst zu entlassen.
Die westliche Arbeiterklasse, die fest an die Unendlichkeit ihres
“Wohlstandes“ glaubte, spürte nun den kalten
Atem des Sklaventreibers auf ihren Nacken, wollte und will jedoch
weder das Ende des Sommers noch den Einbruch des kalten Winters
wahr haben. Doch der Sommer ist vorbei, die Arbeit des “Sozialstaates“
verrichtet und der Winter unumgänglich.
Die neue Reorganisierung des weltweiten Kapitals machte folglich
auch neue Spaltungen und aus den Spaltungen heraus neue Wiederverbindungen
notwendig; eine Expansion nach außen erforderte eine Verengung
im inneren und ist auch die notwendige Konsequenz des Kapitalismus.
Die imperialistische Bourgeoisie entschied, ihr langjähriges
Bündnis mit der westlichen ArbeiterInnenklasse einseitig
zu kündigen. Benachteiligt durch die Kündigung, ist
die westliche ArbeiterInnenklasse wieder auf der Bühne der
Geschichte erschienen. Doch dieser Auftritt richtet sich bezüglich
ihrer Ziele und ihres Charakters gegen die allgemeinen Interessen
der ArbeiterInnen dieser Welt.
Die westliche ArbeiterInnenklasse geht aus der eigenen Perspektive
heraus für ihren “Wohlstand“ und “soziale
Gerechtigkeit“ auf die Straße, was für die Unterdrücktesten
dieser Welt jedoch Armut und soziale Ungerechtigkeit bedeutet,
also um den “Sozialstaat“ zu verteidigen und ihre
Kollaboration mit der Bourgeoisie fortzuführen. Jedoch ist
der Mythos vom “Sozialstaat“ zu Ende. Weder die Bourgeoisie
noch die westliche ArbeiterInnenklasse kann diesen Prozeß
aufhalten und das Rad der Geschichte zurückdrehen.
Der Prozess geht weiter. Die Reorganisation des Kapitalismus macht
es notwendig Partei zu ergreifen, wobei eine Konfrontation unumgänglich
wird. Obwohl eine Konfrontation und die Notwendigkeit, Partei
zu ergreifen, unvermeidbar sind, und obwohl die Massenproteste
in nächster Zeit ein Zeichen setzen werden, werden die gestellten
Forderungen von kurzsichtiger Natur sein und keinen langfristigen
allgemeinen politischen Charakter aufweisen.
Wo
müssen die KommunistInnen gegen die heute herrschende Lebensform
stehen und wie müssen sie sein?
Der Kapitalismus, der auf einer Gesamtheit von Ungerechtigkeiten
basiert; besteht mit anderen Worten aus der Spaltung der Menschheit
im herrschenden Sinne, also ihrer Spaltung zwischen oben und unten.
Diese kann nur durch den Kampf von unten nach oben, im revolutionären
Sinne spaltend und wieder zusammenschließend, abgeschafft
werden.
Die Spaltungen im herrschenden Sinne sind die zwischen Frauen
und Männer, Homosexuellen und Heterosexuellen, unterdrückenden
“Nationen“ und unterdrückten “Nationen“,
unterdrückenden Klassen und unterdrückten Klassen, “einheimischen“
ArbeiterInnen und immigrierten ArbeiterInnen usw. Die herrschenden
Kräfte innerhalb dieser Gruppen erhalten ihre Privilegien
und die Bedingungen, die dazu führten, durch die Unterdrückung
ihrer Gegner aufrecht. Während die unterdrückende Klasse,
also die Bourgeoisie, sich politisch als Staat organisiert, geht
sie mit anderen privilegierten gesellschaftlichen Kräften
ein Bündnis ein und setzt auf die gesellschaftlichen Widersprüche.
Die übrigen unterdrückten gesellschaftlichen Kräfte
führen diese Kollaboration nicht weil sie reingelegt wurden,
sondern weil es ihren momentanen und historischen Interessen entspricht.
Selbstverständlich ist das Bündnis dieser Kräfte
nicht von langer Dauer, denn es existiert auch innerhalb dieser
Kräfte keine Dauerhaftigkeit. Zum Beispiel bilden die Männer
gegen Frauen eine Einheit; z.B. sobald sie sich in ihren Verhältnissen
als Arbeiter und Unternehmer gegenüberstehen existiert eine
Kollision auch unter den Männern. Ähnlich ist das Verhältnis
zwischen der unterdrückenden “Nation“ und der
unterdrückten “Nation“; während die unterdrückende
“Nation“ gegen die unterdrückte “Nation“
eine Einheit bildet, ist sie in sich keine Einheit, denn sie besteht
aus den vielfältigsten Widersprüchen. Einer der Gegensätze
in der Gesellschaft drängt sich permanent aufgrund seiner
historischen, gesellschaftlichen oder klassenspezifischen Position
und Forderung in den Vordergrund und fängt an, die Spaltungen,
Polarisierungen und Gegensätze in der Gesellschaft zu bestimmen.
Entsprechend eines momentanen Interesses kann die rückständigste
Kategorie mit der historisch revolutionärsten Kategorie oder
Klasse an der gleichen Front nebeneinander stehen - wie am Beispiel
des Nebeneinanderstehens von der Bourgeoisie und der ArbeiterInnenklasse
der unterdrückenden “Nation“ gegenüber der
unterdrückten “Nation“. In einer solchen Situation
ist es nicht unsere Aufgabe die Tatsachen zu verschleiern und
das im historischen Sinne Revolutionäre davon abzubringen,
seinem Feind ähnlich zu sein. Wenn aber eine “unbewußte“
Schuldhaftigkeit vorhanden ist, müssen wir dafür kämpfen,
die zum Instrument dieser Schuld gemachten aufzuklären und
Partei für die unterdrückte und sich historisch im Recht
befindende Gruppe zu ergreifen; und wenn es sein muß gegen
unsere historischen Verbündeten zu kämpfen. Im Leben,
in dem sich alles bewegt und sich alles verändert, sind die
Gegensätze miteinander verflochten, jedoch im ständigen
Kampf miteinander. Das unveränderliche revolutionäre
Gesetz ist, die revolutionäre Dynamik zu erkennen und auf
ihrer Seite zustehen. Heute stehen wir Zuständen gegenüber,
wo z.B. die türkischen ArbeiterInnen auf der Seite ihrer
eigenen Bourgeoisie stehen und sich im Krieg gegen die kurdische
nationale Befreiung stellen; die ArbeiterInnen in der Schweiz
in einem Referendum für einen freien Waffenhandel stimmen
um den eigenen Wohlstand zu wahren, obwohl sie wissen, daß
mit den verkauften Waffen Mensch und Natur vernichtet werden;
der Forderung nach Trennung, um den Reichtum, der sich im Norden
angehäuft hat, nicht teilen zu müssen wie z.B. zwischen
Nord- und Süditalien, Nord- und Südmexiko. Angesichts
einer solchen Situation könnte von einer irregeleiteten,
manipulierten ArbeiterInnenklasse geredet werden. Doch eine solche
Herangehensweise würde bezüglich des Verstehens und
Eingreifens in die Situation nichts aussagen. Letztendlich ist
das Handeln der Menschen durch ihre momentanen Bedürfnisse
und ihr momentanes Bewußtsein bestimmt. Die Menschen handeln
in dem Moment nach den Erfordernissen ihrer Bedürfnisse und
ihrem Bewußtsein. Das Bewußtsein der Menschen verändert
sich mit den Veränderungen der Bedürfnisse und die Bedürfnisse
verändern sich mit den Veränderungen des Bewußtseins.
Entsprechend dieser Wechselwirkungen agieren die Menschen entweder
revolutionär oder konterrevolutionär. Aus genau diesem
Grunde bildet die westliche ArbeiterInnenklasse mit ihrer Bourgeoisie,
also ihrem historischem Feind, eine “Schicksalsgemeinschaft“.
Als Gegenargument könnte nun der Kampf der deutschen ArbeiterInnenklasse
gegen das “Sparpaket“ bzw. der Generalstreik der französischen
ArbeiterInnenklasse 1995 genannt werden. Wenn wir die Welt aus
der Perspektive der privilegierten Weißen betrachten, können
wir von einem Kampf der westlichen ArbeiterInnenklasse sprechen.
Betrachten wir die Welt aus der Perspektive der Schwarzen, sind
jedoch diese Kämpfe, ihren Forderungen und ihrem Charakter
nach, gegen die allgemeinen Interessen der ArbeiterInnenklasse
gerichtet.
Es sind Kämpfe
der Weißen ArbeiterInnenklasse, um ihre kurzsichtigen materiellen
sonder Interessen zu sichern. Der Grund für den heutigen
Kampf der westlichen ArbeiterInnenklasse gegen die Bourgeoisie
ist die einseitige Kündigung des bislang vorhandenen “Friedens“
oder der “Partnerschaft“ durch die internationale
Bourgeoisie. Die westliche ArbeiterInnenklasse will mit ihrem
Kampf diesen “Frieden“ wiedererrichten. Sie möchten
ihren Anteil an der internationalen Ausbeutung als Schweigegeld
wiederhaben, und damit die jahrzehntelange Komplizenschaft mit
ihrer Bourgeoisie weiterführen. Vergleichen wir die Bewegung
der Einheimischen von Mexiko, ihre Forderungen und ihre historische
Rolle, die sie wahrgenommen haben, mit dem Kampf der westlichen
ArbeiterInnenklasse, wird deutlich, daß die Einheimischen
von Mexiko wesentlich revolutionärer sind. Während die
westliche ArbeiterInnenklasse dafür kämpft ihren Wohlstand
aufgrund der internationalen Ausbeutung aufrechtzuerhalten, verkörpern
die indigenen Einheimischen von Mexiko den Kampf gegen die ausbeuterische
Weltordnung und gegen seine neue Kriegsstrategie NAFTA. Die eine
Bewegung setzt sich für den Erhalt einer bestehenden, ausbeuterischen
Weltordnung ein, während die anderen einen unerbittlichen
Kampf eben gegen die bestehende Weltordnung führen.
Die herrschenden Verhältnisse sind gekennzeichnet durch Konflikte,
Durcheinander, Konfrontation und Spaltung; gegen diese Lebensbedingungen
ist die Aufgabe der KommunistInnen, die Berechtigung derer zu
betonen und jene zu verteidigen, die in diesem Augenblick ein
Kampfpotential darstellen, und die deswegen gegen das Bestehende
kämpfen müssen, und an ihren berechtigten Kämpfen
teilzunehmen, denn die KommunistInnen müssen mit diesen Kämpfen
eine Verbindung zu einer allgemeinen Bewegung für die gemeinsame
Befreiung der unterdrückten Menschheit schaffen.
Die herrschende Lebensform und Geschichte entstand als Resultat
einer Vielzahl von Kämpfen bzw. wurde durch sie geschaffen.
Um sie zu ändern, müssen die KommunistInnen zweifelsfrei
folgendes akzeptieren: um das Existierende zu zerschlagen und
an seiner Stelle ein neues Leben zu organisieren, ist es notwendig,
eine Vielzahl von Kämpfen zu führen.
Die Menschheit ist durch ständige Spaltung zu der geworden,
die sie heute ist; versklavt und einander versklavend. Der Zusammenschluß
der Menschheit als freie Individuen erfordert ihre erneute Spaltung,
und letztendliche Verbindung. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die
Herrscher diese Welt gespalten. Sie versklavten, indem sie spalteten.
Die KommunistInnen, die heute gegen das Sklavensystem kämpfen,
müssen gegen die herrschende Spaltung die erneute Spaltung
propagieren, aber dieses Mal um frei zu werden und um als freie
Individuen sich zusammenzuschließen. Der Weg geht dahin,
die Glieder der Kette, voneinander zu trennen, und bei dieser
Trennung ist das revolutionärste Glied das schwächste
der Kette.
Diese Glieder sind die “les sans culottes“ dieser
Erde, die nichts zu verlieren haben, die erniedrigt werden; der
Platz der KommunistInnen muß an der rebellischen Seite der
Menschheit sein.
Die
revolutionäre Spaltung und der erst durch diese Spaltung
ermöglichte neuerliche Zusammenschluß ist notwendige
Bedingung gegenüber der heute herrschenden Lebensform.
Was sollen die Prioritäten und Verpflichtungen der
KommunistInnen sein?
Statt „gleicher Rechte“ Schicksalsverbundenheit mit
den Armen dieser Welt
Die Grundforderung der EinwandererInnen in den industriell entwickelten
Ländern ist heute die gleichberechtigte Teilnahme an den
Privilegien des Westlers und damit am Wohlstand, der in der Hand
des Westens ist und der auf der Ausplünderung der Erde und
der Ausbeutung der schwarzen Menschheit basiert. Sie fordern damit
also ein gleichberechtigtes Teilhaben an der Schuld.
Die EinwandererInnen sind ein Teil der Armen dieser Erde, denen
es gelungen ist an die Grenzen des reichen Westens heranzukommen,
und die sich auf der Basis gleicher Rechte mit der weißen
Welt zusammenschließen möchten, obwohl die weiße
Welt die Ursache für ihre Verarmung, ihren Hunger, die Kriege,
Krankheiten und Zerstörung ihrer „Heimat“ ist.
Sie beteiligen sich somit am Verrat an den Armen dieser Erde.
In einer solchen Situation in der mit der Forderung nach „gleichen
Rechten“ eine Beteiligung an den Privilegierten der Erde
angestrebt wird, muss die Aufgabe der KommunistInnen die Gewinnung
der EinwandererInnen für den Befreiungskampf der armen Menschheit
sein.
Um
die allgemeinen Interessen der WeltarbeiterInnenklasse zu erkämpfen
und deren internationalistisches Bündnis zu schaffen, Kampf
gegen die Sonderinteressen der westlichen ArbeiterInnenklasse
Ohne den Kampf gegen die Sonderinteressen der westlichen ArbeiterInnenklasse
können die allgemeinen Interessen der WeltarbeiterInnenklasse
nicht erkämpft werden. Mit anderen Worten: solange die westliche
ArbeiterInnenklasse nicht aufhört, für ihre eigenen
Sonderinteressen an den Armen der Welt Verrat zu begehen, wird
sie im internationalistischen Sinne nicht an der Seite der WeltarbeiterInnenklasse
kämpfen und im Westen eine sozialistische ArbeiterInnenrevolution
verwirklichen. In diesem Sinne müssen die KommunistInnen
gegenüber dieser Wahrheit, als Bedingung einer revolutionären
Verbindung zwischen der westlichen ArbeiterInnenklasse und den
Schwarzen der Welt, die allgemeinen Interessen der WeltarbeiterInnenklasse
gegen die Sonderinteressen der westlichen ArbeiterInnenklasse
verteidigen.
Kampf
gegen den “Sozialstaat“ der für den weißen
Erdteil „soziale Gerechtigkeit“ und Wohlstand bedeutet
und für die schwarze Welt Armut und Ungerechtigkeit
Die Vorbedingung für die Verwirklichung der historischen
Schicksalsgemeinschaft zwischen der westlichen ArbeiterInnenklasse
und der ArbeiterInnenklasse der armen Länder zum gemeinsamen
Kampf, ist die Beseitigung des „Sozialstaates“ der
auf den gegenseitigen Interessen und dem Komplizentum zwischen
der westlichen ArbeiterInnenklasse und der Bourgeoisie beruht.
Der „Sozialstaat“ oder Wohlstand wird mit der Ausbeutung
der Armen der Welt finanziert. Eine Verteidigung des „Sozialstaates“
heißt heute, die Aufrechterhaltung der Spaltung der ArbeiterInnenklasse
im herrschenden Sinne und der heutigen Arbeitsteilung, die für
die Mehrheit soziale Ungerechtigkeit darstellt. Es bedeutet also
die Opferung der allgemeinen Interessen der WeltarbeiterInnenklasse
für die Sonderinteressen der westlichen ArbeiterInnenklasse.
Deshalb müssen die KommunistInnen, anstatt für den Erhalt
der Privilegien der privilegierten Minderheiten, für Chancengleichheit,
gleiche Rechte, Gerechtigkeit und für das Recht auf Leben
für alle kämpfen.
Der
Kampf gegen Maastricht und NAFTA
Die Berliner Mauer, die ungefähr ein halbes Jahrhundert als
die Schandmauer bezeichnet und nach ihrem Fall zum Teil in Museen
zum Gedenken an diese „Schande“ überführt
wurde und der Rest an Touristen verkauft und sowohl durch die
Touristen als auch durch die Medien auf der gesamten Erdoberfläche
verteilt wurde, existiert heute nicht mehr.
Die weiße Welt, die erst gestern mit der Parole “Es
lebe die Freiheit“ die “Schandmauer“ zu Fall
brachte, errichtet heute mit einer verblüffenden Heuchelei
unüberwindbare Mauern um die Armen in Südamerika, Afrika
und Asien. Während die Europäische Gemeinschaft über
ihre Grenzen hinaus Grenzen errichtet, um die Menschen, für
deren Armut sie mitverantwortlich ist, zu hindern, in ihr Imperium
zu gelangen, bauen die USA vom Atlantik bis zum Pazifik entlang
der mexikanischen Grenze eine unüberwindbare Mauer.
Mit der Errichtung der Mauer um die arme Menschheit wird versucht
die Menschen, deren Rohstoffe man seit Jahrhunderten ausbeutet
und sie zur Armut und Vernichtung verurteilt, daran zu hindern
am reichen und luxuriösen Leben des Westens teilzunehmen.
Die “sozialistische“ Linke im Westen diskutiert über
die negativen Konsequenzen von Maastricht und NAFTA (die errichteten
Mauern um die arme Menschheit) für die Menschen in Europa,
und fordert einen noch sozialeren Staat für die westliche
Welt. Die westliche Linke stellt sich aus der Sicht des Westens
gegen die genannten Abkommen und fordert eine noch „sozialere“
westliche Welt. Mit dieser Haltung zeigt die westliche Linke ganz
offen, wie rassistisch und eurozentristisch sie ist, und daß
sie die Ereignisse nur aus der Sicht ihrer Sonderinteressen betrachtet.
Die KommunistInnen, die für eine Welt kämpfen, die auf
volle Gleichberechtigung und Freiheit beruht, müssen sowohl
den Widerstandskampf der Armen gegen die neuen Kriegsstrategien
Maastricht und NAFTA organisieren als auch gegen die rassistischen
und eurozentristischen Praktiken der westlichen Linken einen Kompromißlosen
Kampf gegen die Armen gerichteten führen.
Der
Kampf für die weltweite Bewegungsfreiheit
der Arbeitskraft
Die KommunistInnen müssen entsprechend der kommunistischen
Haltung und des kommunistischen Verständnisses neben der
kompromisslosen Verteidigung der Bewegungsfreiheit der Arbeitskraft
bzw. der praktischen Öffnung der Grenzen für die Armen
der Welt, wogegen sich von der westlichen ArbeiterInnenklasse,
die westlichen Arbeiterorganisationen bis zu den Konservativen,
Sozialdemokraten, faschistischen Parteien, alle “Westnationen“
vereint mit einem “nationalen“ Geist einig sind, verkünden,
dass ein/e eingewanderte/r Arbeiter/in ein Anrecht auf die Arbeit
eines/r westlichen Arbeiters/in hat, wie ein/e westliche/r Arbeiter/in
ein Anrecht auf die Arbeit eines anderen westliche/n Arbeiter/in
hat und dass sie in Konkurrenz zueinander stehen hat. Wegen der
Angst die westliche ArbeiterInnenklasse zu verlieren, argumentieren
einige “linksradikale“ Organisationen, dass die ausländischen
Beschäftigten die Arbeiten verrichten, die westlichen ArbeiterInnen
nicht wollen. Die KommunistInnen müssen die beschämende
und versteck-rassistische Haltung dieser Organisationen bloßstellen.
Mit den oben genannten Argumenten müssen die KommunistInnen
die von den “Westnationen“ geschlossen abgelehnten
EinwandererInnen und Flüchtlinge bedingungslos verteidigen.
Die westliche Linke, die die genannten EinwandererInnen und Flüchtlinge
als hilflose Menschen darstellen, die vor ihrem diktatorischen
Regime, vor Krieg und Hunger flüchten mußten, was auf
das “Gewissen“ der westlichen Öffentlichkeit
gezielt ist, muss entlarvt werden. Die EinwanderInnen aus armen
Ländern und die Flüchtlinge müssen gegenüber
der feindlichen Haltung des Westens stets behaupten, daß
der weiße Westen seit Jahren weit entfernt von Kriegen,
Hunger, Armut und Angst lebt, dafür die Armen der Welt den
Preis in Form von permanentem Erleben von Krieg, Hunger, Armut
und Angst zahlen und die vom Westen in ihrer Existenz bedroht
werden. Die EinwandererInnen sind einen Teil der Armen der Welt,
die es geschafft haben, über die Grenzen des Westens zu gelangen.
Die Bedingung für die Rückkehr der EinwandererInnen
in “ihre Länder“ ist damit verbunden, daß
die weiße Welt ihre Hände von den armen Ländern
wegnimmt und die Reichtümer, über solange Zeit geplündert
hat, den Armen der Welt zurückgibt.
Der
Kapitalismus, Arbeit - Arbeitslosigkeit
und der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit
Der Kapitalismus ist ein Weltsystem, das auf Ungerechtigkeiten
beruht und kann nur durch die Reproduktion dieser Ungerechtigkeiten
existieren. In diesem System können am ökonomischen
Wohlstand weder alle Menschen teilhaben, noch alle eine Arbeit
und ausreichend Lohn bekommen. Und im Kapitalismus existiert die
Arbeit nicht für den Menschen, sondern der Mensch existiert
für die Arbeit. Der Kapitalismus hat die ArbeiterInnenklasse
seit ihrem Bestehen immer in Beschäftigte und Nichtbeschäftigte
gespalten. Diejenigen, die Arbeit hatten, wurden mit der Existenz
der Arbeitslosen bedroht. Die Arbeitslosen wurden wiederum als
Drohung gegen die Beschäftigten, als Mittel zum Streikbruch
und als Lohndrücker benutzt und der Kapitalismus hat seine
Existenz somit stets geführt. Das Kapital hat nicht nur die
Front der ArbeiterInnenklasse in Beschäftigte und Nichtbeschäftigte,
sondern gleichzeitig in “Rassen“, “Nationen“,
“Geschlechter“ und Altersgruppen gespalten und sich
vervollständigt. Die Arbeitslosigkeit, die bis gestern die
EinwandererInnen, die unqualifizierten ArbeiterInnen und Frauen
bedrohte, bedroht heute alle ArbeiterInnen.
Daran gibt es allerdings nichts Neues oder Verwunderliches. Genauso
wie es unmöglich ist, daß die Arbeitslosigkeit unter
den Bedingungen des Kapitalismus ihre Bedrohlichkeit verliert,
wäre es im internationalen Maßstab verfehlt, zu erwarten,
daß der Kapitalismus die Arbeitslosigkeit und die aus ihr
resultierende Bedrohung abschafft und entspräche der Forderung
an den Kapitalismus, sich gegen seine Natur zu verhalten.
Solange die politische und ökonomische Macht in der Hand
des Kapitals ist, die ArbeiterInnenklasse die Spaltung innerhalb
ihrer eigenen Reihen nicht überwunden und ihre eigene Herrschaft
nicht errichtet hat, wird das Kapital die ArbeiterInnenklasse
weiterhin mit Arbeitslosigkeit, werden Arbeit und Arbeitslosigkeit
das tägliche Leben der Arbeitenden weiterhin bedrohen und
bestimmen.
Die KommunistInnen müssen dafür kämpfen, daß
im Sinne von Übergangsforderungen als dringendste “Lösung“
gegen die Arbeitslosigkeit die Arbeitsstätten unter Kontrolle
der Arbeitenden vergesellschaftet, die Arbeitszeit reduziert,
die vorhandene Arbeit unter Kontrolle der Gewerkschaften, der
ArbeiterInnenorganisationen und der gewerkschaftlich/nicht-gewerkschaftlich
organisierten ArbeiterInnenkommissionen verteilt wird und die
Löhne durch gewählte ArbeiterInnenkomissionen festgelegt
werden. Sie müssen, mit anderen Worten, dafür kämpfen,
daß das Alltagsleben unter direkter Kontrolle der freien
Produzenten organisiert wird, daß weder die Arbeit noch
die Arbeitslosigkeit das Leben bedrohen, daß die Arbeitenden
nicht Teil der Arbeit bleiben, sondern die Arbeit lediglich ein
Teil des Lebens ausmacht, daß eine endgültige Lösung
für ein kollektives Leben verwirklicht wird.
Der
Mensch, die Erziehung/Bildung und
die Macht
Die heutige Menschheit besteht aus den sozialen Gruppen, in denen
Spaltungen herrschen, wie jene zwischen Frau und Mann, Homosexuell
und Heterosexuell, unterdrückende “Rasse“ und
unterdrückte “Rasse“, unterdrückende “Nation“
und unterdrückte “Nation“, unterdrückende
Klasse und unterdrückte Klasse usw. Und unter diesen Kräften
hat sich die Bourgeoisie als eine Macht hervorgetan, die auf Gewalt
basiert und politisch organisiert ist. Die herrschende Klasse
hat durch die Schaffung ihrer eigenen Kultur und Erziehung, welche
ihre Existenz bedingen, Menschen “geschaffen“, die
ihren Bedürfnissen entgegenkommen. Sie hat die Menschlichkeit
des Menschen gefangen genommen und ihn zu einem programmierbaren
und Befehle ausführenden Wesen gemacht. Außerdem bezieht
und begrenzt sich die Erziehung nicht nur auf die Bildung. Erziehung
ist die Lebensphase, die dem Menschen mit seiner Geburt aufoktroyiert
wird. Die erste “Basiserziehung“, die dem Menschen
nach seiner Geburt durch die Familie und das gesellschaftliche
Umfeld vermittelt wird, ist rassistisch, nationalistisch und sexistisch.
Und die Schulen sind Kasernen, die zu den Stufen der “Basiserziehung“
hinzukommen und den Menschen normieren. Eine andere wichtige Seite
der Schulen für die Herrschenden ist, daß hier den
Ansprüchen der Herrschenden entsprechend Menschen großgezogen
werden.
Bezüglich der Finanzierung von privater und öffentlicher
Bildung: Alle Werte werden von den Arbeitenden produziert, alle
Kosten werden durch sie beglichen. Es ist z.B. unmöglich,
kostenlose Bildung zu praktizieren. Das heutige System ist eine
international organisierte Macht und ist auf Ungleichheit gegründet...
Daraus erklärt sich, daß eine große Mehrheit
der Weltbevölkerung im Kindesalter arbeiten muß, damit
sich eine kleine Minderheit bilden kann. Wiederum ist es diese
Ungleichheit, die dazu führt, daß 90 % der Menschen
in einem westeuropäischen Land lesen und schreiben können,
während die Anzahl der Analphabeten in einem afrikanischen
Land etwa 80 % beträgt. Als Ergebnis der Dialektik dieser
Ungerechtigkeit erhebt sich eine „glückliche“
Minderheit zur Autorität über eine „unglückliche“
Mehrheit, der sie ihre Karriere verdankt, weil eben diese Mehrheit
arbeitend die Werte schafft, die der Minderheit zu ihrem „Glück“
verhelfen. Die Werte, die die arbeitende Menschheit produziert,
kehren als prügelnde, inhaftierende, unterdrückende
Generäle, RichterInnen, PolizistInnen, ChefInnen zu ihr zurück.
Die KommunistInnen müssen nicht für die Forderung nach
“kostenloser“ bzw. “guter“ Bildung, die
den Menschen versklavt und diese herrschende Bildung in keiner
Weise hinterfragt kämpfen. Sie müssen gegen ein Bildungssystem,
das die Menschen für den Erhalt des kapitalistischen Systems
ausbildet, sein; sie müssen für eine Gesellschaft des
Wissens, der Wissenschaft und der freien Individuen kämpfen,
in der jeder lebend, probierend und sich irrend nach seinem Wunsch
bilden wird, dass jeder zur Wissenschaft und zum Wissen gelangen
und davon Gebrauch machen kann; von der Philosophie bis zur Kunst,
von der Literatur bis zur Mathematik in den allen “intellektuellen“
Gebieten, die nicht Berufe oder Privilegien bedingen, welche gegen
andere ausgespielt werden können, sondern einen Teil des
täglichen Lebens bilden.
Kampf
um die Rechte der Kinder
Die Kinder bilden ohne jegliche Selbstverteidigungsorganisationen
eine lautlose breite Masse in der Gesellschaft; die hin und her
geschoben, die aus Respektgründen zur Unterwürfigkeit
gezwungen, die bei unentgeltlichen Arbeiten ausgenutzt, die unter
dem Namen Ausbildung für fast Nichts oder gar umsonst beschäftigt,
über denen Entscheidungen getroffen, die gerichtet, die bestraft,
belästigt, misshandelt und getötet werden; deren Leben
unter der Hypothek der Erwachsenen und die des kapitalistischen
Konsums sind.
Die Kinder, die in die Gesellschaft, die nach den Bedürfnissen
der Herrschenden organisiert ist, auf die Welt kommen, werden
in dieser Gesellschaft zu deren Zwecken vergiftet, indem ihnen
die Werte, die über die Gesellschaft herrschen, aufgezwungen
werden, und somit als Missionäre diese herrschende Werte
fungieren. Und die werden von Geburt an verurteilt ein Leben zu
leben, daß eigentlich gar nicht ihr eigenes ist.
Die KommunistInnen müssen, ohne es von heute auf morgen zu
verschieben, sowohl ohne Zugeständnisse gegen die Ungerechtigkeiten,
die in allen Bereichen im Leben auftauchen, an den Kindern kämpfen,
als auch gegen den Zwang der Familie, der Gesellschaft und des
Staates an den Kindern, ein Leben zu leben, daß nicht ihr
eigenes ist entgegen treten. Und damit die Kinder die Entscheidungen
die sie betreffen auch selber treffen können, muß als
erste Voraussetzung die Gründung der Kinderparlamente hervor
gebracht werden. Klar ist natürlich, daß unter den
Kapitalismus, wie auch bei den anderen Unterdrückten, auch
bei den Kindern der weg zur Freiheit verriegelt ist. Aber das
bedeutet nicht, dass die heutige Situation der Kinder bis zur
Niederlage des Kapitalismus akzeptiert werden soll. Ganz im Gegenteil;
wie in allen Bereichen des Lebens, muß der Kampf um die
Freiheit dauerhaft und ohne Zugeständnisse, auch im Bereich
der Kinder weiter geführt werden. Und in diesem Kampf müssen
die KommunistInnen, ohne zu zögern, ihren Platz einnehmen.
Militanten
Kampf gegen die Zerstörung der Natur
Die KommunistInnen müssen die ökologischen Probleme
nicht wie die gegenwärtigen Umweltbewussten wahrnehmen, die
als Umweltbewußtsein das Retten der eigenen Haustür
verstehen und die anstatt gegen den Kapitalismus zu kämpfen,
der die Natur sowieso vergiftet, mit diesem die Entsorgungsmöglichkeiten
des Giftes verhandelt, die keine Kampfperspektive gegen den Kapitalismus
haben, der das Leben auf der Erde zur Vernichtung treibt, die
dadurch utopisch nationalistisch sind und dem Kapitalismus neue
Reflexe gewinnen lassen. Das Fundament der Vorgehensweise der
KommunistInnen über die ökologischen Probleme muss die
Realität zeigen, dass nämlich die tödlichen Zustände
aufgrund des Kapitalismus herrschen, und dass die Rettung der
Natur mit der Gründung des Sozialismus zusammen hängen.
Revolutionären
Klassenkampf gegen
die imperialistischen Kriege und
der imperialistischen Rüstung
Die Imperialisten können ihre eigene Existenz nur durch die
Kriege, die sie verursachen und durch die Rüstung, die sie
benötigen, sichern: Dementsprechend stehen Kriege und Waffenproduktionen
für die Imperialisten an erster Stelle in den lukrativen
Geschäftsbranchen. Die Investitionen im Rüstungssektor
haben mittlerweile beängstigende Dimensionen angenommen;
so daß heute die existierenden Waffen
die Erde abermals zerstören könnten, so daß für
die Rüstung in der Minute 1.7 Million Dollar
ausgegeben werden und daß mit dem Geld, was für ein
Flugzeugschiff gezahlt wird, 400 tausend Menschen sich ernähren
könnten. Eine andere erstaunliche Dimension der Waffenrüstung
ist, daß ungefähr 50% der WissenschaftlerInnen auf
der Welt im Rüstung Sektor tätig sind.
Die Kriege aber waren schon immer in der Geschichte der Herrschenden
da. Die Geschichte der Herrschenden selbst ist eine Geschichte
der Kriege. Unterdrückung, ungerecht-unterschiedliche Behandlung,
Ausbeutung, Not und Armut in irgendeinem Bereich im Leben auf
der Erde bedeutet Krieg. Also in der Geschichte der Herrschenden
war Krieg immer da und so lange die Herrschenden die Geschichte
und das Leben beherrschen, ist es unvermeidbar. Gerade heute hat
der Krieg, wie nie zuvor in der Geschichte, verbreitete, vielseitige
und alles zerstörende Eigenschaften angenommen. Dementsprechend
herrscht auf jedem Erdteil, außer der westlichen Welt, ein
permanenter Krieg; nur im Irak starben in den letzten acht Jahre,
durch das Embargo, was eines Kriegsmethoden der Imperialisten
war, ungefähr eine Million Kinder; im Iran – Irak Krieg,
daß durch die Aufhetzerei der Imperialisten entstand, starben
über eine Million Menschen und wieder im Krieg zwischen den
Bahutus und den Batutsis, der durch die organisatorische Vorgehensweise
erzeugt wurde, ist die Bilanz der letzten sehn Jahre ungefähr,
1,5 Millionen Tode, Millionen Verletzte und verstümmelte
Menschen und Hunderttausende Vertriebene. Kriege im Bosnien, Tschetschenien,
Kurdistan, Palästina, Eritrea, Kosovo und noch andere...
Wenn dies die Situation ist, wie müßten die KommunistInnen
handeln?
KommunistInnen können nicht Frieden und Abrüstung verlangen,
indem sie einmal im Jahr an den Demonstrationen, die anlässlich
des “Weltfriedenstages” stattfinden, teilnehmen.
Weil der Frieden und der Rüstungsabbau nicht gefordert, sondern
nur realisiert werden kann. Die Realisierung des Friedens und
des Waffenabbaus, kann in erster Linie durch die Entwaffnung,
die Enteignung der Eigentümer und der Entmachtung der Bourgeoisie
und durch die Eliminierung der Probleme, die auf der Erde zu Krieg
führen, bewerkstelligt werden. Der Weg zum Erfolg in dieser
Problematik führt nicht an irgendwelchen Friedensforderungen,
sondern an den Krieg gegen die Verursacher der Kriege vorbei.
In diesem Zusammenhang müsste die Haltung der KommunistInnen,
um eine Welt ohne Waffen und ein universellen Frieden zu schaffen,
die Organisierung einer Kriegsfront, dessen Ziel die Entwaffnung,
die Eigentumsenteignung und die Entmachtung der Bourgeoisie ist,
sein.
Die
freiheitlichen Bewegungen als Auflehnung und Antwort auf die herrschende
Spaltung
der Gesellschaft und die Haltung
der KommunistInnen zu diesen Bewegungen:
Der “Befreiungs- Kampf der Frauen ist ein wichtiger Bestandteil
auf dem Weg der Befreiung der unterdrückten Menschheit
Die Frauen sind wegen der patriarchalischen Spaltung in der Gesellschaft
in jedem Bereich des Lebens die Benachteiligsten der Benachteiligten.
Sie sind also doppelt versklavt. Die Versklavung der Frauen bildet
einen Grundstein in der Versklavung des Menschen. Solange die
Frauen, die mehr als die Hälfte der Menschheit ausmachen,
nicht frei sind, kann auch die absolute Befreiung nicht möglich
werden.
In diesem Sinne ist die feministische Bewegung entstanden, die
als Auflehnung gegen das organisierte patriarchalische Leben,
das gegen die Frauen gerichtet ist, eine freiheitliche Bewegung
und unverzichtbar auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft.
Obwohl die Frauenbewegung wegen ihrer Haltung gegen das patriarchale
Leben eine freiheitliche Bewegung ist, ist sie bezüglich
ihrer Ziele eine gleichberechtigte Sklavinnenbewegung. Sie ist
eine Bewegung, die ihrem männlichen Unterdrücker gleichgestellt
sein will, genauso “frei“ sein möchte wie ihre
Unterdrücker, das Ziel hat, gleichberechtigte Sklavin zu
werden. Obwohl die Frauenbewegung (eine Ausnahme bilden die sozialistischen
Feministinnen, die ein Bestandteil dieser Bewegung sind) eine
freiheitliche Bewegung der Berechtigten ist, besitzt sie keine
völlige gleichberechtigte und freiheitliche gesellschaftliche
Lebensperspektive. Denn ein freiheitliches und gleichberechtigtes
Leben ist nur durch die Befreiung der menschlichen Arbeitskraft,
des Körpers, des Träumens und Denkens möglich.
Obwohl die Frauenbewegung eine relative freiheitlichen Perspektive
besitzt und sich für die Interessen eines bestimmten Teils
der Gesellschaft einsetzt, ist sie wie manche behaupten, nicht
eine Bewegung, die die Bewegung der ArbeiterInnenklasse spaltet;
im Gegenteil sie ist eine Bewegung, die sich gegen die herrschende
männlich-sexistische Spaltung der Gesellschaft von oben nach
unten richtet und sich für einen Zusammenhalt und Zusammenschluß
auf der Basis der “Gleichheit“ einsetzt. Daher ist
es für die KommunistInnen unverzichtbare muss, auf der Seite
des Frauenbefreiungskampfes zu sein, der einen wichtigen Grundstein
in der unterdrückten Menschheitsbefreiung bildet.
Der
Kampf für die Befreiung der unterdrückten “Nationen“
von dem Joch der unterdrückenden “Nationen“
Der “Nationalstaat“ und die nationale Frage sind ihrem
Charakter entsprechend “Wert“ und Problematik, erschaffen
vom Kapitalismus.
Die Bourgeoisie organisiert sich in herrschenden “Nationalstaaten“.
Diese von oben nach unten herrschende Organisation läßt
den Benachteiligten nichts anderes übrig als den von unten
nach oben geführten Nationalen Befreiungskampf. Obwohl die
Nationale Befreiungsbewegung bezüglich ihres Charakters und
ihrer Ziele eine bürgerliche Bewegung ist, ist sie dennoch
eine Bewegung der Unterdrückten und Berechtigten, weil sie
nicht unter dem Joch der herrschenden “Nation“ leben
will und weil sie gegen eine herrschende Spaltung ist, die nur
dem Vorteil des herrschenden “Nationalstaates“ dient.
Solange die Befreiungsbewegung der unterdrückten “Nation“
gegen die herrschende Spaltung agiert und sich nicht als herrschender
“Nationsstaat“ organisiert, um sich in einen unterdrückerischen
Apparat zu verwandeln, trägt sie einen fortschrittlichen
Charakter. Unabhängigkeit und Befreiung im nationalen Sinne
ist natürlich im wahrsten Sinne des Wortes, keine wirkliche
Befreiung. In diesem Sinne bedeutet diese Freiheit gleichberechtigte
SklavInnen zu sein.
Die KommunistInnen müssen radikal und bedingungslos den Nationalismus
der unterdrückten “Nation“ von demjenigen der
unterdrückenden “Nation“ unterscheiden, und zweifellos
müssen sie auf der Seite der unterdrückten “Nation“
sein und sich gegen den Nationalismus der unterdrückenden
“Nation“ richten. Auf der Seite der unterdrückten
“Nation“ zustehen bedeutet nicht gleichzeitig die
politische Führung der unterdrückten “Nation“
bedingungslos zu akzeptieren. Denn die Führungen der Nationalen
Befreiungsbewegungen haben einen bürgerlichen oder kleinbürgerlichen
Charakter, und wenn sie Legitimität erlangt haben, geben
sie ihre relativ “revolutionären“ Positionen
auf, um eine konterrevolutionäre Rolle zu spielen. Trotz
der relativ “freiheitliche“ Perspektive von Nationalen
Befreiungskämpfen müssen die KommunistInnen ohne zu
zögern ihren Platz neben den Freiheitskämpfen der unterdrückten
“Nationen“ einnehmen; zum einen, weil diese Kämpfe
ein Ausdruck der Legitimität der unterdrückten “Nation“
gegen die herrschende Lebensform ist, und zum anderen, damit sich
die Unterdrückten der unterdrückenden “Nation“
befreien können.
Während die KommunistInnen ihren Platz neben den “nationalen
Befreiungskämpfe“ einnehmen, müssen sie gleichzeitig
für die Gewinnung dieser Bewegung für eine staatenlose,
klassenlose, grenzenlose, gottlose und herrschaftslose Welt kämpfen,
um sie zu einem Teil der sozialistischen Revolution zu machen,
welches ein Bestandteil der sozialistischen Weltrevolution bildet.
Die
Auflehnung der Homosexuellen
ist ein unverzichtbarer Bestandteil
des Freiheitskampfes der unterdrückten Menschheit.
Die Lebensform der heterosexuellen Auffassung, die sich in allen
Lebensbereichen festgesetzt hat, herrscht in Staat und Gesellschaft
und terrorisiert die Homosexuellen beider Geschlechter. Die Homosexuellen,
die seit der Geschichte der Herrschenden gegen diesen Terror einen
Existenzkampf führen, beginnen sich neuerdings selbstständig
zu organisieren und treten in Form einer Revolte auf die Bühne
der Geschichte. Diese Revolte ist ein Herausforderung gegenüber
Rückständigkeit und Diskriminierung, die in der Gesellschaft
tief verwurzelt sind. Deshalb ist der Kampf, den die Homosexuellen
gegen die Diskriminierung führen, ein Beitrag für den
Kampf für ein Leben ohne Privilegien und Diskriminierung
und gegen die Aufspaltung der Gesellschaft im herrschenden Sinne.
Die KommunistInnen müssen ohne zu zögern einen Kampf
gegen die Erniedrigung und Unterdrückung der Homosexuellen
durch die herrschenden Heterosexuellen führen.
Kampf
um die Rechte der Behinderten und gegen das Unrecht an ihnen
Das größte Hindernis an die Behinderten in der Geschichte
der Herrschenden ist und war die Gesellschaft, in der sie leben
und gelebt haben. Dieses Gesellschaftshindernis ist das einzige
Hindernis, was die Behinderten nicht überwinden konnten.
Für die Gesellschaft sind die Behinderten manchmal Verdammte,
manchmal Überflüssige, manchmal Gottes Strafe an die
Familie und manchmal Mitleidbedürftige. Sie sind erniedrigt,
vertrieben, verprügelt, verdammt, verbrannt und bemitleidet
worden.
Die KommunistInnen müssen gegen das Unrecht, die Gewalt und
das Erniedrigen, das Behinderten erlitten und noch erleidet, ohne
Zugeständnisse kämpfen. Und sie müssen sich an
dem Kampf der Behinderten, für die Chancengleichheit und
für Organisationsmöglichkeit ihres eigenen Lebens, beteiligen.
Jenseits
des ersten und/oder letzten Wortes
Vor 150 Jahren appellierte der Bund der KommunistInnen an die
ArbeiterInnen aller Länder, sich zu vereinigen, denn sie
hatten nichts zu verlieren außer ihren Ketten und eine Welt
zu gewinnen. In diesen vergangenen hundertfünfzig Jahren
wagten die ArbeiterInnen überall auf der Welt, ihre Ketten
zu sprengen und erreichten auch sehr viel. Aber durch die Intrigen
der stalinistischen Bürokratie, Sozialdemokratie und Gewerkschaftsbürokratie,
die Inbesitznahme der Errungenschaften durch diese, die Spaltungen
in den eigenen Reihen und nicht zuletzt durch die Eingriffe der
Bourgeoisie haben die Mehrheit der ArbeiterInnen an allen Fronten
eine schwere Niederlage erfahren und schließlich ihre erkämpften
Errungenschaften zum größten Teil verloren.
Der Kapitalismus setzt seine Existenz durch die Vernichtung alle
materiellen und geistigen Werte fort.
Heute sterben in den armen Ländern dieser Erde jährlich
ungefähr fünfzehn Millionen Kinder an Hunger, hungerbedingten
und sogar einfachen Krankheiten, die im weißen Kontinent
nicht einmal mehr als Krankheiten gelten. Somit sterben innerhalb
eines Zeitraums von vier Jahren so viele Menschen wie während
des Offenen Totalen Imperialistischen Krieges, welcher zwischen
1939 - 1945 wütete. Fünfzig Prozent der in armen Ländern
lebenden Menschen verbrauchen heute täglich soviel Kalorien,
wie täglich in den Konzentrationslagern während der
Nazizeit. In unserem Zeitalter ist die Menschheit einer globalen
Vernichtungsgewalt ausgesetzt, die sich im letzten Jahrhundert
nicht einmal die phantasiereichsten Philosophen vorzustellen vermochten;
sie sind konfrontiert mit der Gefahr eines Atomkrieges, mit ökologischen
und ökonomischen Katastrophen, mit Hunger, mit hungerbedingten
Krankheiten und Massensterben. Die historischen VorkämpferInnen
für den Sozialismus haben ihn als eine befreiende Folge des
Kampfes gegen ein versklavendes kapitalistisches System und unvermeidlich,
um das freie Leben zu erreichen, betrachtet. Heute hingegen, da
der Kapitalismus die Erde insgesamt an die Schwelle der Vernichtung
gebracht hat, bedeutet der Sozialismus jenseits eines freien Lebens
die Vorbedingung für den Fortgang des Lebens auf der Erde
überhaupt.
Die vorhandenen materiellen und technischen Voraussetzungen reichten
als vor hundertfünfzig Jahren, um eine tausend Mal gerechtere
Gesellschaft zu organisieren, als das, was heute existiert. Trotzdem
ist die weltweite ArbeiterInnenklasse aufgrund weitreichender
Spaltungen zwischen den privilegierten weißen ArbeiterInnen
und den schwarzen ArbeiterInnen und aufgrund des Fehlens einer
internationalen revolutionären Führung weit davon entfernt,
eine gerechtere Gesellschaftsordnung als vor hundertfünfzig
Jahren aufbauen zu können. Natürlich ist diese Spaltung
nichts neues, denn sie hat einen historischen Hintergrund. Solange
dieser historische Hintergrund nicht verstanden wird, kann die
heutige Spaltung und Niederlage der ArbeiterInnenklasse nicht
überwunden werden.
Den Grundstein für die Entwicklung des Kapitalismus und für
die Anhäufung des existierenden weißen kapitalistischen
Reichtums, bilden die kolonialisierten Gebiete und die gegen Ende
des 17. Jahrhunderts auf den kolonialisierten Gebieten versklavten
Menschen. Die Kolonialisierung des schwarzen Kontinents durch
die Weißen und die Versklavung der Armen des schwarzen Kontinents
wurde durch folgende Ideologie legitimiert: Nach dieser gehören
die Menschen des weißen Kontinents einer überlegenen
„Rasse“ an, und somit war es ihr „Schicksal“,
der Herrscher der Menschheit zu sein. Nach dieser weißen,
rassistischen Ideologie sind die schwarzen Menschen dazu verdammt,
als Sklaven geboren zu werden und als Sklaven zu sterben.
Die Herrschenden haben sich durch die Ausplünderung der schwarzen
Gebiete und durch die Versklavung ihrer Menschen Reichtum angeeignet.
Indem sie ihrer weißen ArbeiterInnenklasse ein Stück
von ihrem Kuchen abgaben, schafften sie sich damit eine breitere
soziale Basis. Um die weißen ArbeiterInnen nicht versklaven
zu müssen, mußten die Menschen aus dem schwarzen Kontinent
versklavt werden. Mit anderen Worten: während der Mensch
des schwarzen Kontinents versklavt wurde, wurde der Mensch der
weißen Welt zum modernen lohnabhängigen Sklaven befördert.
In den nächsten Jahren wurden die Sklaven der schwarzen Welt
zum modernen lohnabhängigen Sklaven, also zu ArbeiterInnen
aufgewertet. Die weißen ArbeiterInnen wurden von ArbeiterInnen
zu ArbeiterInnenaristokraten. Dass die Sklaven von gestern zu
modernen Sklaven von heute wurden, führte nicht zu einer
Verbesserung ihrer Lebenslage. Ganz im Gegenteil setzt der Kapitalismus
die Armen der Menschheit der Gefahr einer totalen Auslöschung
aus.
Das eine ist sicher: Das Weiterbestehen von Leben auf der Erde
ist nur mit der Abschaffung des globalen kapitalistischen Systems
möglich.
Um dem Kapitalismus, das Leben auf der Erde als Ganzes an die
Schwelle des Abgrunds treibt, ein Ende zu bereiten, ist heute
die Gründung einer internationalistischen revolutionären
Weltpartei notwendiger denn je. Nur unter der politischen Führung
einer revolutionären Weltpartei wird der Kampf der ArbeiterInnen
(Frauen, Männer, Homosexuelle) für ein selbstbestimmtes
Leben und eine freiheitliche Gesellschaft weniger kompliziert,
verständlich und wird verständlicher.
Der Kampf für die Verwirklichung der Freiheitsideale, der
seinen ersten Niederschlag vor hundertfünfzig Jahren im Kommunistischen
Manifest, dann in der Pariser Kommune und schließlich in
der Oktoberrevolution fand, muss zum Ziel und zum Grund der politischen
Existenz der KommunistInnen werden. Für den Sozialismus,
also für die Befreiung vor der totalen Vernichtung und für
die Organisierung einer Lebensweise, die auf Gleichheit und Freiheit
beruht, ist es noch nicht zu spät... Aber auf dem Weg zur
totalen Vernichtung des Lebens auf der Erde ist es bereits Fünf
vor Zwölf!!!