Über die Nationale Frage

Statt die Einleitung

Natürlich kämpfen die Unterdrückten Nationen, die unter der Besetzung von herrschenden Staaten und als seine Kolonie leben, für ihre eigene Befreiung. Natürlich wird auch der Verlauf dieses Kampfes, auf Grund der unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit der Komponenten, zwischen den politischen Richtungen im historischen Konjunktur und den Machtverhältnissen im Zickzack ablaufen. Das ist ganz normal. Denn, die polischen Richtungen sind nicht nur gleich und einzig, weder bei der eigenen (nationalen) Akteuren, auf Grund der Klassenzugehörigkeit dieser Akteure, noch bei den äußeren (internationalen) Akteuren, die dieser Bewegung beeinflussen möchten, und auch die Interessen von ihnen sind nicht nur gleich und einzig.So gerät die Nationalbewegung, also auf Grund ihres bourgeoisem Klassencharakters, während der Suche nach ihrer Interesse, zwischen den Interessen, die miteinander in kompliziert politischer Handlungen kollidieren und versuchen einander sich zu übertreffen, selbstverständlich unsicher und schwankend von einer zur anderen.
Was uns unter der Staubwolken des Durcheinanders von Klassenmacht und Klasseninteresses
zuerst interessiert ist; hinsichtlich der gesellschaftlichen Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Repressalien und dadurch entstandenen Leiden, ist die Darlegung eine revolutionäre Haltung, die gegen die Herrschenden auf der Seite der Unterdrückten Partei ergreift.
Demgemäß können wir damit anfangen, wie die Haltung der KommunistInnen gegenüber der sozialen gesellschaftlichen Bewegungen von Unterdrückten, die als eine Reaktion gegen die Unterdrücker durch die Unterdrückte Menschheit entstand, ein Teil dessen auch die Nationale Befreiungskämpfe sind, sein soll.

Wie sollen die KommunistInnen die sozialen gesellschaftlichen Bewegungen von den Unterdrückten erfassen und was sollen sie tun?

Die Spaltung der kapitalistischen Gesellschaft in Klassen und in Privilegierten, lässt die
ganzen Klassen und gesellschaftlichen Schichten voneinander in ökonomischen, sozialen und
politischen Interessen zerlegen und setzt sie als kollidierende Dynamiken gegeneinander.
Wenn auch die soziale und politische Analyse des Gesellschaftszustands unter der Herrschaft von Kapitalismus so leicht machbar ist, ist es dennoch nötig, um von diesem Zustand die richtigen Aufgaben zu schlussfolgern, die komplizierten und verwickelten Abläufe richtig zu erfassen.
Der Zustand, nämlich die Interessen von Klassen, die miteinander kollidiert und gegensätzlich ist, führt nicht jederzeit zwischen den herrschenden Klasse und unterdrückt-ausgebeuteten Klasse direkt zur einen Kollision über ihr Klassenidentität. Denn, wie sehr auch der Differenz des Einkommens und der Lebensstandart zwischen den beiden Klassen im umgekehrten Verhältnis zueinander stehend sich vertieft, werden auch die Unterdrückten-Ausgebeuteten nicht immer selbständig und automatisch über ihr Klassenidentität eine Einheit gegen den Herrschenden bilden und werden sich auch nicht außerhalb des Systems nach einer anderen politischen Suche begeben können.
Aber dennoch, zeigt sich die soziale Unruhe, die sich schleichend ernährt, die sich auf gesellschaftliche Ungleichheit basiert, gemäß des Charakteristik von kapitalistischen System,
häufig als juristische Vorfälle nach außen. Manchmal, zeigt sie sich auch in eine gesellschaftliche Gemeinschaftsbewegung wandelnd gegen die Autorität (Obrigkeit) und gegen die Symbole, die der Autorität (Obrigkeit) repräsentiert Gewalt anwendend auf.
Die soziale Unruhe, erschaffen konzentriert (angehäuft) von herrschendem System, die sich manchmal zu einer Form einer gesellschaftlichen Gemeinschaftsbewegung entwickelt. Auch wenn sie die Gewalt als Methode benutzt, übertrifft die Spontaneität der Bewegung den Kapitalismus nicht als politisches und bleibt mit ihren Forderungen in den Grenzen von kapitalistischer Ordnung.
Die gesellschaftliche Unruhe, die von der Klassenidentität heraus und einen politischen Ziel sich verklammernd nicht hervortreten kann, zeigt sich so in anderen Bereichen im Innern des Systems. Nämlich, durch die Erniedrigungen, Verachtung (verächtliche Behandlungen) und als nicht vorhandenes betrachtend entstandene Reaktionen und ihr gerechte Wut zeigen sich auch in Form von soziologischen Identitäten, die im Laufe der Geschichte von Gesellschaften, welche auf Ungleichheiten beruhten, von konzentrierter Unterdrückung nach außen entstand.
Deshalb ist die einzige gesellschaftliche Kollision unter der Herrschaft von Kapitalismus nicht nur Kampf der Klassen, die durch gegensätzliche ökonomische und soziale Interessen zwischen den Unterdrücker Klassen und die Unterdrückten-Ausgebeuteten Klassen entsteht.
Da jeder Bewegung von unten der Unterdrückten-Ausgebeuteten Klassen nicht immer eine reine Klassenidentität hat, stützt sie sich auch nicht an Klassenprobleme, Sorgen und Forderungen.
Die Probleme, die seit der Herausbildung der ersten Klassengesellschaften andauernde Herrschaft des männlichen Geschlechtes, andauernde Herrschaft des Weißen, die den Schwarzen Menschen versklavten, die Herrschaft der kolonialen Unterdrückernation u. ä. eine Reihe von Herrschaftsformen entstand, existiert mit der aufständischen Dynamiken von Benachteiligten dieser Probleme und die Benachteiligten warten auf den geeigneten Moment um hervorzutreten zu können, damit sie sich in den Kampf stürzen.
Diese Dynamiken werden, wenn die entsprechenden historischen und sozialen Bedingungen entstehen, als soziale und gesellschaftliche Bewegungen ihren rechtmäßigen Platz in dem Kampffeld einnehmen.
Aber ihre Rechtmäßigkeit ist vorübergehend. Denn sie besitzen nicht als Ganzes ein gesellschaftlich gleichberechtigtes Projekt. Sie stürzen sich in den Kampf, um von ihrer unterdrückenden Herrschaft sich zu befreien, so frei zu sein wie die und als gleichgestellte mit denen zu sein. Trotzdem ist ihr soziale Empfindlichkeit noch offener und sensibeler als die trägen Gemeinschaften.
Und deshalb ist es möglich, sie zu eine gesellschaftlich gleichberechtigtes Befreiungsprojekt
mit eine richtigen Perspektive und mit eine richtigen Auffassung zu gewinnen. Dieser sozialen Probleme, die im Laufe der Geschichte von Herrschenden entstand und sich konzentrierte, haben auch ihr Ursachen sicherlich in der Erlangung und der Verteidigung von Eigentum. Genau aus diesem Grunde haben seit der Geschichte von Herrschenden keine der Systeme, die auf Eigentum basieren, dieser sozialen Probleme gelöst, ganz im Gegenteil, die haben sie bewusst erschaffen, systematisch organisiert und letztendlich den heutigen herrschenden System Kapitalismus übergeben. Der Kapitalismus wird jedoch diese sozialen Probleme nicht lösen und kann auch nicht lösen. Denn er ernährt sich noch immer davon.
Und so heizt er weiterhin die Existierung dieser Probleme an, um die Unterdrückten-Ausgebeuteten gegeneinander zu spalten und auf zu hetzen, damit die Unterdrückten-Ausgebeuteten, als eine vereinigte politische Bewegung, keinen Widerstand von unten entgegensetzen.
Dieser sozialen Probleme werden sich auch nicht nur im Kapitalismus, der des letzten Vertreters von klassen Gesellschaften, die auf Eigentum beruhen, zeigen.
Sie werden auch in dem ArbeiterInnenstaat, der die Übergangsphase zum Sozialismus von Kapitalismus ist, weiterhin existieren als von Kapitalismus übernommene.
Die Lösung dieser sozialen Probleme, deren Lösung unter der Herrschaft des Kapitalismus nicht möglich ist, ist in dem ArbeiterInnenstaat möglich. Aber für die Lösung diese Probleme sollte der ArbeiterInnenstaat mit einer Auffassung und eine Programm regieren und über diesen Problemen sich nicht hinwegsetzen und auch nicht zu einer unbestimmten Zukunft verschieben. Und die Verantwortung davon tragen jedoch vorrangig die KommunistInnen.
Die KommunistInnen sollten alle sozialen Probleme, vor einem ArbeiterInnenstaat, in ihrem Kampf gegen den Kapitalismus, die zur Unterdrückung und Ausbeutung der Unterdrücktenmenschheit führt, in ihrem Kampfprogramm einnehmen.
Also müssen die KommunistInnen schon heute Partei ergreifen gegenüber den sozialen Problemen, deren Ursachen in den Eigentumsverhältnis liegen, die zur Erniedrigung ,zur Verachtung, zur Unterdrückung und zur Ausbeutung von einer Gemeinschaft durch eine andere Gemeinschaft führt, welcher auch eine der Gründe ist, dass dadurch die klassen Systeme sich Aufrecht halten.
Deshalb muss die Auffassung, die die Linke beherrscht, die diese Probleme bis heute als sekundäre Probleme ansah, die deren Lösung zu einem unbestimmten Zeitpunkt nach der Machtergreifung verschiebt, auf jeden Fall und unbedingt schon von Heute an gebrochen werden.
Wir werden unten die Befreiungskämpfe der unterdrückten Nationen, die unter der Regierung der herrschenden Nationen unterdrückt, ausgebeutet werden und ihr Leben und Zukunft unter den Joch der herrschenden Nationen steht, mit dieser Betrachtungsweise behandeln.


Die Nationale Befreiungskämpfe und
die Haltung der traditionelle Linken

Seit die Auffassung von Nationalen Staat, die in Frankreich1789 im Allgemeinen in den Tagesordnungspunkten der politischen Arenen eindrang, wurde die Frage des Nationalen Befreiungskämpfe und „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“, sowohl für die bourgeoise Politik als auch der revolutionären Politik eine der wichtigen Probleme bis heute geworden.
Abgesehen von Bourgeoiseischen Auffassung, bildet dieser Frage seit seiner Herausbildung bis heute immer noch (weiterhin) eine der Tagesordnungspunkte der Debatten und der wichtigsten politisch-programmatischen Überschriften von politischen Bewegungen, die gegen den Kapitalismus sind, und der revolutionären Kräfte.
Wir werden durch diese Frage generell mit den politischen Auffassungen, mit ihren historisch-ideologischen Referenzen, die ihren Auffassungen als Anregungsquellen dienen,
mit den politischen und organisatorischen Haltungen, die durch diese Referenzen sich formiert haben und dessen Folgen bis heute, von revolutionären Bewegung, ein Teil dessen wir auch sind, uns auseinander setzen.
Denn die gegenwärtige revolutionäre Bewegung stützt weiterhin ihre vorhandene Auffassung über „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ auf die historisch-ideologischen Referenzen, die sie von VorkämpferInnen übernommen haben und auch ihre politischen und organisatorischen Haltungen, die durch diese Auffassung sich formte und versuchen auch wiederum ihre eigene Haltung mit diesen Referenzen zu „rechtfertigen“.
Trotzdem gelangen die unterschiedlichen Kreise der revolutionären Bewegung, während sie ihre eigenen Haltungen bestimmen, über die Frage des Nationalen Befreiungskämpfe und „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“, zu den unterschiedlichen Ergebnissen, obwohl sie die gleichen historisch-ideologischen Referenzen annehmen.
Demnach bieten sie auch unterschiedliche politische Lösungen voneinander an, definieren sie unterschiedliche politische Haltungen und zeigen sie auch. Der Grund dafür ist die Haltung der historisch-ideologischen VorkämpferInnen, die zur Bildung der programmatischen Auffassung für diese Frage der Linken als Quelle dienen und für diese Frage als Referenz angenommen werden. Denn diese historisch-ideologischen VorkämpferInnen, die für diese revolutionären Kreise außer Zweifel stehen (nicht zuzweifeln sind) und nicht in Frage zu stellen sind, haben zu unterschiedlichen Nationalen Fragen, unterschiedliche und gegensätzliche politische Haltungen voneinander aufgezeigt.
Nun was ist die Haltung der gegenwärtigen Linken, gegenüber der Nationale Frage, gegenüber der Frage des Nationalen Befreiungskämpfe und gegenüber „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“?
Auf die Frage von oben eine schnelle Antwort zu geben ist nicht so leicht und ist auch nicht möglich, einer zusammenfassenden einzigen und allgemeinen Definition, die in dieser Sache die Haltung der Linken zusammenfasst, zu machen. Der Grund dafür ist, dass die historische, ideologische und organisatorische Tradition, die die politische Kultur der Linken bildet, auf der internationalen Ebene zu unterschiedlichen Richtungen sich teilte, dass jeder Richtung eine eigene Auffassung hat und dass jeder revolutionäre Gruppe, die sich zu der Beispiele, die sie als Referenzen annimmt, ohne in Frage zu stellen, auf stützt, nimmt nur eine Seite (herrschende Seite) der Beispiele war und sieht die andere Seite nicht.
Das ist auch eine der Gründe dieser Artikel unsererseits zu schreiben. Denn dieser Faktoren bestimmen die Charakteristik der Haltung von Linken über die Nationale Frage und der Nationale Bewegung, sie sind auch gleichzeitig eine der Gründe für ihre Spaltung. Also auf Grund dieser Spaltung zeigt die Linke eine Verschiedenartigkeit in ihre Programmatik, Perspektive und Lösungsvorschlägen gegenüber der Nationale Frage.Wenn diese Spaltung und die Zersplitterung der Linken in Erwägung gezogen werden, wird auch die Verschiedenartigkeit der Annäherung zu der Nationale Frage und zu der Nationale Bewegung proportional dazu sich vermehren.
Die hauptsächlichen davon sind:

• Die links nationalistische Sozialisten, die Zentristen und ein Teil der revolutionären Kreise, die den ArbeiterInnen in Vordergrund stellen, betrachten den Befreiungskampf der unterdrückten Nationen als bourgeoisie-nationalistisch, aus diesem Grunde unterstützen sie es nicht und schreiben ihre eigene Programm und Führung denen vor.

• Die links nationalistische Sozialisten, die Zentristen und der andere Teil der revolutionären Kreise, die den ArbeiterInnen in Vordergrund stellen, betrachten den Befreiungskampf der unterdrückten Nationen als vorübergehende Verbündeter, solange das eine Linkensführung hat und unterstützen sie dann auch.

• Die internationalistische Sozialisten und die große Mehrheit der orthodoxen revolutionären Kreise erklären „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ als ihr programmatisches Prinzip und unterstützen sie den Befreiungskampf der unterdrückten Nationen, wenn auch kritisch.

• Ein Teil der populistischen revolutionären Kreise betrachten den Befreiungskampf der unterdrückten Nationen als Linke, wenn das eine Linkensführung hat, und unterstützen sie es, aber wenn das eine islamische Führung hat, betrachtet es als reaktionär und konterrevolutionär und unterstützen es nicht.

• Der andere Teil der populistischen revolutionären Kreise erklären den Befreiungskampf der unterdrückten Nationen, die in den grenzen von Unterdrückenden Nationen sich herausbilden als beschränkt nationalistisch und unterstützen „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ nicht und ihre eigenen Auffassung, die auf Unterdrückenden Nationalismus stützt, machen sie dem anhängig.


Eine andere Haltung, die den Nationalen Bewegung unterstützt, innerhalb der revolutionären und sozialistischen Kreise ist; „um den unterdrückten nationalen Bewegung zu unterstützen, ist es nicht nötig sich zu den Auffassung „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ zu berufen. Seine Unterdrückung ist schon ein ausreichendes Grund ihn zu unterstützen.“

Diese Auffassungen von Linken, die über die Nationale Frage voneinander unterschiedliche programmatische Auffassungen und Lösungsvorschläge haben, für die gesamte Linke deren Grundzüge im Allgemeinen an gemeinsamen historisch-ideologischen Referenzen Marx und Lenin beruht, formten sich eigentlich mit dem Stalinismus durch die offizielle Geschichte und durch die offiziellen Ideologie, die den Linken beherrscht. Jedoch haben die revolutionären Kreise, die für ihren Auffassungen Marx und Lenin als Referenzen angeben, nicht so sehr Unrecht, wenn sie für ihre Haltung zu dieser Frage Marx und Lenin als ein Beweiß verwenden. Denn genau diese historisch-ideologischen Referenzen zeigten von einem Beispiel der nationalen Frage zu eine anderen Beispiel der nationalen Frage auf Grund der taktischen Gründe widersprüchliche Haltungen (damit werden wir uns im unteren Abschnitt befassen), deshalb sind auch die Auffassungen sowohl voneinander unterschiedlich als auch je nach Entwicklung veränderlich.
Es verändert sich zum Beispiel durch die konjunkturellen Schwankungen im politischen Atmosphäre, durch die unterschiedlichen politischen Orientierungen und Veränderungen der nationalen Bewegung, durch den politischen Eigenschaft der Führung des nationalen Bewegung, durch den angewendeten Methode und Mitteln des nationalen Bewegung, durch den wachsen des nationalen Bewegung und Rückgang der nationalen Bewegung. Dies versuchen wir nun mit kurzen Beispielen zu erörtern.
Wenn eine nationale Bewegung in irgendeiner Region der Welt sich herausgebildet hat,
und deren Führung ihrer politischen Eigenschaft nach von Links und Marxismus beeinflusst ist, dann bekommt es Unterstützung von revolutionären Kreisen, aber wenn es nur nationalistisch oder islamischen Bestandteilen hat, dann bekommt es keine Unterstützung von dieser Kreisen. Eine Bewegung, die durch die Beeinflussung von Links sich herausgebildet hat und bewaffnet ist bezüglich ihre Kampfmethode und benutzte Mitteln, was auch ihre Forderungen sein mögen, wird es als revolutionär anerkennt, sympathisiert und unterstützt, aber wenn dieser Bewegung Frieden verlangt und dafür Waffenstillstand erklärt und mit den Verhandlungen mit seine eigenen Herrscher beginnen möchte, wird es dann als Verräter und Wankelmutig erklärt. Wenn die Klassenkampf in relativen Aufschwung ist und die revolutionäre Bewegung in eine Vorstoßposition ist, wird dann der nationale Befreiungskampf von unterdrückter Nation begrüßt. Aber in den Zeiten, in der Klassenkampf abnimmt und das herrschende nationale Bewusstsein von unterdrückender Nation verstärkt zu eine chauvinistischen Hysterie sich wandelt, wird dann der Existenz des nationalen Befreiungskampfes als der Grund für die nicht ansteigen des Klassenkampfes angesehen und als der Hindernis für die Arbeiterbewegung, als ein Faktor, der spaltet, rückläufig macht und wird beschuldigt, beschränkt nationalistisch zu sein.
Die palästinensischen, tschetschenischen und kurdischen nationalen Bewegungen sind ziemlich reiche Beispiele, um die unterschiedliche und die veränderliche Haltung der Linken zu sehen. Wenn die kleinen Generäle der Arafat und die Anhänger von FKÖ in Strassen von Palästina mit israelischen Soldaten kämpfen, bekommen sie Unterstützung, aber der Kampf von Anhänger des HAMAS bekommt keiner Unterstützung. Die tschetschenische nationale Bewegung ist bewaffnet, jedoch wird es nicht unterstützt da die Führung islamisch ist, umgekehrt wird es sogar wegen ihrer „brutalen“ Methoden bloßgestellt.
Wir haben versucht, was die Haltung des breiteren Teils der Linken gegenüber der nationalen Frage ist und wie sie je nach Zustand sich veränderte, anhand der realen Zustände zu zeigen.
Natürlich liegt hinter dieser Veränderlichkeit der Haltung je nach Zustand des breiteren Teils der Linken, die Inkonsequenz, Anhängung und Nutznießerei seine ideologische und programmatische Haltung. Aus diesem Grunde besaß die revolutionäre Bewegung in dieser Sache kein klarer und einheitlicher revolutionärer Standpunkt und konnte auch gegenüber den nationalen Befreiungsbewegungen keine klare prinzipielle Haltung entwickeln.


Über die Frage „der nationalen Befreiungsbewegungen“ eine kurze notwendige Reise zu den historischen Referenzen der Linke

Eine Reise in die Geschichte, ob wir wollen oder nicht, läst uns mit der Auffassung von Marx gegenüber der Besetzung von Indien zusammenbringen. Bekanntlich hatte Marx die Besetzung von Indien durch die Großbritannien zugestimmt.
Da die Zustimmung dieser Besetzung von Marx nicht etwas Zufälliges ist, ist auch nicht eine „Fehler“, die eine Ausnahme bildet, wie die bedeutende Mehrheit der Linken versucht zu erklären. Diese Haltung von Marx ist genau eine Folge seine eurozentristische Auffassung.
Bei der Betrachtung des historischen Verlaufs der Gesellschaften geht Marx von zwei grundlegenden Standpunkten aus.
Eine davon ist: Den Westen und den System, welches den Westen repräsentiert, eine „fortschrittliche“ Mission auferlegte und die Verwestlichung aus der Sicht der Gesellschaften als eine historische „Fortschrittlichkeit“ und als eine Notwendigkeit angesehen hat.
Deswegen sprach er auch diese lehrreichen Worte gegenüber der Kolonialisierung des Indiens von Großbritannien aus:

„…Die indische Gesellschaft hat überhaupt keine Geschichte, zum mindesten keine bekannte Geschichte. Was wir als ihre Geschichte bezeichnen, ist nichts andres als die Geschichte der aufeinander folgenden Eindringlinge, die ihre Reiche auf der passiven Grundlage dieser widerstandslosen, sich nicht verändernden Gesellschaft errichteten. Die Frage ist daher nicht, ob die Engländer ein Recht hatten, Indien zu erobern, sondern ob ein von den Türken, den Persern, den Russen erobertes Indien dem von den Briten eroberten vorzuziehen wäre.“
(Karl Marx, Die künftigen Ergebnisse der britischen Herrschaft in Indien, London, Freitag, 22. Juli 1853)

Die Ursache dieses Problems liegt nicht an der Mangel des Wissens von Marx, sondern dass die Geschichte außerhalb von Europa für Marx nicht vorhanden ist und dass er eurozentristisch ist. Denn für Marx sind die Gesellschaften, die nicht Westler sind, befinden sich außerhalb der Geschichte und „primitive“ Gesellschaften und sie könnten nur durch den Weg, die Europa gegangen ist, „zivilisiert“, ein Teil der „zivilisierten Welt“ und der historischen Prozess werden und könnten auch nur dadurch fortschrittlich werden. Also müssten sie zivilisiert werden.
Der zweite Punkt, der den Grundlage der Geschichtsauffassung von Marx bildet, ist: Nach Marx wird eine fortschrittliche Land (Westler) zudem rückständigen Land den Zivilisation (Kapitalismus) bringen, und so dort die Produktionskräfte entwickeln. Eine Folge der Besetzung wäre die Beseitigung des feudalen Kastesystems und anstelle der Kaste käme die modernen Klassen Bourgeoisie und Proletariat. Auf diese Weise wäre die Bedingungen für die Übergang zum Sozialismus mit der Entwicklung des Kapitalismus geschaffen, nämlich die unabwendbare Klassenkampf zwischen den Bourgeoisie und Proletariat würde den Weg für eine klassenlose und gleichberechtigten Welt öffnen.
Bei der Betrachtung des historischen Verlaufs der Gesellschaften geht Marx ziemlich kategorisch vor. Er springt hier über dem ungleichmäßigen Entwicklungsgesetz der Gesellschaften.
Als ob für eine gleichheitlichen Gesellschaftsordnung auf der Erde, müssten alle Gesellschaften die ganzen Stufen durchlaufen und so letztendlich auch den kapitalistischen Stufe. So auferlegt er den Kapitalismus, von einem verallgemeinernden Notwendigkeit ausgehend, wenn es auch nur vorübergehend, eine fortschrittliche Mission.
Nämlich, er betrachtete den Kapitalismus als eine notwendige Stufe, welchen die ganzen Gesellschaften durchlaufen müssen, indem die Bedingungen der Übergang zum Sozialismus heranreift.
Das ist die Geschichtsauffassung von weißem Mann und das hat mit Realität nichts zu tun.
Denn, weder der historische Prozess, noch der Prozess der Gesellschaftsgeschichte hat sich so entwickelt. Im Verlauf der Lebensgeschichte auf der Erde haben die Gesellschaften, die in den verschiedenen Geografien der Erde leben, nicht eine Entwicklungsverlauf gezeigt wie in dieser Reihenfolge, eine primitive, feudale und kapitalistische, wie in den herrschenden westlichen Geschichtsauffassung behauptet wird.
Die Übergangsgeschichte der Gesellschaften von einer Ordnung zu einer anderen Ordnung hat ein komplexer, ungleicher, zusammengesetzter und unstetiger Verlauf verfolgt.
Zum Beispiel, die Bevölkerung von zwei „amerikanischen“ Kontinente, die von „australienschen“ Kontinent, die Bevölkerung ein Teil von „asiatischen“ Kontinent, die schwarzen Bevölkerung von afrikanischen Kontinent und die Bevölkerung von Inseln in Ozean wurden gezwungen durch direkten gewalttätigen und Unterdrückungswegen von „primitiven“ Phase zu eine kapitalistische Phase über zu gehen.
Diese Bevölkerungen haben, fast ohne die Phasen, die die asiatischen und europäischen Bevölkerungen von tausenden Jahren erlebten, durch zu leben, durch das Eingreifen von Westler die Phasen übersprungen.
Die Folgen dieser Übergang war die Vernichtung der Sprachen und Kulturen, die im Verlauf von zehn tausend Jahren sich entwickelt hatten, die Versklavung und Massakrierung der einheimischen Bevölkerung und die Plünderung der natürlichen Reichtümer dieser Geographien. Deshalb, welche Absicht auch er hatte, der Theorem, der die Haltung von Marx, hinsichtlich der Besetzung des Indiens hervorgerufen hat, ist, wie in der herrschenden westlichen Geschichtsauffassung behauptet wird, die eurozentristisch ist, der Entwicklungsverlauf der Gesellschaften vollzöge sich nach einander und dies trägt die Fußspuren der herrschenden Sicht des weißen Mannes. Außerdem haben die sozial-gesellschaftliche Veränderungen in Indien, wie es Marx vorausgesagt hat, sich nicht so entwickelt.
Während die britische Bourgeoise mit der Organisation von kapitalistischer Wirtschaft sich beschäftigte, durch die Vernichtung feudalen Produktionsweise, insbesondere der indischen Weberei, haben sie das Kastesystem nicht berührt. Im Gegenteil, sie haben sogar ihre Besetzung an dieses feudale Kastesystem gestützt, welches die indische Gesellschaft zu klassen spaltet. So veränderten sie mit der Zusammenarbeit der herrschenden Privilegierten, die in den höheren Stufen diese Kastesystem sich befinden, die indischen Reichtumsquellen und die Arbeitskraft nach ihrer kapitalistischen Interessen. So wurden die feudalen Kultur und die sozialen Struktur an den kapitalistischen Kultur und Bedürfnisse durch die Zusammenfügung angepasst.
Der Zustand in Indien nach der Besetzung hat gezeigt, dass der Kapitalismus in den „rückständigen“ Ländern, in denen es eindrang, einerseits seine eigene Kultur organisiert, andererseits übernimmt es auch von alten herrschenden Ordnung manche Institutionen und Traditionen, die seine Interessen unterstützt.
Die Übernahme von Familie und Religion sind hauptsächliche Beispiele einige rückständigen Institutionen von alter herrschender gesellschaftlicher Ordnung. Ohnehin ist so genannte kapitalistische Kultur eine Zusammensetzung der Traditionen und von Traditionen gebildeten Institutionen, die auf tausend jährigen Eigentumsverhältnissen entstandenen Interessen beruht.
Der Kapitalismus, der auf der Geschichtsbühne seinen herrschenden Platz einnahm, hat das Ganze nur für seine eigenen Bedürfnisse neu organisiert. Aber die Auffassung von Marx, nämlich die Auferlegung einer fortschrittlichen Mission zum Kapitalismus, so dass der die Produktionskräfte weiterentwickelt, also die Auffassung davon dass die Gesellschaften, die nicht kapitalistisch sind, dem kapitalistischen Prozess durchlaufend zu eine gleichberechtigten gesellschaftlichen Leben gelangen können, hat nicht nur zur Folge der Zustimmung von Politiken der kapitalistischen Ländern über die nicht kapitalistischen Ländern verursacht.
Gleichzeitig hat es auch auf dem polischen Bewusstsein von Nachfolgern ein nicht so leicht korrigierbares ideologisches Problem geschaffen. So dass, sowohl für die Übergang zum Sozialismus der ganzen Menschheit, als auch für die Errichtung eines Arbeiterstaates, wenn es auch in einem Land, hat es innerhalb der sozialistischen Bewegung für die Auffassung den Boden geschaffen, dass die Gesellschaften die kapitalistische Phase durchlaufen müssen.
Deshalb wurden die kapitalistischen Interventionen an den Gesellschaften, denen der Kapitalismus noch nicht eingedrungen war, mit der „Voraussicht“, dass der Kapitalismus die Bedingungen für die Lösung der demokratischen Probleme erschafft, dass der die Bedingungen für die Entwicklung des demokratischen Bewusstseins bei den Massen und die Entstehung der demokratischen Organisationen vorbereitet, zugestimmt.
Obwohl die sowjetische Revolution für die Verurteilung diese eurozentristische Auffassung der erste und wichtigste Chance war, wurde diese Chance durch den Verrat von Stalinismus verloren und die eurozentristische Geschichtsauffassung hat seinem Einfluss über der revolutionären Bewegung weiter geführt.
Wenn wir wieder zu der Auffassung von Marx in Bezug der nationalen Frage von Indien, Irland und Polen zurückkommen, schrieben wir oben, dass „der Grund für seine zwiespältige Haltung seine eurozentristische Geschichtsauffassung ist.“
Nun Marx sagt gegenüber die Besetzung von Polen und Irland: „Eine Nation, die eine andere Nation unterdrückt, kann nicht frei werden.“ Da er eine eurozentristische Geschichtsauffassung hat und stimmt aber in diesem Fall die Besetzung von Indien zu.
Die revolutionäre Bewegung versucht diese zwiespältige Haltung von Marx so zu erklären:
„Marx hat, also seiner falschen Haltung in der Frage von Indien, mit der Verteidigung die Unabhängigkeit von Polen und Irland seine Selbstkritik gemacht.“ Das ist eine erfolglose Bemühung. Denn diese Erklärung von revolutionärer Bewegung hat mit der Tatsache nichts zu tun und auch eine ganz erzwungenes. Denn Marx hat in Bezug auf seiner Haltung in der Frage von Indien an keinem Ort eine Selbstkritik gemacht und auch nicht mal angedeutet.
Der Grund für die zwiespältige Haltung von Marx war nicht seine falsche Vorraussetzung, sondern seine eurozentristische und kategorische Geschichtsauffassung.
Marx hat die Besetzung von Indien zugestimmt, weil nach Max die historische Entwicklung von Indien nur dadurch möglich wäre, also durch das Eingreifen von westlichen Kräften, die ein historischen „fortgeschrittenen“ Stufe und die „Entwicklung“ repräsentiert.
Marx hat die Besetzung von Indien zugestimmt, weil nach Max Indien unbedingt zivilisiert werden sollte und das würde nur eine westliche Herrschaft machen.
Marx hat die Unabhängigkeit von Irland und Polen verteidigt und noch dazu Marx machte die Unabhängigkeit dieser Länder zur Vorrausetzung für die Befreiung der europäischen ArbeiterInnenklasse. Denn dieser Länder waren schon westliche Länder und bräuchten auch nicht zivilisiert zu werden.
In Bezug auf die nationale Frage eine andere historische Referenz für die revolutionäre Bewegung ist Lenin und die Bolschewiken unter seine Führung. Das häufig verwendete Beispiel ist die Haltung ganz voran von Lenin und von Bolschewiken im Jahre 1918 in der Frage von Finnland. Jedoch, wenn auch die Haltung von Lenin und von Bolschewiken in der Frage von Finnland als ein richtiges Beispiel von breiten Kreisen der Linke gezeigt wird, ist es dennoch nicht ein Geheimnis, dass Lenin und die Bolschewiken in der gleichen Zeit bei den anderen nationalen Fragen einer gegensätzlichen Haltung gezeigt haben.
Sozusagen sieht die Linke die Beispiele, die seine Haltung verstärkt als Referenzen und die anderen nicht. Oder wenn die Rede davon ist, dann versucht sie hinter die Ausreden, wie „die Umstände damals erforderte es so“, sich zu verstecken.
Diese Methode, die beim Linken eine Tradition geworden ist, verhindert Lehren aus seiner Geschichte zu ziehen und trägt dazu bei, so dass die offizielle Geschichtsauffassung in ihrer eigenen Reihen als die herrschende Auffassung Wurzel schlägt
Gleich nach der Machtergreifung von Bolschewiken durch Oktoberrevolution in zaristischem Russland will Finnland 1918 von Sowjets sich trennen, dieser Forderung wird von Lenin kritisiert, aber dennoch schlägt er vor, dass dies durch ein Referendum entschieden werden soll. Als die Mehrheitsentscheidung von finnischer Bevölkerung zur Trennung von Sowjets ausfiel, hatten die Bolschewiken und Lenin dieser Entscheidung akzeptiert.
Aber Georgien im gleichen Jahr (1918) und danach 1921 auch seine Recht sich zutrennen wahrnehmen will, war die Antwort von Bolschewiken die Rottearmee nach Georgien zu schicken und zu besetzen.
Die Bolschewiken sahen, als in Ungarn und Bayern die regionalen Sowjetregierungen erklärt wurden, eine Gelegenheit sich von der Isolation, in der sich Sowjetunion befand, zu befreien.
Bishier gibt es kein Bedenken, aber das eigntliches Problem fängt erst danach. Denn als erstes Lenin und die Mehrheit der Bolschewiken haben sich durch die Vorstllung, dass dadurch die Revolution sich in Europa verbreiten würde, leitend, schickten sie die Rottearmee, den sie als einen Bajonet zur Verbreitung der Revolution benutzen wollten, nach Warschau, um Polen zu besetzen.
Obwohl in Polen kein revolutionärer Zustand war, verursachte so eine Unternehmung von Bolschewiken einer schweren Niederlage der Rotenarmee vorm Warschau und brachte die Oktoberrevolution zu einer ernsthaften Gefahr. Während dieser Zeit nutzte die zurück gegangene konterrevolutionäre Weißearmee dieser Lage und begann nach Petersburg und Moskau zu marschieren. Obwohl die konterrevolutionäre Weißearmee gleich danach besiegt wurde, wurde die Idee des Exportierens von Revolution, die damals durch die bedrängte Lage entstand, mit der Besetzung im Jahre 1921 von Georgien, welches der Sowjetischen Föderation angehörte, weiter geführt.
Die Auffassung von exportieren der Revolution wurde in den späteren Jahren zu offiziellen Staatspolitik, die unter der Macht von schmarotzen Bürokratie als eine Tradition in jeder Gelegenheit eingezogen wurde.
In der Offener Totaler Imperialistischenkrieg wurde Osmanische Reich besiegt, seine Länder aufgeteilt, der letzte Gebiet, der in seine Hand noch geblieben war, war Anatolien, die von Imperialisten besetz wurde und so ging das siebenhundertjähriges Reich unter.
Die Beziehungen von Bolschewiken mit der bourgeoisen Republik, die als Nachfolger der Osmanen entstand, fing schon vor der Erklärung der Republik und ging noch weiter mit eine Reihe von Abkommen. Am Anfang haben die Bolschewiken die kemalistische Bewegung in Anatolien mit der Begründung, dass sie antiimperialistischer Nationalen Befreiungskampf führt, unterstützt. Aber, obwohl sie kein einziges Wort gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht der Kurden sagten, die unter der Herrschaft der Osmanen und danach unter den Militärstiefeln der bourgeoisen Republik unterdrückt wurden, bezeichneten sie die kurdischen Aufstände als reaktionäres und unterstützten die Kemalisten, mit der Begründung, dass sie die Reaktionären bekämpfen.
Die anderen Abkommen enthielten zwischen den Türkei und der Sowjetunion folgendes.
Türkei sollte in die Politik der Sowjetunion gegen Georgien und Aserbeidschan nicht eingreifen und sich der inneren Angelegenheiten von Sowjetunion nicht einmischen, und dafür werde Sowjetunion in der Frage von Kurden und Armeniern gegenüber der offiziellen Staatspolitik von Türkei rücksichtsvoll sein.
So sieht mensch, dass die Haltungen von Lenin und Bolschewiken, die sie gegenüber „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ eingenommen haben, einander gegensätzlich sind.
Die Haltung der Bolschewiken 1918 im Beispiel von Finnland entsprach der Sowjetischen Verfassung. Nach der Verfassung hatten alle Republiken in der sowjetischen Föderation das Recht der Lostrennung und in jeder Hinsicht das Selbstbestimmungsrecht und unter diesen Beschlüssen stand die Unterschrift von Bolschewiken.
Die Haltung von Bolschewiken war auch außer dem Beispiel von Finnland eine Verletzung von sowjetischer Verfassung in allen anderen Fällen.
Obwohl die imperialistische Belagerung und der Bürgerkrieg den jungen sowjetischen Staat zu den Maßnahmen von Kriegskommunismus zwangen, waren wie im Beispiel von Georgien auch alle der anderen Fälle nach dem Sieg von Bürgerkrieg entstanden. Die verfolgte Politik in diesem Bereich, sowohl während der Bürgerkrieg noch nach dem Bürgerkrieg, wurde besonders in der stalinistischen Herrschaft zur Staatspolitik .
Die Folgen davon sind, in der Zeit der stalinistischen Herrschaft, als die Bevölkerung von Kaukasien die Durchführungen von Zentrale kritisierten und dagegen waren, wurden sie durch die Bedrohung von Bajonetten von ihrer Heimat vertrieben.
Das Resultat, die Bolschewiken hatten in der Frage „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ im Grenzen der westlichen Europa eine mildere Haltung eingenommen und innerhalb der alten Grenzen von Zarenreich hatten sie die Haltung eingenommen, die in der Zeit von Zaren herrschte, nämlich „Russland ist Ganz und darf nicht geteilt werden“.
Welches wir oben mit den Beispielen zu zeigen versucht haben ist, dass die Referenzen, die politische und historische VorkämpferInnen, der heutigen Linken gegenüber „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“, in ihren Programme das Recht der Lostrennung und das Selbstbestimmungsrecht geschrieben haben, aber bei der praktischen Durchführung es nicht eingehalten haben und vielmehr nach den damaligen Interessen basierende Taktiken handelten.
Deswegen sind die Haltungen von VorkämpferInnen damals gegenüber „das Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ aus politischer Sicht nicht prinzipielle und programmatische Haltungen, sondern nützliche Taktiken für die tagtägliche Politik.
Jedoch wurden die damaligen Taktiken zum Teil damals und später dann mit der stalinistischen Herrschaft zu Prinzipien geworden und wurde den Linken zugeschrieben, welche dadurch zu heutige Zeit angekommen ist.

Der Kampf der unterdrückten “Nationen“, um genauso “frei“ zu sein wie ihre Unterdrücker und die Haltung der KommunistInnen

Der “Nationalstaat“ und die nationale Frage sind ihrem Charakter entsprechend “Wert“ und Problematik, erschaffen vom Kapitalismus.
Die Bourgeoisie organisiert sich in herrschenden “Nationalstaaten“. Diese von oben nach unten herrschende Organisation lässt den Benachteiligten nichts anderes übrig als den von unten nach oben geführten Nationalen Befreiungskampf. Obwohl die Nationale Befreiungsbewegung bezüglich ihres Charakters und ihrer Ziele eine bürgerliche Bewegung ist, ist sie dennoch eine Bewegung der Unterdrückten und Berechtigten, weil sie nicht unter dem Joch der herrschenden “Nation“ leben will und weil sie gegen eine herrschende Spaltung ist, die nur dem Vorteil des herrschenden “Nationalstaates“ dient.
Solange die Befreiungsbewegung der unterdrückten “Nation“ gegen die herrschende Spaltung agiert und sich nicht als herrschender “Nationsstaat“ organisiert, um sich in einen unterdrückerischen Apparat zu verwandeln, trägt sie einen fortschrittlichen Charakter. Unabhängigkeit und Befreiung im nationalen Sinne ist natürlich im wahrsten Sinne des Wortes, keine wirkliche Befreiung. In diesem Sinne bedeutet diese Freiheit gleichberechtigte SklavInnen zu sein.
Die KommunistInnen müssen radikal und bedingungslos den Nationalismus der unterdrückten “Nation“ von demjenigen der unterdrückenden “Nation“ unterscheiden, und zweifellos müssen sie auf der Seite der unterdrückten “Nation“ sein und sich gegen den Nationalismus der unterdrückenden “Nation“ richten. Auf der Seite der unterdrückten “Nation“ zustehen bedeutet nicht gleichzeitig die politische Führung der unterdrückten “Nation“ bedingungslos zu akzeptieren. Denn die Führungen der Nationalen Befreiungsbewegungen haben einen bürgerlichen oder kleinbürgerlichen Charakter, und wenn sie Legitimität erlangt haben, geben sie ihre relativ “revolutionären“ Positionen auf, um eine konterrevolutionäre Rolle zu spielen. Trotz der relativ “freiheitliche“ Perspektive von Nationalen Befreiungskämpfen müssen die KommunistInnen ohne zu zögern ihren Platz neben den Freiheitskämpfen der unterdrückten “Nationen“ einnehmen; zum einen, weil diese Kämpfe ein Ausdruck der Legitimität der unterdrückten “Nation“ gegen die herrschende Lebensform ist, und zum anderen, damit sich die Unterdrückten der unterdrückenden “Nation“ befreien können.
Während die KommunistInnen ihren Platz neben den “nationalen Befreiungskämpfe“ einnehmen, müssen sie gleichzeitig für die Gewinnung dieser Bewegung für eine staatenlose, klassenlose, grenzenlose, gottlose und herrschaftslose Welt kämpfen, um sie zu einem Teil der sozialistischen Revolution zu machen, welches ein Bestandteil der sozialistischen Weltrevolution bildet.