Über die Definition der bürokratischen
ArbeiterInnenstaat von Trotzki und über seine Schuld, die
zur dieser
Definierung führte
"Den Charakter einer Klasse bestimmt ihre
Stellung im gesellschaftlichen System der Wirtschaft, in erster
Linie ihr Verhältnis zu den Produktionsmitteln. In zivilisierten
Gesellschaftsordnungen sind die Besitzverhältnisse in Gesetzen
verankert. Die Verstaatlichung von Grund und Boden, industriellen
Produktionsmitteln, Transport und Verkehr bilden mitsamt dem Außenhandelsmonopol
in der UdSSR. die Grundlagen der Gesellschaftsordnung. Diese von
der proletarischen Revolution geschaffenen Verhältnisse bestimmen
für uns im Wesentlichen den Charakter der UdSSR, als den
eines proletarischen Staates."
(L. Trotzki)
Bekanntlich
hatte L. Trotzki, im Anschluss der Ergreifung des sowjetischen
Staates durch die stalinistischen Bürokratie, den Klassencharakter
des sowjetischen Staates als "Bürokratischer ArbeiterInnenstaat"
definiert und Stützte sich mit dieser Definition auf drei
Grundlegende Elemente:
1- Staatseigentum
2- Verbot von Außenhandel
3- Planwirtschaft
Nach
Trotzki, bestimmend ist für den Charakter eines Staates,
nicht die Obere Schicht sondern die Untere Schicht und die Herrschaft
der ArbeiterInnenklasse hat nicht eine einzige Form. Es mag aber
sein, dass der ArbeiterInnenstaat, unterschiedliche Formen besitzt,
bestimmend sind die oben genannten Grundlegenden drei Elemente,
ob sie vorhanden sind oder nicht. "So wie der Staat der Bourgeoisie
unterschiedliche Regierungsformen besitzt und diese Formen sein
bourgeoiser Charakter nicht ändert, kann auch der ArbeiterInnenstaat
unterschiedliche Formen besitzen und dieser Zustand würde
auch nicht sein proletarischen (arbeiterischen) Charakter ändern."
Das Resultat dieser Erläuterungen lautet: " Ein Staat
der unter der Kontrolle der stalinistischen Bürokratie steht;
ist trotzdem ein ArbeiterInnenstaat." Nach der Ermordung
Trotzki, führte in der IV. Internationale, die von Trotzki
persönlich gegründet wurde, der Klassencharakter des
sowjetischen Staates zur verstärkten Auseinandersetzungen.
Während dieser Auseinandersetzung, haben einige Individuen
und Gruppen, den Einwand erbracht: "Nein, der vorhandene
Staat ist kein ArbeiterInnenstaat und diese Tatsache muss man
als einen Staatskapitalismus bezeichnen." Auch wenn z. B.
in diesem Zusammenhang einiges in die Brüche gegangen ist,
wurde die Definition von "Bürokratischer ArbeiterInnenstaat",
was auf Trotzki´ Grundidee zugrunde liegt, von Seiten der
Traditionellen Mehrheit genauso akzeptiert und angenommen.
Natürlich besitzt ein Staat intern mehrere Formen, nämlich
Regierungsformen, egal in welcher Form diese Regierungen sind,
grundsätzlich existieren diese für die Interessen einer
Klasse. Zum Beispiel wenn, anstelle der parlamentarischen Regierung,
die eine Regierungsform des Staates von Bourgeoisie ist, eine
Militärregierung errichtet wird und der im Namen der Bourgeoisie
an die Macht gekommene sie nun verrät, sie unterdrückt,
sein Eigentumsrecht, seine Privilegien, sein Produktionsverhältnis
aufhebt und seine Verteidigungsorganisationen auflöst, kurz
zusammengefasst die Existenzbedingungen von Bourgeoisie abschafft,
kann hier nicht die Rede von einer Staat des Bourgeoisie sein.
Wenn aber die Regierung, egal welche Form sie hat, grundsätzlich
die Herrschaftsrechte von Bourgeoisie und die Herrschaftsbedingungen
an die sie sich stützt, garantiert, auch wenn sie zeitweise
hinsichtlich ihres verfolgten Politik in Widerspruch zudem Bourgeoisie
stand, ändert auch diese Situation nicht an dem Bourgeoisieesche
Charakter des Staates. So waren zum Beispiel in der kapitalistischen
Weltordnung zeitweise auch "staatssozialistische" Regierungen,
auf dem Niveau eines Staates, die eine Politik verfolgten, welche
auch in Widerspruch zudem Bourgeoisie stand. Aber zu keiner Zeit
haben sie den Wesen der Interessen von Bourgeoisie und seine Existenzbedingungen
angegriffen. Vielmehr haben diese "staatssozialistischen"
Regierungen, dass ihre eigene Existenzbedingung von der Existenz
der Bourgeoisie abhängt, nicht einen Augenblick vernachlässigt
und haben auch immer mit diesem Bewusstsein gehandelt.
Ja,
aber wem diente der Staat,
der unter der Herrschaft der
stalinistischen Bürokratie stand?
Sollten
wir zu den Zeitabschnitt bis zum Niedergang der Jahre 1989 zurückblicken;
dann ist es richtig, dass, auf dem sowjetischen Boden, seit 70
Jahren strenger Staatsozialismus, bürokratisch- militärisch
geplante Wirtschaft existierte und dass Verbot der Außenhandel
im großen Rahmen durchgeführt wurde.
Aber es gibt auch eine andere Tatsache, nämlich dass die
drei erwähnten Elemente keinen proletarischen (arbeiterischen)
Charakter besitzen. Dies ist es, welches für uns eigentlich
auch bestimmend ist. Wichtig ist hier nicht, dass die Herrschenden
im Namen der ArbeiterInnenklasse an der Macht sind, sondern vielmehr
ist es Wichtig, für wem und für was sie mit ihren Taten
dienen.
Jetzt denken wir mal einen Augenblick an einen solchen ArbeiterInnenstaat
(auch wenn degeneriert), auf dem Boden, wo dieser Staat herrscht,
dass die ArbeiterInnen kein Recht auf Gewerkschaften, auf Gründung
von Vereinen und Parteien, auf Streiken, auf Tarifvertrag und
auf einen Arbeitswechsel haben, so dass auch solche Unternehmungen
als ein "Verrat an den Staat" betrachtet werden.
Denken wir mal erneut an so einen ArbeiterInnenstaat, wo die ArbeiterInnen
in keiner Hinsicht die Chance haben die Produktion und auch die
Produktionsmittel zu kontrollieren. Gegen all diese nicht Vorhandenen
wiederum, existieren die Rechte wie; Arbeitsgarantie der ArbeiterInnen,
Gesundheits- und Soziale Dienste (in Institutionen für untere
Schicht) ausnutzen können. Entschuldigung aber, dass die
ArbeiterInnen eine Arbeitsgarantie haben, dass Nutzen von Gesundheits-
und Sozialen Dienste zum Gebrauch machen können, was hat
all das mit dem proletarischen (arbeiterischen) Charakter des
Staats zu tun? Wenn wir uns, zur selben Zeit, die Situation der
ArbeiterInnen in reichen kapitalistischen Ländern anschauen,
sehen wir, dass die ArbeiterInnen in diesen Ländern auch
ähnliche Rechte besitzen und zusätzlich noch, dass die
ArbeiterInnen Recht auf Tarifvertrag, auf Streik, auf Anspruch
von Arbeitslosengeld, auf die Gründung von Gewerkschaften
und politischen Parteien, oder auch auf die Teilnahme an solcher
Institutionen, die schon existieren, haben.
Die grundsätzlichen Eigenschaften von Kapitalismus sind bekanntlich
wie zum Beispiel der Mehrwert, der Eigentumsrecht über die
Produktionsmittel, im Allgemeinen Recht auf Eigentum und der Verkauf
von Arbeitskraft auf dem Markt. Um auf die Angelegenheit zurück
zu kommen, dass diese Elemente in den Ländern wie Sowjetunion
und in Ost Europa nicht existieren und das nicht vorhanden sein
dieser Elemente zum Beweis der bürokratischen Arbeiterstaat
und seine Definition unterbreitet wird;
a) dass im Verlauf der Jahre bis 1989, in den Ländern Sowjetunion
und Osteuropa, auch wenn im kapitalistischen Sinne nicht die Rede
von einer klassischen Mehrwert ist, war aber Mehrwert vorhanden,
so dass von der Bürokratie, die privilegierte Schicht der
Gesellschaft, kontrolliert gebraucht und benutzt wurde und den
Bürokratie ein privilegiertes Leben gesichert hat.
b) das im klassischen Sinne bzw. in der eigentlichen Form des
Kapitalismus, Recht auf Eigentum, der Eigentumsrecht über
die Produktionsmittel, Kontrolle der Produktion, vorhanden ist,
kann mensch nicht sagen, dass diese Eigenschaften in den Ländern
der Sowjetunion und in Osteuropa auch vorhanden sind, aber zu
bemerken ist hier, dass die Bürokratie auf jeden Fall die
Verwaltungs- Verfügungsrecht über die Produktionsmittel,
über den Reichtum außerhalb der Produktion und über
den Reichtum durch die Produktion hatte.
c) und weiterhin; während es im Kapitalismus unbeschränktes
Recht auf Eigentum, auf Eigentumsverkauf, auf Konkurs, auf verschenken
und vererben von Eigentum existiert und als es absolutes erachtet
ist, war im Gegensatz dazu in den Ländern wie, Sowjetunion
und Osteuropa, wo die Bürokratie an der Macht war, war das
Eigentumsrecht nicht gestattet und somit bestand auch kein Verkaufsrecht
des Eigentums und auch kein Erberecht. Jedoch war das Recht vorhanden,
dass unter der Verantwortlichkeit stehenden Eigentum des Staates
beliebig zu nutzen und dieses Recht jemanden beliebigen unter
seiner Anweisung von gebrauch zu machen. Außerdem war das
vorhandene Konkursrisiko im Kapitalismus für die Bürokratie,
unter der Regierung der Bürokratie, kein Problem.
d) das im Kapitalismus der Verkauf von Arbeitskraft und die Bestimmung
der Lohn auf dem Markt vorhanden ist, war es in der Zeit bis zur
Zusammenbruch, im Jahre 1989, für die Länder, die unter
der Regierung der Bürokratie standen, nicht erdenklich; statt
dessen waren die ArbeiterInnen, unter allen Umständen verpflichtet,
ihre Arbeitskraft voll und zum Dienste der Bürokratie, darzubieten.
Über die Höhe des Lohnes, hatten die ArbeiterInnen kein
Recht sich einzumischen, der Lohn wurde zentral von der Bürokratie
festgelegt, dagegen zu Widersetzen wurde als Verrat oder im besseren
Fall als Sabotage, in Erwägung gebracht.
Natürlich entspricht nicht im klassischen Sinne keiner dieser
angereihten Charakteristiken, zu den kapitalistischen Verhältnissen,
aber auch nicht im Marxistischen Sinne mit der Definition vom
ArbeiterInnenstaat. Für die Gründer des Marxismus ist
die Definition vom ArbeiterInnenstaat mit so einer Klarheit dargelegt
wurden, dass es zu keinen Diskussion und Interpretation einen
Anlass gibt. Für sie bedeutet ein ArbeiterInnenstaat einen
politischen Apparat, der mit der direkten Teilnahme der ArbeiterInnen
errichtet wird und den sie direkt selbst kontrollieren, selbst
leiten, in der sie das gesellschaftliche Leben selbst organisieren,
leiten und lenken, in der sie gegen die privilegierten Kräfte
der vorrevolutionären Gesellschaft kämpfen, in der sie
die Übergang zu eine staatslose, klassenlose, privileglose
Leben sichern.
Theoretisch gesehen ist die Bedeutung, der dem Arbeiter Staat
zugemessen wird, bei Lenin und Trotzki die gleiche. Im praktischen
aber hat Trotzki, als er an der Macht oder außerhalb der
Macht war, diese marxistische Theorie erneut herangezogen; und
knüpfte ein möglicher ArbeiterInnenstaat (auch wenn
degeneriert) mit der Erfüllung von Voraussetzung der drei
Elemente, d. h Planwirtschaft, Außenhandel Monopol und Staatseigentum.
Natürlich sind die Grundlegenden drei Elemente Lebenswichtig
und nimmt auch grundlegend wichtigen Platz für die Bestimmung
des Charakters eines Staates ein, wiederum aber ist die Existenz
dieser drei Tatsachen, für die Bestimmung den Charakter eines
Staats nicht ausreichend, um ihn proletarisch (arbeiterisch) zu
bezeichnen.
Nur
wenn die drei Tatsachen mit der Interessen der ArbeiterInnenklasse
übereinstimmen und unter der Kontrolle von ArbeiterInnen
der Gesellschaft stehen, dann kann das vorhandene, als ein ArbeiterInnenstaat
definiert werden.
Nein, aber wenn die ArbeiterInnenklasse in keiner Weise die Kontrolle
und die Leitung hat; die Herrschaft in der Hand eine Kaste, die
der Feind der ArbeiterInnen ist, liegt, die Kaste für die
ArbeiterInnen Zwangsmaßnahmen anwendet und über ihnen
Terror ausübt, und dann noch diesen Staat als ein ArbeiterInnenstaat
zu definieren, also wenn dieser Ausdruck angebracht ist, dann
wird mit der Zeit vertrödelt.
Es
ist richtig, dass die oben angereihten drei Tatschen, ob von Trotzki
selbst oder von Trotzkis Erben, für die Definition eines
bürokratischen ArbeiterInnenstaates als Stütze gezeigt
wurden, bis zur dem Jahr 1989 in Sowjetunion und in Osteuropa
existiert hat. Aber eine andere Richtigkeit besagt, für wen
und wozu diese drei Tatsachen vorhanden sind. Deshalb ist es nicht
wichtig, dass diese Tatsachen existieren, sondern viel wichtiger
ist die Existenzgründe, was es besagt und wem es dient. Wichtig
und bestimmend sind nicht die Existenz der Dinge sondern seine
Existenzgründe und die Leben wird nicht durch die Existenz
der Dinge gekennzeichnet, sondern durch sein Wirken.
Ja,
aber was war der
Klassencharakter dieses Staates, die in eine große Geographie
geherrscht hatte und das letzte Jahrhundert kennzeichnete?
Wenn
wir versuchen diese Tatsache als Kapitalismus zu erklären,
dann haben wir keine Erklärung. Weil es im Kapitalismus weder,
eine Planwirtschaft, eine Außenhandelmonopol noch "kollektives
Eigentum" geben kann. Diese Eigenschaften sind nicht im Kapitalismus,
sondern im ArbeiterInnenstaat bzw. sollten sie vorhanden sein.
Wir können aber aufgrund der Existenz dieser drei Elemente
in diese besagten Länder nicht sagen, das bis zur 1989 in
diese besagten Länder geherrscht hat, ein ArbeiterInnenstaat
ist. Weil es bei der wirtschaftlichen Planung, die Kontrolle der
ArbeiterInnen nicht vorhanden war; weil die Außenhandelmonopol
nicht unter die Kontrolle der ArbeiterInnen gestellt worden war,
weil dass kollektive Eigentum bzw. das Eigentum des Staates nicht
der ArbeiterInnenklasse gehörte, sondern in der Hand der
Bürokratie, der die Staatsmacht und den Staatsmechanismus
unter seine Kontrolle hatte. Obwohl die Bürokratie, im Verlauf
der Zeit bis 1989, nicht das Recht hatte, dass kontrollierte Eigentum
in das eigene Eigentum zu übertragen, an andere zu verkaufen
und als Erbe anderen zu hinterlassen, war aber durch das kontrollieren
des Eigentums privilegiert, durch dieses privilegiert sein, hatte
er die Chance, dass Eigentum beliebig zu nutzen und jemand beliebigen
zu bieten.
Nun, aber was war dann diese Tatsache? Also für uns war diese
Tatsache, ein Übergangsstaat. Aber nicht in dem Sinne wie
es verstanden wird d. h der Übergang vom Kapitalismus zum
Sozialismus, nämlich es war kein ArbeiterInnenstaat.
Im Gegenteil, auch wenn die stalinistische Bürokratie nicht
den Plan besaß, war der vorhandene Staat der Übergangstaat
zum Kapitalismus.
Die Verwirklichung einer politischen Konterrevolution durch die
Führung von stalinistischer Bürokratie führte,
durch die eigene Dialektik war es unvermeidlich, ob es wollte
oder nicht im Sinne von gesellschaftlich und wirtschaftlich, zu
eine Restauration des Kapitalismus, so kam es dann auch. Auch
wenn die Absicht der stalinistischen Bürokratie nicht die
Restauration des Kapitalismus war, war die verwirklichte Konterrevolution,
solange sie mit einer politischen Revolution nicht umstürzt
wurde, verurteilt sich mit dem Kapitalismus zu vereinigen. So
war es denn auch.
Nun ja, wie kam es das diese Zeit lange andauerte? Unseres Erachtens,
liegen die Gründe, für die lange Zeit, im wesentlichen
darin, dass
1. aufgrund der inneren Widersprüche und Konflikte konnte
der Kapitalismus, die Sowjetunion nicht total angreifen und dieses
eröffnete der russischen Bürokratie Handlungsspielraum.
2. Im Westen, dem eigentlichen Zentrum des Kapitalismus, stand
die Klassenbewegung und der massive Einfluss den die stalinistische
Bürokratie auf diese Bewegung ausübte, im Vordergrund.
Die stalinistische Bürokratie nutzte den Einfluss, den sie
auf die ArbeiterInnenklasse hatte, als Sicherheit für das
Projekt "im Frieden" mit dem kapitalistischen System
zu existieren. Somit wurde der Einfluss den die russische Bürokratie
auf die ArbeiterInnnenklasse hatte zu einem der Elemente, die
es zum einen ermöglichte, dass sie mit dem kapitalistischen
System nebeneinander existieren und zum anderen ihre Herrschaft
lange Jahre aufrecht zu erhalten.
3. der zweite Imperialistische Verteilungskrieg, der 1939 begann,
ebnete den Weg für eine tiefe Spaltung in der kapitalistischen
Front. Das sowjetische Russland hingegen, beteiligte sich auch
an diesem Verteilungskrieg, auch wenn es ständig die Seiten
wechselte. Der bürokratische Kaste verpflichtete sich am
gemeinsamen Verhandlungstisch mit den Imperialisten, Komintern
aufzulösen und die Weltrevolution zu ersticken und im Gegenzug
zu dieser Verpflichtung, konnte sich die bürokratische Kaste
zu einem Machtblock etablieren, in dem er die ihm in dieser Verteilung
zugekommenen Länder einverleibte. Diese neue Situation war
einer der wichtigsten Faktoren für die bürokratische
Kaste, ihre Herrschaft lange Jahre aufrecht zu erhalten.
Den
bürokratischen Kaste gelang, aufgrund der oben genannten
Punkte, eine relativ lange Zeitspanne, eine Geographie zu beherrschen,
aber sie konnte sich von der Weissagungen Trotzkis " entweder
eine politische Revolution, oder eine erneute Restauration des
Kapitalismus." nicht retten. Schließlich begann ein
wichtiger Teil der Bürokratie mit der Restaurierung des Kapitalismus
und zwar in der Geographie die sie beherrschte, in dem sie sich
direkt mit internationalem Kapital verbündeten und in dieser
Geographie wurde der Kapitalismus rasant und massenweise derart
restauriert, dass selbst die Kapitalisten in erstaunen versetzt
hat.
Über
die Definition des
bürokratischen ArbeiterInnenstaats,
welsches ein Ausdruck der
Verteidigung der Schuld ist und
darüber als Trotzki in den Jahren an der Macht war und unter
der Schuld stand
Die
Konfrontation von Oktoberrevolution 1917 mit dem schweren Angriff
der Konterrevolution veranlasste die Vorkämpfer der Revolution,
mit einer Logik von vorübergehenden Maßnahmen, bewusst
eine Reihe von Fehler zu machen. Die Maßnahmen wurden als
vorübergehende Ausnahmezustandsmaßnahmen gedacht und
dass die falsch seien, wurde auch von denen selbst betont.
Im Rahmen der vorübergehenden Maßnahmen, wurde an die
Macht, anstelle der ArbeiterInnenräte die Führer der
bolschewistischen Partei, anstatt einer ArbeiterInnenstaat der
Staat einer Partei, gegründet, die Opposition verboten und
mit Gewalt zum Schweigen gebracht, Gewerkschaften in eine staatliche
Einrichtung, Gewerkschaftler in Beamte und die ArbeiterInnen in
SoldatenInnen, verwandelt. Der Staat und die Betriebe waren in
Vorgesetzter und Untergebener Beziehungen organisiert. Damit die
Arbeit des Staates durchgeführt, die Wirtschaft und das gesellschaftliche
Leben erneut organisiert wird, wurden die bürokratischen
Methoden als Grundlage genommen, so die Türen für die
Parteibürokratie und der Bürokratie von zaristischem
Russland geöffnet wurden und so bekam auch diese bürokratischen
Kaste wichtige Privilegien. All das Geschah, als Lenin und Trotzki
an der Spitze der Regierung waren.
Natürlich, haben sie es nicht deshalb gemacht, um die eigene
Diktatur zu gründen und waren auch die ersten, die sagten,
dass was sie machen mussten ein Verrat an die Ideale der Oktoberrevolution
darstellt.
Die Ausnahmezustandsmaßnahmen, die um die Revolution zu
verteidigen, für die Weltrevolution bis die deutsche Revolution
zur Hilfe eilt, um gegen die kapitalistischen Umzingelung den
Widerstand zu leisten, ebneten auch den Weg für die Bürokratie,
die den Revolution erstickten und eigene Herrschaft errichteten.
So gelangen Stalin und seine Anhänger auch durch diesen Weg
an die Herrschaft.
In dem Getümmel, Lenin und Trotzki... die Weltrevolution
nähert sich, die Konterrevolutionäre weißen Mächte
nähern sich dem Ende zu...erst mit dem Rückgang der
Weltrevolution und besonders als die Bürokratie direkt den
Mut zeigte, sie zu bedrohen, dann hatten sie im nach hinein bemerkt,
was sie getan haben. Besonders Lenin, fühlte sich der Gefahr
so verwachsen, dass er seinen letzten Kampf dazu nutzte, dass
Monster von Bürokratie nieder zu schlagen.
Zur gleichen Zeit hat Trotzki, mit dem Glauben daran, dass in
allen Fronten die Konterrevolution Niederlage erlitten habe, und
jetzt die Zeit gekommen ist, um die Wunden zu heilen und dass
der Bolschewiken Kader innerhalb der parteiinterne Kämpfe
den Bürokratiemonster vertreiben würden und deshalb
bevorzugt er, statt der offen und direkten Kampf gegen die Bürokratie,
ein distanziertes und indirektes Verhalten und dieses Verhalten
führte er auch fort als die Angriffe gegen ihn offen wurden
und auch als er ausgestoßen wurde. Sogar im Verlauf dieser
Zeit hat er seine Verhalten weiter geführt, anstatt direkt
frontal anzugreifen, mahnt er den Bolschewiken Kader, die auch
ein Teil der bürokratischen Kaste geworden waren und hofft
auch noch von denen Hilfe zu bekommen. Also, verlangte er, dass
sie gegen ihre eigene Regierung Kämpfen.
Als Trotzki den direkten Kampf vornahm und obwohl er verkündet,
dass der Staat in der Hand der konterrevolutionären bürokratischen
Kaste befindet, erklärt er trotzdem, dass der Staat ein ArbeiterInnenstaat
sei. Natürlich musste er den Vorhandenen so benennen.
Wie dem auch sei; obwohl er an der Macht war und alles in den
Händen der bürokratischen Kaste befand, der Staat als
ein ArbeiterInnenstaat definiert wurde, aufgrund der Existenz
der drei Elemente "Planwirtschaft", "Staatseigentum",
"Außenhandelmonopol". War er natürlich gezwungen,
als Stalin regierte, den Klassencharakter eines Staates genauso
zu definieren, solange diese drei Regeln vorhanden waren. Hier
war nicht Trotzkis Definition von Vorhandenen problematisch, sondern
die Definition des ArbeiterInnenstaates. Da Trotzki unter Schuld
stand führte es ihn zu diesem Fehler
Der Stalinismus gelang an die Macht, wegen der Prinzipienlosigkeit
unter Schuld befindender vorübergehender Maßnahme,
die in der Zeit Lenins und Trotzkis gemacht wurde.
Die Fehler in der Zeit von Lenin und Trotzki wurden zur Wahrheiten
in der Zeit von Stalin.
Die Prinzipienlosigkeiten (auch mit dem Hintergrund als eine vorübergehende
Maßnahme) in der Zeit von Lenin und Trotzki wurden zur Prinzipien
von Stalinismus.
Stalin hat das übernommene institutionalisiert, die Institutionen
zu den logischen Ergebnissen geführt, schlussfolgernd diese
logischen Praxis sind stalinistischen Theorien entstanden "(Sozialismus
in einem Land, eine Partei, staatlicher Sozialismus-Kommunismus
usw.)".
Trotzki wusste ganz genau, dass die Steine des Weges von der politischen
Regierung, an deren Spitze er auch selbst war, gelegt wurden,
dadurch der Stalinismus an den Macht kam, so hat er gleichzeitig
seine Fehler aus der Vergangenheit definiert, als er den Klassecharakter
des sowjetischen Staates definierte. Bis zur seiner Ermordung,
von der stalinistische Clique, beharrte Trotzki auf seine Gedanken.
Nach der Ermordung Trotzki, auch die jenen, die behaupten die
Erben zu sein, mit ihrer erbverschwenderische Auffassungsweise
und die dialektische Folge dieser Auffassungsweise, bevorzugten
sie auch auf die Definierung der bürokratische Arbeiterstaat
zu beharren. Die Vertreter oder die Verteidiger der Tradition
der 4.Internationale, nach Trotzki, verstanden unter der Verteidigung
Trotzki seine Fehler und seine Irrtümer zu decken.
Falls diese Herangehensweise die Ereignisse nicht erklärt,
haben sie die Fehler und die Irrtümer von Trotzki als "ein
Unglück durch die Notwendigkeit" erklärt.
Das Überwinden der Fehler und Irrtümer von Trotzki,
wurden von den Nachfolgern persönlich verhindert. (1)
Anstelle des ersten oder
des letzen Wortes
Die
revolutionären Vorkämpfer der Oktoberrevolution Lenin
und Trotzki, haben ohne ein Vorbild und Erfahrung ein neues Leben
im Land der Sowjets zu organisieren und das dieses Leben auf der
ganzen Welt herrscht, in Angriff genommen. Die Machtergreifung
als eine revolutionäre Notwendigkeit wurde für die ersten
Schritte dieser Angriff dargestellt und haben diese Tat, mit der
Aufforderung der Arbeiter für die Machtergreifung, persönlich
organisiert. Zu diesem Prozess haben sie aktive Unterstützung
von Unterschiedlichen revolutionären Kreisen (auch von einigen
anarchistischen Kreisen) bekommen. Es gibt bis zu diesem Punkt,
auch aus unserer Sicht, kein Widerspruch. Die Bolschewiken und
die Mithandelnden revolutionären Kreise, hatten in dem Punkt
der Machtergreifung, ohnehin kein Widerspruch. Die Widersprüche
der Mithandelnden revolutionären Kreise, die in dem Prozess
der Machtergreifung mit den Bolschewiken waren, wuchs nach der
Übernahme der Macht der Bolschewiken. Die Macht, die durch
die Arbeitenden, ein Teil der Soldaten und mit der Beteilung der
revolutionären Organisationen erobert wurde, wurde anschließend
von den Bolschewiken erobert und nach der Übernahme der Macht
der Bolschewiken, begegneten sie mit dem Widerstand dieser revolutionären
Kreise. Die Bolschewiken haben diesen Widerstand mit Gewalt niedergedrückt
und somit ihre Macht errichtet. Wenn auch die Bolschewiken dies
als "eine Notwendigkeit" nannten, war es kein Zustand,
welches die Arbeiterklasse also die tatsächlichen Besitzer
der Macht, bestätigte und zur Ausführung an die bolschewistische
Partei, die Berechtigung gab. Wenn auch ihre Durchführungen
richtig sind, ist es dennoch nicht legitim. Weil dieser Zustand
den Bolschewiken bewusst war, wurde diese Zeit auch als "Kriegskommunismus"
genannt. Also, diese Zeit als Ausnahmezustand genannt und die
Durchführungen dieser Zeit als außergewöhnliche
Durchführungen begründet.
Natürlich, beinhaltet die Übergangsphase des Kapitalismus
und Sozialismus Tausende von Eigenschaften, dass setzt aber, nicht
die Diktatur einer Partei, nicht die Arbeitenden von der Macht
abzuhalten und nicht die Macht gegen ihnen zu nutzen, voraus.
Egal in welchem Zustand auch die Infrastruktur (Verstaatlichung,
Planwirtschaft, Monopol der Außenhandel usw.) ist, wenn
die Beteiligung der Arbeitenden in diesen Ländern, für
die Organisierung des täglichen Lebens keine Entscheidung
treffen können, wenn einige, in ihrem Namen, ohne gefragt
zu werden mit Streich, die Macht ergreifen, mit Gewalt die Beschlüsse
ausführen lassen, dazu noch das Ganze, für die erhabenen
Interessen der Unterdrückten, erklärt wird, kann hier
nicht die Rede von einem ArbeiterInnenstaat sein, auch wenn hier
die Rede von einer bürokratischen ArbeiterInnenstaat ist.
Wenn aber die Behauptung, die Bestehende als ArbeiterInnenstaat
zu benennen weiterhin andauert, sollten sie auch die Behauptungen
gegenüber der Klasse, für die sie Macht ergriffen haben,
weiterhin beibehalten. (Sowie die Bourgeoisie ihre eigene Klassenstaat
wie, Nation- Volksstaat, unterbreitet); sonst tritt so eine Notwendigkeit
hervor wie, entweder der Minarette die Hülle Anmaßen
oder die Hülle der Minarette Zumaßen.
Da Lenin und Trotzki keinen Grund hatten ihre persönliche
Macht zu gründen, haben sie bewusst eine menge von Fehlern
durch die Konfrontation der Ausweglosigkeit gemacht und zugegeben
und haben auch nicht versucht, dieser Fehler auf dem Wege wie,
die Hülle an die Minarette zu Zumaßen, erklärt.
Durch die ungewollt entstandenen Türspalte von denen, drang
die stalinistische Bürokratie ein und gründete ihre
eigene Macht, somit haben sie bevorzugt die Hülle der Minarette
zu Zumaßen.
Natürlich sind die beiden Zustände, wie die Behauptung
der Bourgeoisen, die versuchen, mit den Anarchisten als auch Marx,
Lenin, Trotzki und Stalin eine historische und dialektische Beziehung
herzustellen, um Marxismus zu verurteilen, nicht die gleichen
und auch nicht die zwei Seiten von einem Ding.
In der Zeit von Lenin und Trotzki könnten, die Bewerkstelligten
und die nicht Bewerkstelligten, als Fehler und Prinzipienlosigkeit
Auswertbares betrachtet werden.
Die Bewerkstelligungen in der Zeit von Stalin sind keine Fehler
und sind nicht Prinzipienlosigkeit, aus der Sicht der Sache des
Marxismus und des Sozialismus wird es als Thermidor zum Ausdruck
gebracht.
(1)Einige Personen und Gruppen, die sich von der 4. Internationale
trennten, widersetzten sich gegen die Definierung des Staates
in Russland als ein Bürokratischer ArbeiterInnenstaat und
definierten diesen, als Staatskapitalismus. Wir betonen es noch
ein Mal, dass wir mit denen, die diese Definierung haben, nicht
die gleiche Meinung teilen.